Kambi Group meldet starkes Wachstum im zweiten Quartal 2026

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Die Kambi Group erzielte im zweiten Quartal 2026 eine solide finan­zi­elle Leis­tung: Der Anbieter von Sport­wet­ten­tech­no­logie verzeich­nete höhere Umsätze, eine stär­kere Renta­bi­lität und eine verbes­serte betrieb­liche Effi­zienz. Das Unter­nehmen hob zudem seine Gewinn­pro­gnose für das Gesamt­jahr an, nachdem es seine geschäft­liche Expan­sion fort­ge­setzt hatte und sein globales Part­ner­netz­werk eine posi­tive Dynamik verzeich­nete.

Das Quartal wurde durch rege Sport­wet­ten­ak­ti­vi­täten während der FIFA-Welt­meis­ter­schaft, neue stra­te­gi­sche Verein­ba­rungen in Kanada und anhal­tende Inves­ti­tionen in künst­liche Intel­li­genz gestützt, die dazu beitrugen, das Sport­wet­ten­an­gebot des Unter­neh­mens zu stärken. Zusammen haben diese Entwick­lungen die Posi­tion der Kambi Group als einen der führenden Anbieter von Premium-Sport­wet­ten­tech­no­logie und verwal­teten Wett­dienst­leis­tungen gefes­tigt.

Umsatz und Renta­bi­lität verbes­sern sich weiter

Die Kambi Group meldete für das zweite Quartal 2026 einen Umsatz von 45,9 Millionen Euro, vergli­chen mit 40,5 Millionen Euro im glei­chen Zeit­raum des Jahres 2025. Der Anstieg um 13,5 Prozent spie­gelt das anhal­tende Wachstum im gesamten Sport­wet­ten­ge­schäft des Unter­neh­mens sowie den Ausbau der kommer­zi­ellen Part­ner­schaften wider.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 belief sich der Umsatz auf 89,4 Millionen Euro, was einem Wachstum von 9,1 Prozent gegen­über dem Vorjah­res­zeit­raum entspricht.

Auch die Renta­bi­lität verbes­serte sich im Laufe des Quar­tals deut­lich. Das berei­nigte EBITA belief sich auf 7,6 Millionen Euro, was einem Anstieg von 102 Prozent gegen­über dem Vorjah­res­zeit­raum entspricht. Die berei­nigte EBITA-Marge verbes­serte sich auf 16,5 Prozent.

Im ersten Halb­jahr 2026 stieg das berei­nigte EBITA um 83 Prozent auf 13,3 Millionen Euro bei einer Marge von 14,8 Prozent, vergli­chen mit 8,8 Prozent im Vorjahr.

Das Betriebs­er­gebnis belief sich im Quartal auf 5,8 Millionen Euro, während die opera­tive Marge auf 12,7 Prozent stieg. Im ersten Halb­jahr erreichte das Betriebs­er­gebnis 10,1 Millionen Euro bei einer opera­tiven Marge von 11,2 Prozent.

Kosten­dis­zi­plin sorgt für höhere Margen

Während der Umsatz in gesundem Tempo stieg, behielt die Kambi Group auch die Betriebs­kosten streng im Griff.

Die Betriebs­kosten für das zweite Quartal gingen leicht auf 31,5 Millionen Euro zurück, was einem Rück­gang von 0,6 Prozent entspricht. Im ersten Halb­jahr beliefen sich die Betriebs­kosten auf insge­samt 63,4 Millionen Euro und lagen damit um 1,4 Prozent unter dem Vergleichs­zeit­raum des Jahres 2025.

Die Kombi­na­tion aus höheren Umsätzen und diszi­pli­niertem Kosten­ma­nage­ment trug zu einer deut­li­chen Verbes­se­rung der opera­tiven Margen und der Gesamt­ren­ta­bi­lität bei. Das laufende Effi­zi­enz­pro­gramm des Unter­neh­mens stützte weiterhin die finan­zi­elle Perfor­mance und ermög­lichte gleich­zeitig Inves­ti­tionen in Tech­no­logie und Produkt­ent­wick­lung.

Der Cash­flow ohne Berück­sich­ti­gung des Betriebs­ka­pi­tals, von Fusionen und Über­nahmen sowie von Finan­zie­rungs­tä­tig­keiten belief sich im Quartal auf 1,5 Millionen Euro. In den ersten sechs Monaten des Jahres erreichte dieser Wert 8,8 Millionen Euro.

