Lotto­ma­tica und CIRSA planen eine wich­tige Glücks­spiel­fu­sion

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Die Lotto­ma­tica-Gruppe und CIRSA Enter­prises haben sich auf den Rahmen für eine geplante Fusion ausschließ­lich durch Akti­en­tausch geei­nigt, durch die ein wesent­lich größerer börsen­no­tierter Wett- und Glücks­spiel­kon­zern mit Akti­vi­täten in ganz Europa und Latein­ame­rika entstehen würde. Wie am 2. September 2026 bekannt gegeben wurde, würde im Rahmen der Trans­ak­tion CIRSA durch eine grenz­über­schrei­tende gesetz­liche Fusion inner­halb der EU in Lotto­ma­tica aufge­gangen, wobei Lotto­ma­tica als über­neh­mende juris­ti­sche Person bestehen bliebe.

Die geplante Fusion von Lotto­ma­tica und CIRSA soll die jewei­ligen Posi­tionen der Unter­nehmen in Italien und Spanien stärken und gleich­zeitig ihre Präsenz in anderen Märkten ausbauen. Das vergrö­ßerte Unter­nehmen wird voraus­sicht­lich zum zweit­größten börsen­no­tierten Glücks­spiel- und Sport­wet­ten­an­bieter welt­weit aufsteigen, basie­rend auf einem pro forma berei­nigten EBITDA von rund 2 Milli­arden Euro für die zwölf Monate bis zum 30. Juni 2026.

Lotto­ma­tica und CIRSA einigen sich auf einen Zusam­men­schluss ausschließ­lich durch Akti­en­tausch

Gemäß den verein­barten Rahmen­be­din­gungen würden die CIRSA-Aktio­näre für jede von ihnen gehal­tene CIRSA-Aktie 0,668 neu ausge­ge­bene Lotto­ma­tica-Aktien erhalten. Nach Wirk­sam­werden der Trans­ak­tion werden die bestehenden Lotto­ma­tica-Aktio­näre voraus­sicht­lich rund 67,5 % des fusio­nierten Unter­neh­mens halten, während die bestehenden CIRSA-Aktio­näre rund 32,5 % halten würden.

Die Struktur ist als Verschmel­zung durch Aufnahme und nicht als Grün­dung einer sepa­raten Holding­ge­sell­schaft konzi­piert. CIRSA würde mit Inkraft­treten der Verschmel­zung als eigen­stän­dige juris­ti­sche Person erlö­schen, während Lotto­ma­tica als über­neh­mende Gesell­schaft fort­be­stehen würde.

Trotz der recht­li­chen Zusam­men­füh­rung würde die geschäft­liche Iden­tität von CIRSA in ihren etablierten Märkten weiterhin bestehen bleiben. Das fusio­nierte Unter­nehmen würde den Namen Lotto­ma­tica mit Sitz und Haupt­ver­wal­tung in Rom beibe­halten, während ein zweiter Haupt­sitz für CIRSA in der Provinz Barce­lona bestehen bliebe.

Die Lotto­ma­tica-Aktien würden weiterhin an der Euronext Mailand notiert bleiben und nach Abschluss der Trans­ak­tion auch zum Handel an den spani­schen Börsen zuge­lassen werden.

Trans­ak­tion schafft brei­tere inter­na­tio­nale Reich­weite

Der geplante Zusam­men­schluss vereint zwei Unter­nehmen mit unter­schied­li­chen, sich jedoch ergän­zenden geogra­fi­schen und opera­tiven Profilen. Lotto­ma­tica verfügt über eine starke Präsenz in Italien in den Berei­chen Onlin­e­glücks­spiel, Sport­wetten und statio­näres Glücks­spiel, während CIRSA bedeu­tende Akti­vi­täten in Spanien sowie Geschäfts­tä­tig­keiten in mehreren inter­na­tio­nalen Märkten unter­hält.

