Warum Kana­li­sie­rungs­quoten für denselben Glücks­spiel­markt abwei­chen

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Die Kana­li­sie­rung hat sich zu einer der wich­tigsten Kenn­zahlen in der modernen Glücks­spiel­re­gu­lie­rung entwi­ckelt. In ganz Europa stützen sich Regu­lie­rungs­be­hörden, Betreiber, Forscher und poli­ti­sche Entschei­dungs­träger häufig auf Kana­li­sie­rungs­zahlen, wenn sie beur­teilen, ob ein regu­lierter Markt wie beab­sich­tigt funk­tio­niert. Das Konzept erscheint trüge­risch einfach: Wenn der Groß­teil der Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten bei lizen­zierten Anbie­tern statt­findet, wird die Regu­lie­rung oft als erfolg­reich ange­sehen. Nutzen jedoch weiterhin zahl­reiche Verbrau­cher nicht lizen­zierte Anbieter, stellen sich natur­gemäß Fragen hinsicht­lich der Wirk­sam­keit des regu­la­to­ri­schen Rahmens. Hinter den Schlag­zeilen mit den Prozent­zahlen verbirgt sich jedoch eine weitaus komple­xere Realität, der deut­lich weniger Aufmerk­sam­keit geschenkt wird als den Zahlen selbst.

Deutsch­land liefert viel­leicht eines der inter­es­san­testen Beispiele für diese Heraus­for­de­rung. Seit der Einfüh­rung des Glücks­spiel­staats­ver­trags 2021 ist die Kana­li­sie­rung zu einem zentralen Bezugs­punkt in Diskus­sionen über Verbrau­cher­schutz, Wirk­sam­keit der Durch­set­zung und Markt­leis­tung geworden. Bran­chen­ver­treter führen häufig Schät­zungen zur Kana­li­sie­rung an, wenn sie argu­men­tieren, dass die Regu­lie­rung gut funk­tio­niert, oder wenn sie darauf hinweisen, dass wesent­liche Teile des Marktes außer­halb des regu­lierten Sektors verbleiben. Was dabei jedoch oft über­sehen wird, ist, dass verschie­dene Studien hinsicht­lich der tatsäch­li­chen Größe des regu­lierten Marktes häufig zu sehr unter­schied­li­chen Schluss­fol­ge­rungen gelangen.

Dies wirft eine wich­tige Frage auf, die im Mittel­punkt der brei­teren Debatte steht. Bevor erör­tert wird, ob Deutsch­lands Kana­li­sie­rungs­quote hoch oder niedrig ist: Lässt sich diese Zahl über­haupt genau messen? Im Gegen­satz zu Steu­er­ein­nahmen, Lizenz­zahlen oder Durch­set­zungs­maß­nahmen ist die Kana­li­sie­rungs­quote keine direkt beob­acht­bare Kenn­zahl. Es handelt sich um eine Schät­zung, die anhand von Daten, Annahmen und metho­di­schen Entschei­dungen erstellt werden muss. Diese Entschei­dungen können das Endergebnis erheb­lich beein­flussen, was bedeutet, dass zwei Forscher, die denselben Markt unter­su­chen, zu deut­lich unter­schied­li­chen Schluss­fol­ge­rungen gelangen können, obwohl beide legi­time analy­ti­sche Ansätze verfolgen.

Das Thema ist von Bedeu­tung, da die Kana­li­sie­rungs­quote zuneh­mend als Indi­kator für den Erfolg der Regu­lie­rung heran­ge­zogen wird. Die Gemein­same Glücks­spiel­be­hörde der Länder (GGL), Betreiber, Bran­chen­ver­bände und poli­ti­sche Entschei­dungs­träger haben alle ein Inter­esse daran zu verstehen, ob Verbrau­cher zu lizen­zierten Produkten gelenkt werden, bei denen regu­la­to­ri­sche Schutz­maß­nahmen greifen können. Wenn die zugrunde liegende Messung mit erheb­li­cher Unsi­cher­heit behaftet ist, kann dies auch das Vertrauen in die daraus resul­tie­renden poli­ti­schen Schluss­fol­ge­rungen beein­träch­tigen. Die Debatte geht daher über den Glücks­spiel­be­reich hinaus und erstreckt sich auf das brei­tere Feld der regu­la­to­ri­schen Messung, in dem komplexe Märkte oft auf eine kleine Anzahl von Leit­in­di­ka­toren redu­ziert werden.