Auch das Ergebnis je Aktie verbes­serte sich erheb­lich und erreichte im zweiten Quartal 0,128 €, vergli­chen mit 0,009 € im Vorjahr. Im ersten Halb­jahr 2026 stieg das Ergebnis je Aktie von 0,036 € auf 0,213 €.

Unter­nehmen hebt Gewinn­pro­gnose für das Gesamt­jahr an

Nach einem starken ersten Halb­jahr hat die Kambi Group ihre Prognose für das berei­nigte EBITA für das Gesamt­jahr ange­hoben.

Das Unter­nehmen erwartet nun für 2026 ein berei­nigtes EBITA zwischen 23 und 27 Millionen Euro. Dies entspricht einer Anhe­bung gegen­über der bishe­rigen Progno­se­spanne von 20 bis 25 Millionen Euro.

Der revi­dierte Ausblick spie­gelt das Vertrauen des Manage­ments in ein anhal­tendes Umsatz­wachstum, opera­tive Verbes­se­rungen und die posi­tive Geschäfts­dy­namik im weiteren Verlauf des Jahres wider.

Die FIFA-Welt­meis­ter­schaft sorgt für eine außer­ge­wöhn­liche Leis­tung im Sport­wet­ten­be­reich

Eines der wich­tigsten High­lights des Quar­tals war die FIFA-Welt­meis­ter­schaft, die im gesamten Part­ner­netz­werk von Kambi für eine heraus­ra­gende Akti­vität im Sport­wet­ten­be­reich sorgte.

Das Unter­nehmen wickelte während des Turniers einen Umsatz von mehr als 1 Milli­arde Euro im Bereich „Turnkey Sports­book“ ab und verzeich­nete dabei über den gesamten Wett­be­werb hinweg eine Handels­marge der Betreiber von 18 Prozent.

Die Veran­stal­tung stellte zudem einen wich­tigen tech­no­lo­gi­schen Meilen­stein für die Kambi Group dar. Es war die erste FIFA-Welt­meis­ter­schaft, bei der der Sport­wet­ten­handel voll­ständig über die KI-gesteu­erten Handels­sys­teme des Unter­neh­mens abge­wi­ckelt wurde.

Dank künst­li­cher Intel­li­genz konnte das Unter­nehmen den Sport­wet­ten­be­trieb effi­zi­enter auto­ma­ti­sieren und gleich­zeitig während des gesamten Turniers eine hohe Markt­ver­füg­bar­keit sowie wett­be­werbs­fä­hige Wett­märkte gewähr­leisten.

Die verbes­serte „Bet Builder“-Funktionalität erwei­terte zudem die Wett­mög­lich­keiten, insbe­son­dere bei den Märkten für Spieler-Sonder­wetten. Das größere Turnier­format schuf zusätz­liche Wettin­halte, während die Auto­ma­ti­sie­rung es Kambi ermög­lichte, diese Märkte effi­zient bereit­zu­stellen.

Expan­sion stärkt Präsenz in Kanada

Die geschäft­liche Expan­sion blieb auch in diesem Quartal ein weiterer wich­tiger Wachs­tums­motor.

Die Kambi Group wurde von der Atlantic Lottery Corpo­ra­tion und der British Columbia Lottery Corpo­ra­tion ausge­wählt, um die Sport­wet­ten­tech­no­logie für eine neue, mehrere Provinzen umfas­sende kana­di­sche Sport­wet­ten­lö­sung bereit­zu­stellen.

Das Unter­nehmen ging zudem im Vorfeld der Einfüh­rung des regu­lierten Onlin­e­glücks­spiel­marktes in Alberta am 13. Juli eine Part­ner­schaft mit Pure Casino Enter­tain­ment ein.

Diese Verein­ba­rungen stärken Kambis lang­fris­tige Posi­tion auf dem sich entwi­ckelnden regu­lierten Sport­wet­ten­markt Kanadas weiter, der für Tech­no­lo­gie­an­bieter weiterhin attrak­tive Wachs­tums­chancen bietet.

Neue Part­ner­schaften erwei­tern die geschäft­liche Reich­weite

Über Kanada hinaus baute die Kambi Group ihr inter­na­tio­nales Part­ner­netz­werk weiter aus.

Das Unter­nehmen unter­zeich­nete einen mehr­jäh­rigen „Odds Feed+“-Vertrag mit der RETABET Group und erwei­terte gleich­zeitig seine Part­ner­schaft mit 4 Bears Casino & Lodge um dessen Platt­form zur Verwal­tung von Spie­ler­konten.

Darüber hinaus baute Kambi bestehende Bezie­hungen zu BetWar­rior und Desert Diamond Casinos durch erwei­terte „Turnkey Sportsbook“-Verträge aus.