Das Geschäft von CIRSA umfasst Casinos, Spiel­hallen, Spiel­au­to­maten und Onlin­ege­schäfte. Zu seiner brei­teren geogra­fi­schen Präsenz gehören neben anderen inter­na­tio­nalen Märkten auch Kolum­bien, Panama, Mexiko und Peru. Der daraus entste­hende Konzern würde daher über eine deut­lich größere geogra­fi­sche Diver­si­fi­zie­rung verfügen als Lotto­ma­tica derzeit als eigen­stän­diges Unter­nehmen.

Den Trans­ak­ti­ons­un­ter­lagen zufolge würde das fusio­nierte Unter­nehmen sowohl in Italien als auch in Spanien führende Posi­tionen einnehmen und insge­samt neun Spit­zen­po­si­tionen in seinen adres­sier­baren Märkten einnehmen. Der kombi­nierte adres­sier­bare Markt wird auf der Grund­lage der von den Unter­nehmen ange­führten Bran­chen­daten auf etwa 34 Milli­arden Euro geschätzt.

Diese geogra­fi­sche Diver­si­fi­zie­rung ist eines der zentralen stra­te­gi­schen Argu­mente für die Trans­ak­tion. Anstatt sich über­wie­gend auf einen einzigen natio­nalen Markt zu stützen, würde der vergrö­ßerte Konzern über mehrere Einnah­me­quellen und Wachs­tums­po­ten­ziale in regu­lierten euro­päi­schen und latein­ame­ri­ka­ni­schen Märkten verfügen.

Finanz­profil und erwar­tete Syner­gien

Das finan­zi­elle Ausmaß der geplanten Fusion ist beträcht­lich. Der fusio­nierte Konzern wird voraus­sicht­lich im rele­vanten 12-Monats-Zeit­raum einen Umsatz von mehr als 4,4 Milli­arden Euro erzielen, während das pro forma berei­nigte EBITDA auf rund 2 Milli­arden Euro geschätzt wird.

Lotto­ma­tica und CIRSA erwarten zudem, dass der Zusam­men­schluss bis zum dritten vollen Jahr nach Abschluss jähr­liche Cash-Syner­gien vor Steuern in Höhe von etwa 115 Millionen Euro schaffen wird. Diese erwar­teten Vorteile stehen im Zusam­men­hang mit Effi­zi­enz­stei­ge­rungen bei den Betriebs­kosten und finan­zie­rungs­be­zo­genen Einspa­rungen und werden nicht als sofor­tige, garan­tierte Ergeb­nisse darge­stellt.

Die Unter­nehmen haben außerdem im Rahmen der für die Trans­ak­ti­ons­an­kün­di­gung verwen­deten Berech­nung des pro forma berei­nigten EBITDA opera­tive Run-Rate-Syner­gien in Höhe von etwa 101 Millionen Euro ermit­telt. Wie bei den umfas­sen­deren Syner­gie­pro­gnosen haben die Unter­nehmen darauf hinge­wiesen, dass solche Schät­zungen von Annahmen und der künf­tigen Umset­zung abhängen.

Für Inves­toren stellt das poten­zi­elle Gleich­ge­wicht zwischen Größe, Diver­si­fi­zie­rung und Kosten­ef­fi­zienz einen wich­tigen Teil der Inves­ti­ti­ons­be­grün­dung dar. Das endgül­tige wirt­schaft­liche Ergebnis wird jedoch von behörd­li­chen Geneh­mi­gungen, der Umset­zung der Inte­gra­tion, den Markt­be­din­gungen und der Geschäfts­ent­wick­lung nach Abschluss der Trans­ak­tion abhängen.

Blackstone bleibt wich­tiger Aktionär

Blackstone hat sich über die Gesell­schaft, die die Mehr­heits­be­tei­li­gung an CIRSA hält, bereit erklärt, die geplante Trans­ak­tion zu unter­stützen. Nach Abschluss der Trans­ak­tion wird Blackstone voraus­sicht­lich mit rund 24 % des Akti­en­ka­pi­tals zum größten Einzel­ak­tionär der vergrö­ßerten Lotto­ma­tica werden.

