BGC stellt Fünf Punkte Plan gegen ille­gales Glücks­spiel vor

Date:

Der Betting and Gaming Council (BGC) hat einen umfas­senden Fünf-Punkte-Plan vorge­legt, der darauf abzielt, der zuneh­menden Präsenz ille­galer Glücks­spiel­an­bieter im Verei­nigten König­reich entge­gen­zu­wirken. Der Bran­chen­ver­band fordert eine engere Zusam­men­ar­beit zwischen Regie­rungs­be­hörden, Aufsichts­be­hörden, Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen und Finanz­in­sti­tuten, um dem entge­gen­zu­wirken, was er als eine zuneh­mend bedeu­tende Bedro­hung für den Verbrau­cher­schutz und die Markt­in­te­grität bezeichnet.

Der BGC, der etwa 90 % der regu­lierten Wett- und Glücks­spiel­branche im Verei­nigten König­reich vertritt, hat seine Besorgnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass nicht lizen­zierte Glücks­spiel­an­bieter einen wach­senden Anteil der Verbrau­cher­aus­gaben auf sich ziehen. Laut Prognosen, auf die sich die Orga­ni­sa­tion bezieht, könnten die Akti­vi­täten auf dem ille­galen Glücks­spiel­markt in den kommenden Jahren erheb­lich zunehmen, wenn keine weiteren Maßnahmen ergriffen werden.

Die vorge­schla­genen Maßnahmen konzen­trieren sich auf die Durch­set­zung von Werbe­be­schrän­kungen, Befug­nisse zur Sper­rung von Websites, Zahlungs­be­schrän­kungen, die Rechen­schafts­pflicht von Dienst­leis­tern und stren­gere straf­recht­liche Sank­tionen. Zusammen zielen die Empfeh­lungen darauf ab, ille­gale Anbieter zu stören und gleich­zeitig die im regu­lierten Glücks­spiel­sektor verfüg­baren Schutz­maß­nahmen zu stärken.

Sorgen über das Wachstum des ille­galen Marktes

Die jüngsten Vorschläge des BGC kommen inmitten wach­sender Besorgnis darüber, dass nicht lizen­zierte Glücks­spiel­an­bieter bei ihren Bemü­hungen, briti­sche Verbrau­cher anzu­lo­cken, immer raffi­nierter vorgehen.

Von der Orga­ni­sa­tion zitierte Prognosen deuten darauf hin, dass die bei ille­galen Glücks­spiel­an­bie­tern getä­tigten Einsätze von 17 Milli­arden Pfund im Jahr 2025 auf über 33 Milli­arden Pfund bis 2028 steigen könnten. Sollten sich diese Prognosen bewahr­heiten, könnte inner­halb von drei Jahren fast jedes fünfte online gesetzte Pfund an nicht lizen­zierte Anbieter fließen.

Bran­chen­ak­teure haben gewarnt, dass ein solches Wachstum erheb­liche Auswir­kungen auf die Verbrau­cher­si­cher­heit haben könnte. Im Gegen­satz zu lizen­zierten Anbie­tern unter­liegen ille­gale Glücks­spiel­un­ter­nehmen nicht dem briti­schen Regu­lie­rungs­rahmen und sind nicht verpflichtet, die umfang­rei­chen Sicher­heits­vor­keh­rungen des regu­lierten Marktes einzu­halten.

Die BGC argu­men­tiert, dass dieser Trend nicht nur für die Glücks­spiel­branche, sondern auch für poli­ti­sche Entschei­dungs­träger, Straf­ver­fol­gungs­be­hörden und Verbrau­cher­schutz­or­ga­ni­sa­tionen Heraus­for­de­rungen mit sich bringt.

Verschärfte Maßnahmen gegen ille­gale Werbung

Der erste Punkt des Plans der BGC konzen­triert sich darauf, die Sicht­bar­keit ille­galer Glücks­spiel­an­bieter im Internet zu verrin­gern.