Diese Part­ner­schaften verdeut­li­chen die Stra­tegie des Unter­neh­mens, Neukun­den­ge­win­nung mit einer vertieften Zusam­men­ar­beit mit bestehenden Kunden zu verbinden. Dieser diver­si­fi­zierte Ansatz trägt dazu bei, wieder­keh­rende Umsätze zu sichern und gleich­zeitig lang­fris­tige geschäft­liche Bezie­hungen zu stärken.

CEO hebt opera­tive Fort­schritte hervor

Werner Becher, Chief Execu­tive Officer der Kambi Group, zeigte sich zufrieden mit der finan­zi­ellen und opera­tiven Leis­tung des Unter­neh­mens im Quartal.

Er sagte: „Das zweite Quartal war für Kambi erneut eine Phase starker Fort­schritte, sowohl hinsicht­lich der finan­zi­ellen Ergeb­nisse als auch im Hinblick auf die anhal­tende Dynamik, die wir als Unter­nehmen aufbauen. Wir erzielten im Quartal eine posi­tive finan­zi­elle Perfor­mance mit einem starken Umsatz­wachstum auf 45,9 Mio. € und einer Verdopp­lung des berei­nigten EBITA (acq) auf 7,6 Mio. €, trotz Gutschriften im Zusam­men­hang mit opera­tiven Problemen im April. Dieses Wachstum wurde durch eine rekord­hohe vier­tel­jähr­liche Handels­marge der Betreiber von 14,0 Prozent, anhal­tende geschäft­liche Dynamik und eine diszi­pli­nierte Kosten­kon­trolle im Rahmen unseres laufenden Effi­zi­enz­pro­gramms gestützt. Unsere Leis­tung im zweiten Quartal, die an ein gutes erstes Quartal anknüpft, versetzt uns in eine starke Posi­tion für den Rest des Jahres; heute haben wir unseren Ausblick für das Gesamt­jahr ange­hoben und erwarten für 2026 ein berei­nigtes EBITA (acq) von 23 bis 27 Mio. Euro.“

Er hob zudem die Bedeu­tung der FIFA-Welt­meis­ter­schaft sowie den Über­gang des Unter­neh­mens zu einem KI-gestützten Sport­wet­ten­be­trieb hervor.

Becher erklärte: „Dies war die erste FIFA-Welt­meis­ter­schaft für Kambi, die voll­ständig von KI abge­wi­ckelt wurde, was einen wich­tigen Meilen­stein in der Entwick­lung unserer hoch­mo­dernen Sport­wet­ten­tech­no­logie darstellt.“

Im Hinblick auf die geschäft­liche Expan­sion fügte er hinzu: „ Zwar gibt es noch einiges zu tun, doch das erste Halb­jahr 2026 hat gezeigt, dass wir nun die Wende geschafft haben und wieder auf Wachs­tums­kurs sind. Diese verbes­serte Leis­tung ist auf die Entwick­lung unseres markt­füh­renden Produkts, geschäft­liche Fort­schritte und den fort­lau­fenden Wandel zu einem KI-orien­tierten Unter­nehmen zurück­zu­führen. Da wir unser geschätztes berei­nigtes EBITA (acq) für 2026 erhöhen, liegt unser Fokus nun darauf, diese Dynamik aufrecht­zu­er­halten und sie in lang­fris­tigen Wert für unsere Partner und Aktio­näre umzu­setzen. “

Der Ausblick bleibt positiv

Die Kambi Group geht mit wach­sender Zuver­sicht in die zweite Jahres­hälfte 2026, nachdem sie stär­kere Finanz­ergeb­nisse erzielt und ihre inter­na­tio­nale Präsenz ausge­baut hat. Eine verbes­serte Renta­bi­lität in Verbin­dung mit einem diszi­pli­nierten Kosten­ma­nage­ment hat eine soli­dere finan­zi­elle Grund­lage geschaffen, während fort­ge­setzte Inves­ti­tionen in künst­liche Intel­li­genz die betrieb­liche Effi­zienz stei­gern.

Die wach­sende Präsenz des Unter­neh­mens in regu­lierten Märkten, insbe­son­dere in Kanada, unter­streicht sein Enga­ge­ment für lang­fris­tiges, nach­hal­tiges Wachstum. In Verbin­dung mit konti­nu­ier­li­cher Produkt­in­no­va­tion und einem wach­senden Port­folio an Sport­wet­ten­part­nern scheint Kambi gut posi­tio­niert zu sein, um auf der in der ersten Jahres­hälfte erzielten Dynamik aufzu­bauen.