Die Private-Equity-Gruppe würde zudem zwei Sitze im Vorstand des fusio­nierten Unter­neh­mens erhalten, vorbe­halt­lich der entspre­chenden Zustim­mung der Aktio­näre.

Der Vorstand nach der Fusion wird voraus­sicht­lich aus 13 Mitglie­dern bestehen, darunter die bishe­rigen 11 Vorstands­mit­glieder von Lotto­ma­tica sowie zwei von Blackstone benannte Vorstands­mit­glieder. Der Vorsit­zende und CEO von Lotto­ma­tica, Guglielmo Ange­lozzi, wird voraus­sicht­lich weiterhin als Vorsit­zender und CEO des fusio­nierten Konzerns fungieren.

Laurence Van Lancker wird voraus­sicht­lich die Posi­tion des Finanz­vor­stands und stell­ver­tre­tenden Vorstands­vor­sit­zenden über­nehmen. Bei CIRSA wird Antonio Hostench voraus­sicht­lich weiterhin als Vorstands­vor­sit­zender fungieren, während Antonio Grau voraus­sicht­lich weiterhin die Posi­tion des Finanz­vor­stands bekleiden wird.

Diese Führungs­struktur soll Konti­nuität gewähr­leisten und gleich­zeitig die Inte­gra­tion von CIRSA in den größeren börsen­no­tierten Konzern sicher­stellen.

Ausschüt­tungen an die Aktio­näre bleiben ein wesent­li­cher Bestand­teil

Die Trans­ak­tion umfasst zudem geplante umfang­reiche Kapi­tal­aus­schüt­tungen.

Vor Inkraft­treten der Fusion wird CIRSA voraus­sicht­lich eine Sonder­di­vi­dende in Höhe von rund 262 Millionen Euro ausschütten, was 1,56 Euro pro CIRSA-Aktie entspricht. Die Auszah­lung steht unter dem Vorbe­halt der entspre­chenden gesell­schafts­recht­li­chen Geneh­mi­gungen und ist Teil der verein­barten Trans­ak­ti­ons­be­din­gungen.

Nach Abschluss der Trans­ak­tion und sobald die erfor­der­li­chen gesell­schafts­recht­li­chen und aufsichts­recht­li­chen Forma­li­täten erfüllt sind, beab­sich­tigt der Vorstand von Lotto­ma­tica, den Aktio­nären des fusio­nierten Unter­neh­mens eine weitere Kapi­tal­rück­zah­lung in Höhe von 744 Millionen Euro vorzu­schlagen. Die Ausschüt­tung könnte in Form einer Sonder­di­vi­dende, eines frei­wil­ligen Teil­über­nah­me­an­ge­bots für eigene Aktien oder einer Kombi­na­tion aus beidem erfolgen.

Über diese trans­ak­ti­ons­spe­zi­fi­schen Maßnahmen hinaus rechnet das Manage­ment damit, dass das vergrö­ßerte Unter­nehmen in den drei Jahren nach Abschluss der Trans­ak­tion über Kapa­zi­täten für Kapi­tal­rück­flüsse in Höhe von bis zu 4 Milli­arden Euro verfügen wird. Diese Rück­flüsse würden von den erfor­der­li­chen Zustim­mung der Aktio­näre und der allge­meinen Finanz­lage des Unter­neh­mens abhängen.

Die vorge­schla­gene gemein­same Divi­den­den­po­litik soll voraus­sicht­lich 30 % des berei­nigten Netto­ge­winns betragen, während die Gruppe bestrebt sein wird, ein stabiles Netto-Verschul­dungs­ziel zwischen 2,0x und 2,5x aufrecht­zu­er­halten.

Zustim­mungen der Aufsichts­be­hörden und der Aktio­näre stehen noch aus

Trotz der Verein­ba­rung zwischen den Parteien ist die Fusion von Lotto­ma­tica und CIRSA noch nicht abge­schlossen.