Nach Angaben der Orga­ni­sa­tion nutzen nicht lizen­zierte Anbieter zuneh­mend Social-Media-Platt­formen, Affi­lia­te­mar­ke­ting­netz­werke und digi­tale Werbe­ka­näle, um briti­sche Verbrau­cher zu errei­chen. Die BGC hat Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen und Social-Media-Platt­formen aufge­for­dert, schneller und entschlos­sener vorzu­gehen, um Inhalte zu entfernen, die für ille­gale Glücks­spiel­dienste werben.

Der Bran­chen­ver­band stellte fest, dass ille­gale Anbieter häufig Lücken in den Content-Mode­ra­ti­ons­sys­temen ausnutzen, um für ihre Dienste zu werben. In einigen Fällen wenden sie Marke­ting­tech­niken an, deren Einsatz regu­lierten Anbie­tern gemäß den briti­schen Werbe­re­geln unter­sagt ist.

Die Orga­ni­sa­tion ist der Ansicht, dass eine Verrin­ge­rung der Sicht­bar­keit solcher Werbung es ille­galen Anbie­tern erschweren würde, neue Kunden zu gewinnen und ihren Markt­an­teil auszu­bauen.

Erwei­terte Befug­nisse für die Glücks­spiel­kom­mis­sion

Eine zweite Empfeh­lung konzen­triert sich auf die Bereit­stel­lung zusätz­li­cher Durch­set­zungs­in­stru­mente für die briti­sche Glücks­spiel­kom­mis­sion.

Die BGC plädiert für stär­kere Befug­nisse, die es den Regu­lie­rungs­be­hörden ermög­li­chen würden, ille­gale Glücks­spiel­web­sites effi­zi­enter zu sperren und nicht lizen­zierte Glücks­spiel­apps von digi­talen Markt­plätzen zu entfernen.

Nach Angaben der Orga­ni­sa­tion sind ille­gale Anbieter zuneh­mend geschickt darin geworden, Websites und mobile Anwen­dungen zu erstellen, die legi­timen Glücks­spiel­marken sehr ähnlich sehen. Dies kann bei Verbrau­chern Verwir­rung stiften und die Durch­set­zungs­be­mü­hungen erschweren.

Durch die Stär­kung der Regu­lie­rungs­be­fug­nisse wären die Behörden nach Ansicht der BGC besser in der Lage, schnell auf neue Bedro­hungen zu reagieren und zu verhin­dern, dass ille­gale Anbieter auf dem briti­schen Markt präsent bleiben.

Ziel­set­zung: Zahlungs­ka­näle

Ein weiterer wich­tiger Pfeiler des Vorschlags ist die Einschrän­kung des Zugangs zu Zahlungs­sys­temen, die von ille­galen Glücks­spiel­an­bie­tern genutzt werden.

Die BGC argu­men­tiert, dass Zahlungs­an­bieter eine wich­tige Rolle bei der Unter­bin­dung ille­galer Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten spielen. Durch die Iden­ti­fi­zie­rung und Sper­rung von Trans­ak­tionen, die mit ille­galen Anbie­tern in Verbin­dung stehen, könnten Finanz­in­sti­tute die Fähig­keit solcher Unter­nehmen, Einnahmen von briti­schen Verbrau­chern zu gene­rieren, erheb­lich einschränken.

Die Orga­ni­sa­tion vertritt die Ansicht, dass die Unter­bin­dung von Zahlungs­wegen ille­gale Anbieter vor erheb­liche opera­tive Heraus­for­de­rungen stellen und ihre Fähig­keit, Kunden zu bedienen, einschränken würde.

Finanz­in­sti­tute sind zuneh­mend Teil umfas­sen­derer Bemü­hungen zur Bekämp­fung von Online­be­trug und Finanz­kri­mi­na­lität geworden. Die BGC ist der Ansicht, dass ein koor­di­nierter Ansatz unter Einbe­zie­hung von Zahlungs­an­bie­tern einen wesent­li­chen Beitrag zu den Bemü­hungen zur Eindäm­mung ille­galer Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten leisten könnte.

Verant­wort­lich­keit der Vermittler

Der vierte Punkt des Plans sieht Sank­tionen gegen Orga­ni­sa­tionen vor, die wissent­lich Dienst­leis­tungen für ille­gale Glücks­spiel­an­bieter erbringen.