Dieser Artikel versucht nicht, die tatsäch­liche Kana­li­sie­rungs­quote in Deutsch­land zu ermit­teln. Statt­dessen unter­sucht er die zur Berech­nung der Kana­li­sie­rung verwen­deten Methoden, die diesen Methoden zugrunde liegenden Annahmen und die Gründe, warum unter­schied­liche Ansätze zu drama­tisch unter­schied­li­chen Ergeb­nissen führen können. Dabei wird unter­sucht, ob es bei der Debatte um die Kana­li­sie­rung manchmal weniger um den endgül­tigen Prozent­satz als viel­mehr um den Prozess geht, mit dem dieser ermit­telt wird. Eine Zahl, die auf dem Papier präzise erscheint, kann in Wirk­lich­keit ein erheb­li­ches Maß an Unsi­cher­heit beinhalten, das der Öffent­lich­keit selten vermit­telt wird.

Die Frage hinter dem Prozent­satz

Auf den ersten Blick scheint die Kana­li­sie­rungs­quote ein einfa­ches Konzept zu sein. Die meisten Defi­ni­tionen konzen­trieren sich auf den Anteil der Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten, die inner­halb des regu­lierten Marktes statt­finden, im Vergleich zu den Akti­vi­täten außer­halb dieses Marktes. Das Prinzip ist in ganz Europa weit verbreitet, da es einen einfa­chen Rahmen bietet, um zu bewerten, ob die Regu­lie­rungs­ziele erreicht werden. Wenn sich Verbrau­cher für lizen­zierte Anbieter entscheiden, können die Regu­lie­rungs­be­hörden in der Regel Anfor­de­rungen an verant­wor­tungs­be­wusstes Spielen, Kontrollen zur Bekämp­fung der Geld­wä­sche und Verbrau­cher­schutz­maß­nahmen durch­setzen. Wenn Verbrau­cher zuneh­mend zu nicht lizen­zierten Alter­na­tiven wech­seln, wird die Anwen­dung dieser Schutz­maß­nahmen schwie­riger.

Die Heraus­for­de­rung beginnt, wenn Analysten versu­chen, das Ausmaß beider Seiten der Glei­chung zu bestimmen. Die Messung der Akti­vi­täten inner­halb des regu­lierten Marktes ist oft relativ unkom­pli­ziert, da lizen­zierte Anbieter Infor­ma­tionen über die von den Regu­lie­rungs­be­hörden einge­rich­teten Berichts­rahmen über­mit­teln. Deut­lich kompli­zierter wird es, wenn versucht wird, die Akti­vi­täten außer­halb dieser Rahmen abzu­schätzen. Per Defi­ni­tion liefern nicht lizen­zierte Anbieter den natio­nalen Behörden in der Regel keine umfas­senden Berichts­daten. Forscher müssen sich daher auf indi­rekte Indi­ka­toren, Annahmen und Schätz­ver­fahren stützen, um die wahr­schein­liche Größe des Offshore-Marktes zu ermit­teln.

Diese Unter­schei­dung ist entschei­dend, da die Kana­li­sie­rung nicht direkt gemessen wird. Niemand kann den gesamten deut­schen Glücks­spiel­markt in Echt­zeit beob­achten. Statt­dessen erstellen Analysten Modelle, mit denen Akti­vi­täten geschätzt werden sollen, die nicht voll­ständig beob­achtet werden können. Der endgül­tige Prozent­satz spie­gelt daher nicht nur das zugrunde liegende Verbrau­cher­ver­halten wider, sondern auch die Annahmen, die im Modell selbst enthalten sind. Zwei Studien können genau dieselben Markt­be­din­gungen unter­su­chen und dennoch zu unter­schied­li­chen Ergeb­nissen kommen, einfach weil sie auf unter­schied­li­chen Schätz­me­thoden beruhen.

Das führt dazu, dass Diskus­sionen über die Kana­li­sie­rung oft zu Diskus­sionen über die Methodik werden. Eine Schät­zung stützt sich mögli­cher­weise in erster Linie auf Verbrau­cher­be­fra­gungen. Eine andere stützt sich stark auf die Analyse des Website-Traf­fics. Eine dritte bezieht mögli­cher­weise Zahlungs­daten, Such­ver­halten oder Markt­in­for­ma­tionen ein. Jeder Ansatz erfasst einen anderen Aspekt der Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten und jeder hat seine eigenen Stärken und Grenzen. Es ist uner­läss­lich, diese Unter­schiede zu verstehen, bevor man Schluss­fol­ge­rungen aus den endgül­tigen Zahlen zieht.

Warum die Kana­li­sie­rung schwie­riger zu messen ist, als viele annehmen

Eines der häufigsten Miss­ver­ständ­nisse in der Debatte um die Kana­li­sie­rung ist, dass die zugrunde liegenden Daten ohne Weiteres verfügbar sind. In Wirk­lich­keit sehen sich Analysten von Anfang an mit einem erheb­li­chen Trans­pa­renz­pro­blem konfron­tiert. Während regu­lierte Anbieter umfang­reiche Infor­ma­tionen zu Spie­ler­ak­ti­vi­täten, Einzah­lungen, Umsätzen und Compli­ance-Kenn­zahlen melden, gibt es für Anbieter außer­halb des lizen­zierten Marktes kein vergleich­bares Berichts­rah­men­werk. Das bedeutet, dass Forscher versu­chen, einen Markt zu messen, in dem ein erheb­li­cher Teil der Akti­vi­täten mögli­cher­weise nicht direkt beob­achtbar ist.