Der Abschluss steht weiterhin unter dem Vorbe­halt der Zustim­mung durch die jewei­ligen Haupt­ver­samm­lungen sowie verschie­dener behörd­li­cher und unter­neh­mens­recht­li­cher Bedin­gungen. Dazu gehören gege­be­nen­falls Vorschriften zu auslän­di­schen Direkt­in­ves­ti­tionen, zum Kartell­recht, zu auslän­di­schen Subven­tionen sowie Glücks­spiel­ge­neh­mi­gungen.

Die Trans­ak­tion steht zudem unter dem Vorbe­halt, dass die CIRSA-Aktio­näre ihre gesetz­li­chen Ausstiegs­rechte in Höhe von maximal 5 % des gesamten einge­zahlten Akti­en­ka­pi­tals ausüben. Gemäß dem offen­ge­legten Rahmen können berech­tigte CIRSA-Aktio­näre, die der Fusion wider­spre­chen, inner­halb der fest­ge­legten Frist das geltende spani­sche gesetz­liche Ausstiegs­recht ausüben.

Zu den weiteren Bedin­gungen gehören die Geneh­mi­gung der Sonder­di­vi­dende von CIRSA, der Abschluss der erfor­der­li­chen Maßnahmen zur Notie­rung der Lotto­ma­tica-Aktien an den spani­schen Börsen sowie die Erfül­lung der rele­vanten Anfor­de­rungen seitens der Gläu­biger und unab­hän­giger Sach­ver­stän­diger.

Die Unter­nehmen gehen davon aus, dass ihre außer­or­dent­li­chen Haupt­ver­samm­lungen bis Ende 2026 statt­finden werden, vorbe­halt­lich der Vorbe­rei­tung und Fertig­stel­lung der erfor­der­li­chen Unter­lagen.

Voraus­sicht­li­cher Abschluss im zweiten Quartal 2027

Die geplante Trans­ak­tion wird voraus­sicht­lich im zweiten Quartal 2027 wirksam, sofern alle erfor­der­li­chen Bedin­gungen erfüllt sind.

Dieser Zeit­plan räumt Lotto­ma­tica und CIRSA mehrere Monate ein, um die für die grenz­über­schrei­tende Fusion erfor­der­li­chen Unter­neh­mens­ab­läufe, behörd­li­chen Prüfungen, Aktio­närs­pro­zesse und recht­li­chen Schritte abzu­schließen.

Die Struktur ermög­licht es Anle­gern und Aufsichts­be­hörden zudem, die Trans­ak­tion vor dem endgül­tigen Abschluss anhand der detail­lierten Fusi­ons­un­ter­lagen zu bewerten. Die Unter­nehmen haben erklärt, dass der entspre­chende Fusi­ons­plan, die Berichte des Vorstands und die Unter­lagen unab­hän­giger Sach­ver­stän­diger gemäß den geltenden gesetz­li­chen Anfor­de­rungen zur Verfü­gung gestellt werden.

Für die Glücks­spiel­branche stellt die Trans­ak­tion einen wich­tigen Schritt dar, um auf dem börsen­no­tierten euro­päi­schen Markt eine größere Markt­prä­senz aufzu­bauen. Lotto­ma­tica bringt etablierte italie­ni­sche Kompe­tenzen im statio­nären und Onlin­ege­schäft ein, während CIRSA ein diver­si­fi­ziertes Geschäft in Spanien, Latein­ame­rika und anderen inter­na­tio­nalen Märkten beisteuert.

Was die Fusion für den fusio­nierten Konzern bedeuten könnte

Stra­te­gisch gesehen könnte die Trans­ak­tion Lotto­ma­tica eine brei­tere Platt­form bieten, von der aus das Unter­nehmen seine Online-Expan­sion und sein inter­na­tio­nales Wachstum voran­treiben kann. Das etablierte statio­näre Geschäft von CIRSA stellt eine zusätz­liche opera­tive Basis dar, während die digi­tale und Omni-Channel-Erfah­rung von Lotto­ma­tica die weitere Entwick­lung der Online­ak­ti­vi­täten von CIRSA unter­stützen könnte.