Nach Angaben des BGC stützen sich einige ille­gale Anbieter auf ein Netz­werk von Dritt­an­bie­tern, um ihre Akti­vi­täten zu unter­stützen. Zu diesen Dienst­leis­tungen können Werbung, Webhos­ting, Marke­ting­un­ter­stüt­zung und Zahlungs­ab­wick­lung gehören.

Der Bran­chen­ver­band argu­men­tiert, dass stren­gere Konse­quenzen für Unter­nehmen, die ille­gales Glücks­spiel ermög­li­chen, die Zusam­men­ar­beit mit nicht lizen­zierten Anbie­tern erschweren und deren Fähig­keit, effektiv zu operieren, einschränken könnten.

Die Orga­ni­sa­tion hob zudem Unter­schiede zwischen den Verpflich­tungen für lizen­zierte Anbieter und den Methoden hervor, die von ille­galen Glücks­spiel­un­ter­nehmen häufig genutzt werden. Während regu­lierte Anbieter strenge Werbe­stan­dards und regu­la­to­ri­sche Anfor­de­rungen einhalten müssen, nutzen ille­gale Anbieter oft alter­na­tive Werbe­ka­näle, darunter Influencer, Affi­lia­te­netz­werke und neue Tech­no­lo­gien.

Vorschlag für stren­gere straf­recht­liche Sank­tionen

Die abschlie­ßende Empfeh­lung konzen­triert sich auf die Einfüh­rung stren­gerer straf­recht­li­cher Sank­tionen für Personen und Orga­ni­sa­tionen, die an ille­galen Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten betei­ligt sind, die sich an briti­sche Verbrau­cher richten.

Die BGC ist der Ansicht, dass stren­gere Sank­tionen abschre­ckend wirken und die Schwere von Akti­vi­täten außer­halb des regu­la­to­ri­schen Rahmens verdeut­li­chen würden.

Der Vorschlag spie­gelt die weit­rei­chende Sorge wider, dass ille­gales Glücks­spiel mit umfas­sen­deren krimi­nellen Akti­vi­täten in Verbin­dung gebracht werden kann, darunter Betrug, finan­zi­elles Fehl­ver­halten und andere Formen rechts­wid­rigen Verhal­tens. Durch eine verstärkte Durch­set­zung und stren­gere Strafen hofft die Orga­ni­sa­tion, größere Hinder­nisse für dieje­nigen zu schaffen, die von nicht lizen­zierten Glücks­spiel­be­trieben profi­tieren wollen.

Verbrau­cher­schutz bleibt ein zentrales Anliegen

Ein zentrales Thema im gesamten Vorschlag des BGC ist die Bedeu­tung des Verbrau­cher­schutzes.

Die Orga­ni­sa­tion argu­men­tiert, dass Kunden, die bei regu­lierten Glücks­spiel­an­bie­tern spielen, von einer Reihe von Schutz­maß­nahmen profi­tieren, die darauf abzielen, verant­wor­tungs­be­wusstes Spielen zu fördern und poten­zi­elle Schäden zu verrin­gern.

Zu diesen Maßnahmen gehören Anfor­de­rungen zur Alters­über­prü­fung, Iden­ti­täts­prü­fungen, Tools für siche­reres Spielen, Schutz­maß­nahmen zur Vermei­dung von Spiel­über­schul­dung und formelle Verfahren zur Beile­gung von Beschwerden.

Im Gegen­satz dazu unter­liegen ille­gale Anbieter nicht denselben Stan­dards und derselben Aufsicht. Infol­ge­dessen genießen Verbrau­cher, die nicht lizen­zierte Platt­formen nutzen, mögli­cher­weise nur begrenzten Schutz, wenn Strei­tig­keiten auftreten oder sie auf finan­zi­elle oder sicher­heits­re­le­vante Probleme stoßen.