Die Schwie­rig­keit lässt sich besser verstehen, wenn man einen Vergleich mit anderen wirt­schaft­li­chen Mess­größen anstellt. Regie­rungen können Steu­er­ein­nahmen berechnen, da Steuern gemeldet und einge­zogen werden. Regu­lie­rungs­be­hörden können Lizenzen zählen, da diese im Rahmen formeller Verfahren erteilt werden. Die Kana­li­sie­rung unter­scheidet sich grund­le­gend davon, da eine Seite der Glei­chung oft aus geschätzten Akti­vi­täten statt aus erfassten Akti­vi­täten besteht. Die daraus resul­tie­rende Zahl hängt daher stark von den Annahmen ab, die zur Erstel­lung dieser Schät­zungen heran­ge­zogen werden.

Diese Heraus­for­de­rung ist kein deut­sches Allein­pro­blem. Ähnliche Debatten sind in Ländern wie Schweden, den Nieder­landen und Däne­mark entstanden, wo poli­ti­sche Entschei­dungs­träger versucht haben, zu verstehen, inwie­weit Verbrau­cher weiterhin außer­halb regu­lierter Märkte aktiv sind. In jedem Fall standen die Forscher vor demselben grund­le­genden Problem. Der legale Markt lässt sich oft mit einem ange­mes­senen Maß an Sicher­heit messen, während der Offshore-Markt weit­ge­hend aus indi­rekten Indi­ka­toren abge­leitet werden muss. Die Unsi­cher­heit hinsicht­lich dieser Indi­ka­toren beein­flusst unwei­ger­lich das Endergebnis.

Eine weitere Kompli­ka­tion ergibt sich aus der Tatsache, dass die Kana­li­sie­rung selbst auf unter­schied­liche Weise defi­niert werden kann. Einige Studien konzen­trieren sich auf den Umsatz, andere auf die Spie­ler­zahlen und wieder andere versu­chen, die gesamte Glücks­spiel­ak­ti­vität zu schätzen. Diese Unter­schei­dungen sind nicht immer sofort erkennbar, wenn die prozen­tualen Gesamt­werte veröf­fent­licht werden. Dennoch können sie erheb­liche Auswir­kungen auf die Endzahl und die Schluss­fol­ge­rungen haben, die Beob­achter daraus ziehen.

Wenn unter­schied­liche Methoden zu unter­schied­li­chen Ergeb­nissen führen

Der wich­tigste Grund dafür, dass Schät­zungen zur Kana­li­sie­rung stark vari­ieren können, ist, dass Forscher oft unter­schied­liche Methoden anwenden, um leicht unter­schied­liche Fragen zu beant­worten. Zwar zielen alle Studien darauf ab, die Größe des regu­lierten Marktes abzu­schätzen, doch der Weg, den sie einschlagen, um zu dieser Schluss­fol­ge­rung zu gelangen, kann erheb­lich vonein­ander abwei­chen. Jede Methode hebt bestimmte Aspekte des Verbrau­cher­ver­hal­tens hervor, während andere mögli­cher­weise über­sehen werden. Infol­ge­dessen können zwei gut konzi­pierte Studien zu unter­schied­li­chen Ergeb­nissen kommen, ohne dass eine davon zwangs­läufig fehler­haft ist.

Ein häufig verwen­deter Ansatz stützt sich auf Verbrau­cher­be­fra­gungen. Forscher befragen die Teil­nehmer zu ihrem Glücks­spiel­ver­halten, zu den von ihnen genutzten Anbie­tern und dazu, wie häufig sie bestimmte Produkte nutzen. Umfragen können wert­volle Erkennt­nisse liefern, da sie Infor­ma­tionen erfassen, die allein anhand von Trans­ak­ti­ons­daten mögli­cher­weise nicht sichtbar sind. Sie können auch dabei helfen, das Bewusst­sein der Verbrau­cher für lizen­zierte und nicht lizen­zierte Anbieter zu ermit­teln. Umfra­ge­ba­sierte Methoden hängen jedoch zwangs­läufig von der Genau­ig­keit der Antworten der Teil­nehmer ab, was eine Reihe poten­zi­eller Einschrän­kungen mit sich bringt.