Gleich­zeitig bedeutet die Größe des Zusam­men­schlusses, dass Inves­toren die Umset­zung genau beob­achten werden. Die Reali­sie­rung der prognos­ti­zierten Syner­gien erfor­dert eine effek­tive Inte­gra­tion bei gleich­zei­tiger Aufrecht­erhal­tung der opera­tiven Leis­tung über verschie­dene regu­la­to­ri­sche Rahmen­be­din­gungen und Geschäfts­mo­delle hinweg. Die prognos­ti­zierten Kapi­tal­ren­diten hängen zudem von der Fähig­keit des Konzerns ab, einen ausrei­chenden Cash­flow zu gene­rieren und gleich­zeitig die erklärten finan­zi­ellen Ziele einzu­halten.

Die Unter­nehmen haben den Zusam­men­schluss dennoch als eine Trans­ak­tion posi­tio­niert, bei der Diver­si­fi­zie­rung, Skalen­ef­fekte und lang­fris­tiger Share­holder Value im Vorder­grund stehen und nicht etwa ein einfa­cher Eigen­tü­mer­wechsel.

Fazit

Die geplante Fusion von Lotto­ma­tica und CIRSA wäre ein bedeu­tender Schritt bei der Konso­li­die­rung des euro­päi­schen Wett- und Glücks­spiel­sek­tors. Durch die Zusam­men­füh­rung führender Markt­po­si­tionen in Italien und Spanien mit der brei­teren inter­na­tio­nalen Präsenz von CIRSA würde die Trans­ak­tion einen geogra­fisch stärker diver­si­fi­zierten börsen­no­tierten Konzern mit erheb­li­cher finan­zi­eller Größe schaffen.

Die vorge­schla­gene Struktur bietet bestehenden Aktio­nären ein anhal­tendes Enga­ge­ment in dem vergrö­ßerten Unter­nehmen und gewährt CIRSA-Anle­gern gleich­zeitig Anteile an der über­neh­menden Lotto­ma­tica-Gesell­schaft. Auch Blackstone würde durch eine erwar­tete Betei­li­gung von 24 % eine bedeu­tende Posi­tion behalten und damit die Konti­nuität seines finan­zi­ellen Enga­ge­ments in dem Unter­nehmen unter­mauern.

Mit einem pro forma berei­nigten EBITDA von rund 2 Milli­arden Euro, erwar­teten jähr­li­chen Cash-Syner­gien vor Steuern in Höhe von 115 Millionen Euro und poten­zi­ellen Kapi­tal­rück­flüssen von bis zu 4 Milli­arden Euro über drei Jahre stellt die Trans­ak­tion ein ehrgei­ziges finan­zi­elles und stra­te­gi­sches Vorhaben dar. Dennoch stehen diese Zahlen weiterhin unter dem Vorbe­halt des Abschlusses der Fusion, der behörd­li­chen Geneh­mi­gungen, der Beschlüsse der Aktio­näre und der erfolg­rei­chen Umset­zung.

Derzeit handelt es sich bei der Fusion von Lotto­ma­tica und CIRSA noch um eine geplante Trans­ak­tion und nicht um einen abge­schlos­senen Zusam­men­schluss. Der für das zweite Quartal 2027 erwar­tete Abschluss hängt von der Erfül­lung der recht­li­chen, behörd­li­chen und aktio­närs­be­zo­genen Bedin­gungen ab, die zwischen der am 2. September 2026 bekannt gege­benen Verein­ba­rung und der Grün­dung des vergrö­ßerten börsen­no­tierten Glücks­spiel­kon­zerns stehen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die geplante Fusion von Lotto­ma­tica und CIRSA?
Es handelt sich um eine geplante grenz­über­schrei­tende Fusion durch Akti­en­tausch, bei der CIRSA von Lotto­ma­tica über­nommen wird, wobei Lotto­ma­tica als über­le­bende börsen­no­tierte Gesell­schaft fort­be­steht.