Der BGC hat zudem davor gewarnt, dass poli­ti­sche Entschei­dungen poten­zi­elle unbe­ab­sich­tigte Folgen sorg­fältig berück­sich­tigen sollten. Nach Ansicht der Orga­ni­sa­tion könnten Maßnahmen, die Verbrau­cher unbe­ab­sich­tigt dazu ermu­tigen, nach Alter­na­tiven außer­halb des regu­lierten Marktes zu suchen, die über­ge­ord­neten Ziele des Verbrau­cher­schutzes unter­graben.

Branche fordert stär­kere Zusam­men­ar­beit

Die BGC begrüßte die Einrich­tung der Black Market Taskforce der Regie­rung und bezeich­nete dies als posi­tive Entwick­lung im Kampf gegen ille­gales Glücks­spiel.

Die Orga­ni­sa­tion betonte jedoch, dass weitere Maßnahmen erfor­der­lich sind, um eine effek­tive Zusam­men­ar­beit zwischen Regu­lie­rungs­be­hörden, Straf­ver­fol­gungs­be­hörden, Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen und Finanz­in­sti­tuten sicher­zu­stellen.

Der Bran­chen­ver­band ist der Ansicht, dass eine koor­di­nierte Reak­tion uner­läss­lich ist, da ille­gale Anbieter zuneh­mend mehrere Kanäle nutzen, um Verbrau­cher zu errei­chen. Dazu gehören Social-Media-Platt­formen, Such­ma­schinen, Affi­lia­te­mar­ke­ting­netz­werke und verschlüs­selte Kommu­ni­ka­ti­ons­dienste.

Durch Zusam­men­ar­beit könnten die Betei­ligten besser in der Lage sein, ille­gale Akti­vi­täten zu erkennen, den Betrieb zu stören und die Gefähr­dung der Verbrau­cher durch nicht lizen­zierte Glücks­spiel­dienste zu verrin­gern.

Grainne Hurst skiz­ziert die Risiken

Grainne Hurst, Geschäfts­füh­rerin des Betting and Gaming Council, betonte die Dring­lich­keit des Themas und skiz­zierte gleich­zeitig die Bedenken der Orga­ni­sa­tion hinsicht­lich zukünf­tiger Markt­trends.

Sie sagte: „Der Schwarz­markt wächst rasant, wird immer sicht­barer und zieht Einsätze in Milli­ar­den­höhe von briti­schen Verbrau­chern an.

„Diese Prognosen sind ein Weckruf für alle, die am Verbrau­cher­schutz betei­ligt sind. Wenn sich die aktu­ellen Trends fort­setzen, könnten die Einsätze auf dem Schwarz­markt inner­halb von drei Jahren 33 Milli­arden Pfund über­steigen, wobei fast jedes fünfte online einge­setzte Pfund poten­ziell bei ille­galen Anbie­tern landet.

„Das sollte jeden beun­ru­higen, dem Verbrau­cher­schutz und die Verrin­ge­rung von glücks­spiel­be­dingten Schäden am Herzen liegen.“

„Ille­gale Glücks­spiel­an­bieter bieten keinerlei Schutz­maß­nahmen, wie sie im regu­lierten Sektor vorge­schrieben sind. Sie führen keine Maßnahmen zur Förde­rung eines verant­wor­tungs­vollen Spiel­ver­hal­tens durch, sie führen keine Iden­ti­täts­prü­fungen durch, sie über­prüfen das Alter nicht ordnungs­gemäß und sie bieten keine Möglich­keit zur Rechts­durch­set­zung, wenn etwas schief­geht.

„Jeder Kunde, der auf den Schwarz­markt gedrängt wird, verliert diesen Schutz.

„Die Beweis­lage ist bereits eindeutig. Ille­gale Anbieter zielen online auf briti­sche Verbrau­cher ab, werben über soziale Medien, wickeln Zahlungen über legi­time Finanz­sys­teme ab und nutzen Lücken in der Rechts­durch­set­zung aus.

„Wenn die Politik diese wach­sende Bedro­hung nicht bekämpft, wird mehr Glücks­spiel in Umge­bungen statt­finden, in denen es keine Sicher­heits­vor­keh­rungen, keine Aufsicht und keinen Verbrau­cher­schutz gibt.

„Dies ist nicht nur ein Problem für die regu­lierte Branche. Es ist eine Frage des Verbrau­cher­schutzes, der öffent­li­chen Gesund­heit und der Straf­justiz.