Verbrau­cher erin­nern sich mögli­cher­weise nicht immer genau an ihr Verhalten. Manche verstehen mögli­cher­weise falsch, welche Anbieter lizen­ziert sind und welche nicht. Andere geben ihr Glücks­spiel­ver­halten aus verschie­denen Gründen mögli­cher­weise zu niedrig oder zu hoch an. Selbst bei einer soliden Umfra­ge­kon­zep­tion hängen die Ergeb­nisse weiterhin von der Stich­pro­ben­aus­wahl und der Ehrlich­keit der Teil­nehmer ab. Diese Faktoren machen umfra­ge­ba­sierte Ansätze zwar nicht ungültig, führen jedoch zu Unsi­cher­heits­margen, die bei der Inter­pre­ta­tion der Ergeb­nisse berück­sich­tigt werden müssen.

Eine weitere häufig verwen­dete Methode konzen­triert sich auf den Website-Traffic. Forscher analy­sieren Besu­cher­zahlen, Nutzer­inter­ak­ti­ons­muster und Markt­an­teils­schät­zungen auf Glücks­spiel­web­sites, um fest­zu­stellen, wo Verbrau­cher ihre Zeit online verbringen. Traffic-Daten können nütz­liche Einblicke in das Verbrau­cher­inter­esse und die Sicht­bar­keit von Marken bieten. Sie können zudem Aufschluss über die rela­tive Beliebt­heit von lizen­zierten und nicht lizen­zierten Anbie­tern geben. Dennoch lassen Traffic-Daten allein nicht erkennen, in welchem Umfang tatsäch­lich Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten statt­finden, nachdem ein Nutzer eine Website besucht hat.

Ein Website-Besu­cher kann sich regis­trieren und Geld einzahlen. Ebenso kann dieser Besu­cher die Seite inner­halb von Sekunden wieder verlassen, ohne eine einzige Wette zu plat­zieren. Manche Nutzer besu­chen mögli­cher­weise mehrere Anbieter, bevor sie eine Entschei­dung treffen, was zu doppelten Erfas­sungen in den Daten­sätzen führen kann. Der Zusam­men­hang zwischen Traffic und Umsatz ist daher nicht immer eindeutig. Die Umwand­lung von Website-Besu­chen in Schät­zungen der Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten erfor­dert zwangs­läufig Annahmen, und diese Annahmen können die endgül­tige Zahl zur Kanal­ver­tei­lung erheb­lich beein­flussen.

Die Grenzen von Umsatz­schät­zungen und Markt­mo­del­lie­rung

Viele Analysten betrachten umsatz­ba­sierte Schät­zungen als einen der aussa­ge­kräf­ti­geren Ansätze, da sie sich auf die tatsäch­li­chen Glücks­spiel­aus­gaben konzen­trieren und nicht allein auf das Inter­esse der Verbrau­cher. Theo­re­tisch sollte die Messung der Herkunft von Glücks­spiel­um­sätzen ein klareres Bild der Markt­ak­ti­vität liefern als die Messung von Website-Besu­chen oder Umfra­ge­ant­worten. Die Heraus­for­de­rung besteht jedoch darin, dass umfas­sende Umsatz­daten in der Regel nur für den regu­lierten Markt verfügbar sind. Die Schät­zung von Offshore-Umsätzen bleibt erheb­lich schwie­riger.

Um dieses Problem zu über­winden, erstellen Forscher häufig Modelle, die mehrere Infor­ma­ti­ons­quellen kombi­nieren. Traffic-Daten können mit Umfra­ge­er­geb­nissen, Zahlungs­in­di­ka­toren und öffent­lich zugäng­li­chen Markt­in­for­ma­tionen kombi­niert werden. Diese Eingaben werden dann verwendet, um wahr­schein­liche Ausga­be­muster über verschie­dene Kate­go­rien von Anbie­tern hinweg zu schätzen. Obwohl solche Modelle nütz­liche Erkennt­nisse liefern können, hängen ihre Ergeb­nisse nach wie vor stark von den darin enthal­tenen Annahmen ab.

Stellen wir uns zwei Analysten vor, die iden­ti­sche Traffic-Daten unter­su­chen. Der eine geht viel­leicht davon aus, dass letzt­lich nur ein relativ kleiner Anteil der Besu­cher Einzah­lungen tätigt. Der andere geht mögli­cher­weise von einer deut­lich höheren Konver­si­ons­rate aus. Beide Annahmen können je nach Kontext und Belegen plau­sibel erscheinen. Dennoch könnten die daraus resul­tie­renden Schät­zungen der Offshore-Einnahmen erheb­lich vonein­ander abwei­chen und zu deut­lich unter­schied­li­chen Chan­ne­li­sa­tion-Zahlen führen, obwohl sie auf demselben zugrunde liegenden Daten­satz basieren.