Fazit

Die Ergeb­nisse der Kambi Group für das zweite Quartal zeigen ein Unter­nehmen, das finan­zi­elle Diszi­plin und stra­te­gi­sche Inves­ti­tionen erfolg­reich in Einklang bringt. Das Umsatz­wachstum verbes­serte die Renta­bi­lität, und die ange­ho­bene Gewinn­pro­gnose deutet darauf hin, dass die lang­fris­tige Stra­tegie des Unter­neh­mens mess­bare Ergeb­nisse liefert. Die starke Leis­tung während der FIFA-Welt­meis­ter­schaft, die erfolg­reiche Einfüh­rung von KI und die anhal­tende geschäft­liche Expan­sion haben die Wett­be­werbs­po­si­tion des Unter­neh­mens im globalen Sport­wet­ten­tech­no­lo­gie­sektor gestärkt.

Ange­sichts zusätz­li­cher Chancen in regu­lierten Märkten und eines wach­senden Netz­werks von Sport­wet­ten­part­nern scheint die Kambi Group gut aufge­stellt zu sein, um im weiteren Verlauf des Jahres 2026 weiterhin Wert für Kunden, Partner und Aktio­näre zu schaffen.

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch war der Umsatz der Kambi Group im 2. Quartal 2026?
Die Kambi Group meldete im zweiten Quartal 2026 einen Umsatz von 45,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 13,5 Prozent gegen­über dem glei­chen Zeit­raum im Jahr 2025 entspricht.

Warum hat die Kambi Group ihre Prognose für das Gesamt­jahr ange­hoben?
Das Unter­nehmen hob seine Prognose aufgrund einer stär­keren finan­zi­ellen Perfor­mance, einer verbes­serten Renta­bi­lität, einer erfolg­rei­chen Kosten­kon­trolle und einer anhal­tenden geschäft­li­chen Expan­sion im ersten Halb­jahr 2026 an.

Wie hat die FIFA-Welt­meis­ter­schaft zu den Ergeb­nissen von Kambi beigetragen?
Das Turnier gene­rierte einen Umsatz von mehr als 1 Milli­arde Euro im Bereich „Turnkey Sports­book“ und führte zu einer starken Handels­marge für die Betreiber, während gleich­zeitig die KI-gestützten Sport­wetten-Fähig­keiten von Kambi unter Beweis gestellt wurden.

Was ist das berei­nigte EBITA?
Das berei­nigte EBITA ist eine Finanz­kenn­zahl, die das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschrei­bungen und ausge­wählten Anpas­sungen wider­spie­gelt und es Inves­toren ermög­licht, die opera­tive Leis­tung zu bewerten.

Welche kana­di­schen Orga­ni­sa­tionen sind Part­ner­schaften mit der Kambi Group einge­gangen?
Die Atlantic Lottery Corpo­ra­tion, die British Columbia Lottery Corpo­ra­tion und Pure Casino Enter­tain­ment gaben im Berichts­zeit­raum jeweils Part­ner­schaften mit der Kambi Group bekannt.

Welchen tech­no­lo­gi­schen Meilen­stein hat Kambi während der Welt­meis­ter­schaft erreicht?
Die FIFA-Welt­meis­ter­schaft 2026 war das erste Turnier, das voll­ständig unter Einsatz der KI-Systeme von Kambi abge­wi­ckelt wurde.

Hat Kambi seine Betriebs­kosten gesenkt?
Ja. Die Betriebs­kosten sanken im zweiten Quartal um 0,6 Prozent und im ersten Halb­jahr um 1,4 Prozent.

Welche neuen Geschäfts­ver­ein­ba­rungen wurden bekannt gegeben?
Kambi unter­zeich­nete eine neue „Odds Feed+“-Partnerschaft mit der RETABET Group, baute seine Zusam­men­ar­beit mit 4 Bears Casino & Lodge aus und verlän­gerte die Verein­ba­rungen mit BetWar­rior und Desert Diamond Casinos.

Wie lautet die aktua­li­sierte Gewinn­pro­gnose der Kambi Group?
Das Unter­nehmen erwartet für 2026 ein berei­nigtes EBITA zwischen 23 und 27 Millionen Euro.

Warum ist Kanada ein wich­tiger Markt für die Kambi Group?
Kanada baut seinen regu­lierten Sport­wet­ten­markt weiter aus, was für Anbieter von Sport­wet­ten­tech­no­logie erheb­liche lang­fris­tige Wachs­tums­chancen bietet.

Lela
Lela
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