„Regie­rung, Regu­lie­rungs­be­hörden, Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen und Zahlungs­an­bieter müssen zusam­men­ar­beiten, um zu verhin­dern, dass ille­gale Anbieter briti­sche Verbrau­cher errei­chen, ihnen die Finanz­mittel zu entziehen und dieje­nigen zur Rechen­schaft zu ziehen, die ihre Akti­vi­täten ermög­li­chen.

„Unser Fünf-Punkte-Plan enthält prak­ti­sche, gezielte Maßnahmen, die den Schwarz­markt im Kern treffen und die Verbrau­cher besser schützen würden.“

Fazit

Der Fünf-Punkte-Plan des Betting and Gaming Council stellt einen umfas­senden Bran­chen­vor­schlag dar, der darauf abzielt, die Heraus­for­de­rungen anzu­gehen, die von ille­galen Glücks­spiel­an­bie­tern im Verei­nigten König­reich ausgehen. Durch die Konzen­tra­tion auf die Durch­set­zung von Werbe­be­schrän­kungen, Regu­lie­rungs­be­fug­nisse, Zahlungs­be­schrän­kungen, Maßnahmen zur Rechen­schafts­pflicht und stren­gere straf­recht­liche Sank­tionen versucht die Orga­ni­sa­tion, den Einfluss nicht lizen­zierter Anbieter zu verrin­gern und den Verbrau­cher­schutz zu stärken.

Da sich das Onlin­e­glücks­spiel ständig weiter­ent­wi­ckelt, wird die Wirk­sam­keit der Bemü­hungen zur Bekämp­fung ille­galer Akti­vi­täten wahr­schein­lich von der Zusam­men­ar­beit zwischen Regu­lie­rungs­be­hörden, Regie­rungs­stellen, Tech­no­lo­gie­platt­formen, Zahlungs­an­bie­tern und Bran­chen­ak­teuren abhängen. Die Vorschläge des BGC tragen zur laufenden Debatte darüber bei, wie Verbrau­cher am besten geschützt werden können, während gleich­zeitig ein gut regu­liertes und trans­pa­rentes Glücks­spiel­um­feld aufrecht­erhalten wird. Unab­hängig davon, ob diese Empfeh­lungen letzt­end­lich ange­nommen werden, unter­streicht die Diskus­sion die wach­sende Bedeu­tung koor­di­nierter Maßnahmen bei der Bewäl­ti­gung der mit dem ille­galen Glücks­spiel­markt verbun­denen Risiken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Betting and Gaming Council?
Der Betting and Gaming Council ist ein Bran­chen­ver­band, der einen großen Teil der regu­lierten Wett- und Glücks­spiel­branche im Verei­nigten König­reich vertritt.

Was ist der Zweck des Fünf-Punkte-Plans des BGC?
Der Plan zielt darauf ab, ille­gale Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten einzu­dämmen und den Verbrau­cher­schutz durch koor­di­nierte Maßnahmen von Regu­lie­rungs­be­hörden, Regie­rungs­stellen, Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen und Finanz­in­sti­tuten zu stärken.

Warum gilt ille­gales Glücks­spiel als Problem?
Ille­gale Glücks­spiel­an­bieter agieren außer­halb des regu­la­to­ri­schen Rahmens und bieten mögli­cher­weise keinen Verbrau­cher­schutz wie Alters­über­prü­fung, Tools für siche­reres Spielen und Streit­bei­le­gungs­ver­fahren.

Welches Wachstum wird für den ille­galen Glücks­spiel­markt prognos­ti­ziert?
Vom BGC zitierte Prognosen deuten darauf hin, dass die bei ille­galen Anbie­tern getä­tigten Einsätze von 17 Milli­arden Pfund im Jahr 2025 auf über 33 Milli­arden Pfund bis 2028 steigen könnten.

Wie schlägt die BGC vor, gegen ille­gale Glücks­spiel­wer­bung vorzu­gehen?
Die Orga­ni­sa­tion möchte, dass Tech­no­lo­gie­un­ter­nehmen und Social-Media-Platt­formen ille­gale Glücks­spiel­wer­bung und Werb­e­inhalte schneller entfernen.