Wie viele Lotto­ma­tica-Aktien würden die CIRSA-Aktio­näre erhalten?
Die CIRSA-Aktio­näre würden gemäß den verein­barten Trans­ak­ti­ons­be­din­gungen für jede gehal­tene CIRSA-Aktie 0,668 neu ausge­ge­bene Lotto­ma­tica-Aktien erhalten.

Wie sieht die voraus­sicht­liche Eigen­tü­mer­struktur nach Abschluss der Trans­ak­tion aus?
Es wird erwartet, dass die bestehenden Lotto­ma­tica-Aktio­näre etwa 67,5 % des fusio­nierten Unter­neh­mens halten werden, während die derzei­tigen CIRSA-Aktio­näre etwa 32,5 % halten würden.

Welche Rolle würde Blackstone nach der Fusion spielen?
Blackstone wird voraus­sicht­lich mit rund 24 % des Akti­en­ka­pi­tals zum größten Einzel­ak­tionär des fusio­nierten Unter­neh­mens und wäre berech­tigt, vorbe­halt­lich der entspre­chenden Geneh­mi­gung zwei Vorstands­mit­glieder zu benennen.

Was würde mit der Marke CIRSA geschehen?
CIRSA würde nach Wirk­sam­werden der Fusion als eigen­stän­dige juris­ti­sche Person erlö­schen, während die Marke und die opera­tiven Akti­vi­täten in den etablierten Märkten inner­halb der über­ge­ord­neten Lotto­ma­tica-Konzern­struktur fort­ge­führt werden könnten.

Wie groß könnte das fusio­nierte Unter­nehmen werden?
Die Unter­nehmen erwarten, dass der vergrö­ßerte Konzern im rele­vanten 12-Monats-Zeit­raum einen Umsatz von mehr als 4,4 Milli­arden Euro bei einem pro forma berei­nigten EBITDA von rund 2 Milli­arden Euro erzielen wird.

Welche Syner­gien werden durch die Fusion erwartet?
Lotto­ma­tica und CIRSA erwarten bis zum dritten vollen Jahr nach Abschluss der Trans­ak­tion jähr­liche Cash-Syner­gien vor Steuern in Höhe von rund 115 Millionen Euro.

Werden die Aktio­näre zusätz­liche Kapi­tal­aus­schüt­tungen erhalten?
CIRSA wird voraus­sicht­lich vor Abschluss der Trans­ak­tion eine Sonder­di­vi­dende in Höhe von rund 262 Millionen Euro ausschütten. Lotto­ma­tica beab­sich­tigt zudem, vorbe­halt­lich der erfor­der­li­chen Geneh­mi­gungen nach Abschluss der Trans­ak­tion eine Kapi­tal­rück­zah­lung in Höhe von 744 Millionen Euro vorzu­schlagen.

Wann wird der Abschluss der Fusion erwartet?
Der geplante Zusam­men­schluss wird voraus­sicht­lich im zweiten Quartal 2027 wirksam, vorbe­halt­lich der Zustim­mung der Aktio­näre sowie der Erfül­lung behörd­li­cher und sons­tiger Abschluss­be­din­gungen.

Ist für die Fusion eine behörd­liche Geneh­mi­gung erfor­der­lich?
Ja. Der Abschluss unter­liegt mehreren Bedin­gungen, darunter der Zustim­mung der Aktio­näre sowie gege­be­nen­falls kartell­recht­li­chen, auslän­di­schen Direktinvestitions‑, auslän­di­schen Subven­tions- und Glücks­spiel­ge­neh­mi­gungen.

Weitere Analysen finden Sie in unserer iGaming-Über­sicht. Unter­neh­mens­in­for­ma­tionen bietet die offi­zi­elle Lotto­ma­tica-Website.

Ash
Ash
I like to keep it short. I am a writer who also knows how to rhyme his lines. I can write articles, edit them and also carve out some poetic lines from my mind. Education B.A. - English, Delhi University, India, Graduated 2017.

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