Dies verdeut­licht eine wich­tige Tatsache, die in öffent­li­chen Diskus­sionen oft über­sehen wird. Chan­ne­li­sa­tion-Schät­zungen sind nicht einfach nur Mess­werte. Es handelt sich häufig um model­lierte Ergeb­nisse, die durch eine Kombi­na­tion aus beob­ach­teten Daten und fundierten Annahmen gene­riert werden. Die Genau­ig­keit des endgül­tigen Prozent­satzes kann daher den Eindruck von Gewiss­heit erwe­cken, der die Komple­xität der zugrunde liegenden Berech­nung mögli­cher­weise nicht voll­ständig wider­spie­gelt.

Warum Annahmen wich­tiger sind, als den meisten Lesern bewusst ist

Während Metho­diken die Grund­lage für Chan­ne­li­sa­tion-Schät­zungen bilden, sind Annahmen oft die Faktoren, die das Endergebnis bestimmen. Jedes Mess­mo­dell erfor­dert von den Forschern Entschei­dungen über Verbrau­cher­ver­halten, Ausga­be­ver­halten und Markt­ak­ti­vi­täten, die nicht direkt beob­achtet werden können. Diese Entschei­dungen sind oft völlig vernünftig und notwendig. Sie können jedoch auch einen erheb­li­chen Einfluss auf die Schluss­fol­ge­rungen haben, zu denen eine Studie letzt­end­lich gelangt.

Beispiels­weise könnte ein Modell, das versucht, Offshore-Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten zu schätzen, mit Infor­ma­tionen zum Website-Traffic beginnen. Der nächste Schritt ist wesent­lich schwie­riger, da der Traffic irgendwie in Glücks­spiel­aus­gaben umge­rechnet werden muss. Forscher müssen entscheiden, wie viele Besu­cher zu aktiven Kunden werden, wie häufig sie spielen und wie viel sie in der Regel ausgeben. Schon kleine Anpas­sungen an einer dieser Annahmen können zu großen Unter­schieden in der endgül­tigen Schät­zung führen.

Das gleiche Problem gilt für umfra­ge­ba­sierte Methoden. Forscher erhalten mögli­cher­weise Antworten, aus denen hervor­geht, dass ein bestimmter Prozent­satz der Verbrau­cher in einem bestimmten Zeit­raum Offshore-Anbieter genutzt hat. Die Heraus­for­de­rung besteht dann darin, fest­zu­stellen, inwie­weit diese Verbrau­cher für den Gesamt­markt reprä­sen­tativ sind. Handelt es sich um Gele­gen­heits­nutzer oder um sehr aktive Kunden? Erzeugen sie einen propor­tio­nalen Anteil der Glücks­spiel­aus­gaben oder einen unver­hält­nis­mäßig großen Anteil? Die Antworten können die endgül­tige Berech­nung der Kana­li­sie­rung erheb­lich beein­flussen.

Das bedeutet nicht, dass Annahmen an sich proble­ma­tisch sind. Jedes Wirt­schafts­mo­dell stützt sich bis zu einem gewissen Grad auf Annahmen. Infla­ti­ons­pro­gnosen, Arbeits­lo­sen­pro­gnosen und BIP-Schät­zungen beinhalten alle Elemente der Schät­zung und Beur­tei­lung. Die entschei­dende Frage ist nicht, ob Annahmen exis­tieren, sondern ob sie klar offen­ge­legt, begründet und von denje­nigen verstanden werden, die sich auf die daraus resul­tie­renden Zahlen stützen.

Umsatz­ba­sierte und spie­ler­ba­sierte Kana­li­sie­rungs­be­rech­nungen sind nicht dasselbe

Eine der am häufigsten über­se­henen Unter­schei­dungen in der Kana­li­sie­rungs­de­batte betrifft den Unter­schied zwischen spie­ler­ba­sierten und umsatz­ba­sierten Messungen. Diese Ansätze werden oft so disku­tiert, als würden sie dasselbe Phänomen beschreiben, doch sie beant­worten grund­le­gend unter­schied­liche Fragen. Wird nicht zwischen ihnen unter­schieden, kann dies beim Vergleich von Studien zu erheb­li­cher Verwir­rung führen.

Ein spie­ler­ba­sierter Ansatz versucht zu schätzen, wie viele Verbrau­cher lizen­zierte Anbieter nutzen. Bei dieser Methodik liegt der Fokus eher auf der Teil­nahme als auf den Ausgaben. Wenn eine große Mehr­heit der Verbrau­cher Konten bei regu­lierten Anbie­tern unter­hält, kann die daraus resul­tie­rende Chan­ne­li­sa­tion-Zahl relativ hoch erscheinen. Ein solches Ergebnis könnte darauf hindeuten, dass der regu­lierte Markt eine breite Verbrau­cher­reich­weite erreicht hat.