Welche zusätz­li­chen Befug­nisse möchte die BGC den Regu­lie­rungs­be­hörden über­tragen?
Die BGC fordert erwei­terte Befug­nisse für die briti­sche Glücks­spiel­kom­mis­sion (UK Gambling Commis­sion), um ille­gale Glücks­spiel­web­sites zu sperren und nicht lizen­zierte Anwen­dungen zu entfernen.

Warum sind Zahlungs­an­bieter in den Plan einbe­zogen?
Die BGC ist der Ansicht, dass die Blockie­rung von Finanz­trans­ak­tionen im Zusam­men­hang mit ille­galen Anbie­tern diesen Unter­nehmen den Betrieb erschweren könnte.

Welche Strafen werden für Dienst­leister vorge­schlagen?
Die Orga­ni­sa­tion schlägt Sank­tionen für Unter­nehmen vor, die wissent­lich Dienst­leis­tungen wie Werbung, Hosting oder Zahlungs­ab­wick­lung für ille­gale Glücks­spiel­an­bieter erbringen.

Welche Verbrau­cher­schutz­maß­nahmen gibt es auf dem regu­lierten Markt?
Regu­lierte Anbieter bieten in der Regel Alters­über­prü­fungen, Iden­ti­täts­prü­fungen, Tools für siche­reres Spielen, Maßnahmen zur Über­prü­fung der Spiel­fi­nan­zier­bar­keit und formelle Streit­bei­le­gungs­ver­fahren an.

Was ist die „Black Market Taskforce“ der Regie­rung?
Die „Black Market Taskforce“ ist eine Initia­tive, die darauf abzielt, ille­gale Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten zu bekämpfen und die Koor­di­na­tion zwischen den rele­vanten Inter­es­sen­gruppen zu verbes­sern.

Lela
Lela
I have over 10 years' experience proofreading and editing where spelling and grammar were paramount. This includes newspaper publication and designing advertisements. I personally write all my articles.This allows me to do in-depth research and provide premium content.

Share post:

Subscribe

Popular

More like this
Related

LinkedIn-Konto­ein­schrän­kungen brau­chen trans­pa­rente Einsprüche

Meinung: LinkedIn-Kontoeinschränkungen können berufliche Identität und Geschäftszugang unterbrechen; nötig sind verlässliche Prüfung, klare Begründungen und menschliche Einsprüche.

Wie synthe­ti­scher Hebel den Bitcoin Preis beein­flusst

Wie synthetischer Hebel den Bitcoin-Preis prägt, warum Papiermärkte die Knappheit übersteuern und wie Derivate die Marktstabilität beeinflussen.

Bet3000 Lizenz­fall: GGL prüft Hinweise von Wett­be­wer­bern

Am 26. Juli 2024 um 12:15 Uhr ging bei namentlich genannten Beamten der deutschen Glücksspielaufsichtsbehörde eine E-Mail ein. Der Absender, Dr. Damir Böhm, gab an, Informationen aus dem Kreis der Wettvermittler erhalten zu haben. Den Spielern werde angeblich mitgeteilt, sie könnten Geld in Wettbüros einzahlen, die nicht mehr unter Bet3000 aktiv seien, und diese Gelder auf tipgo.eu einsetzen. Die E-Mail schloss mit einem vorsichtigen Vorschlag: Vielleicht könne die GGL die Informationen mit eigenen Mitteln überprüfen.

Glücks­spiel­schäden in Schweden und Spie­ler­schutz für junge Männer

Schweden hat eine staatliche Untersuchung zum Glücksspielverhalten von Kindern und jungen Erwachsenen eingeleitet, da die Besorgnis über die schädlichen Auswirkungen des Glücksspiels, insbesondere bei Jungen und jungen Männern, zunimmt. Die am 3. September 2026 angekündigte Untersuchung soll untersuchen, wie sich das Glücksspielverhalten entwickelt, und Maßnahmen ermitteln, die den Schutz jüngerer Menschen stärken könnten.