Ein umsatz­ba­sierter Ansatz konzen­triert sich darauf, wo die Glücks­spiel­aus­gaben tatsäch­lich getä­tigt werden. Bei diesem Modell kann eine klei­nere Gruppe hoch­ak­tiver Offshore-Kunden einen erheb­li­chen Anteil der Gesamt­aus­gaben ausma­chen. Infol­ge­dessen kann die umsatz­ba­sierte Kana­li­sie­rungs­quote manchmal deut­lich nied­riger erscheinen als die spie­ler­ba­sierte Kana­li­sie­rungs­quote, selbst wenn beide Messungen denselben Markt analy­sieren. Keiner der beiden Ansätze ist zwangs­läufig falsch, da jeder eine andere Dimen­sion des Verbrau­cher­ver­hal­tens unter­sucht.

Diese Unter­schei­dung gewinnt beson­ders an Bedeu­tung, wenn Kana­li­sie­rungs­quoten in die öffent­liche Debatte einfließen. Eine Studie, die eine hohe Kana­li­sie­rungs­quote ausweist, misst mögli­cher­weise die Verbrau­cher­be­tei­li­gung, während eine andere, die eine nied­ri­gere Kana­li­sie­rungs­quote angibt, mögli­cher­weise die Ausgaben misst. Leser, die mit den metho­di­schen Unter­schieden nicht vertraut sind, könnten annehmen, dass sich die Studien wider­spre­chen. Tatsäch­lich können beide im Kontext der jeweils gestellten Frage zutref­fend sein.

Was uns inter­na­tio­nale Erfah­rungen lehren

Deutsch­land ist nicht das erste Land, in dem es zu Meinungs­ver­schie­den­heiten hinsicht­lich der Messung der Kana­li­sie­rung kommt. In ganz Europa haben Regu­lie­rungs­be­hörden und Bran­chen­ak­teure wieder­holt über das tatsäch­liche Ausmaß regu­lierter und unre­gu­lierter Glücks­spiel­märkte disku­tiert. Diese Diskus­sionen liefern nütz­liche Erkennt­nisse, da sie zeigen, dass metho­di­sche Strei­tig­keiten oft ein Merkmal der Markt­mes­sung sind und nicht auf ein Versagen der Analyse hindeuten.

In Schweden beispiels­weise haben unter­schied­liche Schät­zungen der Kana­li­sie­rung regel­mäßig Debatten über die Wirk­sam­keit des dortigen Regu­lie­rungs­rah­mens ausge­löst. Die Akteure stützten sich mitunter auf unter­schied­liche Methoden, um unter­schied­liche Schluss­fol­ge­rungen zum Verbrau­cher­ver­halten zu unter­mauern. Ähnliche Diskus­sionen sind in den Nieder­landen aufge­kommen, wo poli­ti­sche Entschei­dungs­träger versucht haben zu verstehen, inwie­weit Offshore-Anbieter nach der Markt­li­be­ra­li­sie­rung weiterhin nieder­län­di­sche Verbrau­cher anziehen. Das wieder­keh­rende Thema ist, dass die Messung von Akti­vi­täten außer­halb der Reich­weite formeller Melde­sys­teme von Natur aus eine Heraus­for­de­rung bleibt.

Die inter­na­tio­nalen Erfah­rungen verdeut­li­chen zudem einen weiteren wich­tigen Punkt. Kana­li­sie­rungs­zahlen werden oft als präzise Indi­ka­toren behan­delt, obwohl sie aus Methoden abge­leitet werden, die mit unter­schied­li­chen Schät­zungen verbunden sind. Das bedeutet nicht, dass die Zahlen keinen Wert haben. Im Gegen­teil: Sie können wich­tige Einblicke in Markt­trends und Regu­lie­rungs­er­geb­nisse liefern. Inter­na­tio­nale Erfah­rungen deuten jedoch darauf hin, dass sie am nütz­lichsten sind, wenn sie als Indi­ka­toren und nicht als exakte Mess­werte betrachtet werden.

Die viel­leicht wich­tigste Erkenntnis aus anderen Ländern ist, dass das Vertrauen in die Zahlen zur Kana­li­sie­rung tenden­ziell zunimmt, wenn die Methodik offen erläu­tert wird. Trans­pa­rente Annahmen, klar defi­nierte Begriffe und detail­lierte Angaben zur Methodik ermög­li­chen es unab­hän­gigen Beob­ach­tern, die Ergeb­nisse besser zu bewerten. Die Qualität der Diskus­sion verbes­sert sich oft, wenn der Fokus von den Prozent­zahlen in den Schlag­zeilen auf den Prozess verla­gert wird, mit dem diese ermit­telt wurden.

Trans­pa­renz allein kann das Problem nicht lösen

Forde­rungen nach mehr Trans­pa­renz werden häufig laut, wenn Zahlen zur Kana­li­sie­rung umstritten sind. Es ist sicher­lich sinn­voll, eine umfas­sen­dere Offen­le­gung der Methodik zu fördern. Forscher sollten erläu­tern, wie Schät­zungen erstellt werden, welche Annahmen zugrunde gelegt wurden und welche Einschrän­kungen die Ergeb­nisse beein­flussen könnten. Solche Angaben helfen den Lesern, die Stärken und Schwä­chen einer bestimmten Studie zu verstehen.

Trans­pa­renz besei­tigt jedoch nicht die zugrunde liegende Heraus­for­de­rung bei der Messung. Selbst wenn jede Annahme offen­ge­legt und jede Berech­nung voll­ständig erläu­tert würde, stünden Analysten immer noch vor dem grund­le­genden Problem, Akti­vi­täten zu schätzen, die nicht direkt beob­achtet werden können. Der Offshore-Markt bliebe teil­weise verborgen. Forscher müssten sich weiterhin auf Proxies, Indi­ka­toren und Model­lie­rungs­tech­niken stützen, um Schät­zungen seiner Größe zu erstellen.

Dies ist ein wich­tiger Unter­schied, da er den Fokus der Diskus­sion von einzelnen Studien weg und hin zur Natur des Problems selbst verla­gert. Die Kana­li­sie­rung lässt sich nicht deshalb nur schwer messen, weil Forscher zwangs­läufig Fehler machen, sondern weil der zu messende Markt nur teil­weise sichtbar ist. Größere Trans­pa­renz kann das Vertrauen in Schät­zungen stärken, aber sie kann eine von Natur aus unsi­chere Vorge­hens­weise nicht in eine voll­kommen präzise verwan­deln.

Für poli­ti­sche Entschei­dungs­träger kann diese Tatsache wich­tige Auswir­kungen haben. Entschei­dungen hinsicht­lich Regu­lie­rung, Prio­ri­täten bei der Durch­set­zung und Markt­struktur werden oft von Schät­zungen zur Kana­li­sie­rung beein­flusst. Wenn diese Schät­zungen unver­meid­bare Unsi­cher­heiten beinhalten, müssen sich poli­ti­sche Entschei­dungs­träger mögli­cher­weise nicht nur auf die Zahlen selbst konzen­trieren, sondern auch auf die Band­breite mögli­cher Ergeb­nisse, die sich aus unter­schied­li­chen Methoden ergeben. Eine einzelne Zahl gibt mögli­cher­weise nur einen Teil des Gesamt­bildes wieder.

Unsere Schluss­fol­ge­rung

Die Debatte um die Kana­li­sie­rung wird oft als Debatte über Prozent­zahlen darge­stellt. Im Mittel­punkt der Diskus­sionen steht häufig die Frage, ob der regu­lierte Markt einen bestimmten Anteil der Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten abdeckt und ob dieser Anteil im Laufe der Zeit zunimmt oder abnimmt. Eine genauere Betrach­tung legt jedoch nahe, dass die wich­ti­gere Diskus­sion eher die Methodik als die endgül­tige Zahl selbst betreffen könnte.

Die Kana­li­sie­rung ist keine direkt beob­acht­bare Statistik. Es handelt sich um eine Schät­zung, die durch eine Kombi­na­tion aus Daten, Annahmen und analy­ti­schen Entschei­dungen zustande kommt. Verschie­dene Forscher können denselben Markt mit unter­schied­li­chen Methoden analy­sieren und zu wesent­lich unter­schied­li­chen Schluss­fol­ge­rungen gelangen, ohne dass einer von ihnen notwen­di­ger­weise falsch liegt. Die Unter­schiede spie­geln oft eher die Komple­xität der Mess­her­aus­for­de­rung wider als Mängel in der zugrunde liegenden Forschung.

Für Deutsch­land könnte die zentrale Frage daher weiter gefasst sein als die Frage, ob die Kana­li­sie­rung hoch oder niedrig ist. Eine sinn­vol­lere Frage könnte lauten, wie zuver­lässig ein Beob­achter einen Markt messen kann, der nur teil­weise sichtbar ist. Solange Offshore-Akti­vi­täten außer­halb formeller Berichts­rahmen bleiben, dürfte Unsi­cher­heit Teil der Berech­nung bleiben. Das Verständnis dieser Unsi­cher­heit könnte letzt­lich genauso wichtig sein wie das Verständnis des Prozent­satzes selbst.

Die allge­mei­nere Erkenntnis geht über die Glücks­spiel­re­gu­lie­rung hinaus. Poli­ti­sche Entschei­dungs­träger stützen sich zuneh­mend auf komplexe Messungen, um den Erfolg regu­la­to­ri­scher Rahmen­be­din­gungen zu bewerten. Orga­ni­sa­tionen wie die Euro­pean Gaming and Betting Asso­cia­tion (EGBA) beziehen sich regel­mäßig auf die Kana­li­sie­rung und damit verbun­dene Markt­in­di­ka­toren, wenn sie die Wirk­sam­keit der Glücks­spiel­re­gu­lie­rung in ganz Europa erör­tern. Diese Mess­größen können wert­volle Erkennt­nisse liefern, sollten jedoch nicht mit abso­luter Gewiss­heit verwech­selt werden. Im Falle der Kana­li­sie­rung ist die wich­tigste Zahl mögli­cher­weise nicht der Prozent­satz, der in einer Schlag­zeile erscheint. Es könnte viel­mehr die damit verbun­dene Unsi­cher­heits­spanne sein.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Kana­li­sie­rungs­rate in Deutsch­land?
Die Kana­li­sie­rungs­rate in Deutsch­land bezeichnet den geschätzten Anteil der Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten, die bei lizen­zierten Anbie­tern statt­finden, im Vergleich zu nicht lizen­zierten Anbie­tern, die außer­halb des regu­lierten Marktes tätig sind.

Warum ist die Kana­li­sie­rung in der Glücks­spiel­re­gu­lie­rung wichtig?
Die Kana­li­sie­rung hilft den Regu­lie­rungs­be­hörden dabei, zu beur­teilen, ob Spieler lizen­zierte Glücks­spiel­dienste nutzen, bei denen Verbrau­cher­schutz, Maßnahmen für verant­wor­tungs­be­wusstes Spielen und Compli­ance­an­for­de­rungen durch­ge­setzt werden können.

Lässt sich die deut­sche Kana­li­sie­rungs­quote genau messen?
Nein. Die Kana­li­sie­rung ist nicht direkt beob­achtbar und muss anhand verschie­dener Daten­quellen, Annahmen und analy­ti­scher Modelle geschätzt werden.

Warum kommen verschie­dene Studien zu unter­schied­li­chen Kana­li­sie­rungs­werten?
Verschie­dene Studien verwenden oft unter­schied­liche Methoden, wie beispiels­weise Verbrau­cher­be­fra­gungen, Website-Traffic-Analysen oder Umsatz­mo­del­lie­rungen, die zu unter­schied­li­chen Ergeb­nissen führen können.

Welche Rolle spielt der Glücks­spiel­staats­ver­trag 2021 bei der Kana­li­sie­rung?
Der Glücks­spiel­staats­ver­trag 2021 hat den modernen Rechts­rahmen für das Glücks­spiel in Deutsch­land geschaffen und die Kana­li­sie­rung zu einem Schlüs­sel­in­di­kator für die Bewer­tung der Wirk­sam­keit der Regu­lie­rung gemacht.

Wie schätzen Forscher Offshore-Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten ein?
Forscher stützen sich in der Regel auf indi­rekte Indi­ka­toren wie Website-Traffic, Verbrau­cher­um­fragen, Zahlungs­daten und Markt­in­for­ma­tionen, da Offshore-Anbieter in der Regel keine Daten an deut­sche Behörden melden.

Was ist der Unter­schied zwischen einer spie­ler­ba­sierten und einer umsatz­ba­sierten Kana­li­sie­rung?
Die spie­ler­ba­sierte Kana­li­sie­rung misst, wie viele Verbrau­cher lizen­zierte Anbieter nutzen, während die umsatz­ba­sierte Kana­li­sie­rung misst, wo die Glücks­spiel­aus­gaben tatsäch­lich anfallen.

Warum sind Annahmen in Kana­li­sie­rungs­stu­dien wichtig?
Annahmen beein­flussen, wie Forscher begrenzte Daten in Markt­schät­zungen umwan­deln. Gering­fü­gige Ände­rungen der Annahmen können die endgül­tigen Kana­li­sie­rungs­zahlen erheb­lich beein­flussen.

Stehen andere euro­päi­sche Länder vor ähnli­chen Heraus­for­de­rungen bei der Kana­li­sie­rung?
Ja. Auch in Ländern wie Schweden, den Nieder­landen und Däne­mark gab es Debatten darüber, wie die Kana­li­sie­rung gemessen und inter­pre­tiert werden sollte.

Was ist die wich­tigste Erkenntnis aus der Kana­li­sie­rungs­de­batte?
Oftmals geht es nicht um den endgül­tigen Prozent­satz an sich, sondern um die zur Berech­nung verwen­dete Methodik und die Unsi­cher­heit, die hinter den veröf­fent­lichten Zahlen steckt.

Michael Schmitt
Michael Schmitthttps://michaelschmitt.co.uk
Michael Schmitt ist Gründer von TRIDER.UK und Herausgeber von Malta-Media.de. Er berichtet über iGaming, Glücksspielregulierung, Unternehmensstrukturen, Finanzdienstleistungen und Marktintegrität und verbindet investigativen Journalismus mit fast drei Jahrzehnten Erfahrung im Unternehmensservice und internationalen Geschäft.

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