Regu­lie­rung & Lizen­zie­rung

Ille­gales Online Glücks­spiel kostet die EU jähr­lich 20 Milli­arden Euro

Eine aktu­elle Bewer­tung der Onlin­e­glücks­spiel­um­ge­bung in Europa verdeut­licht den anhal­tenden Aufstieg und Einfluss nicht lizen­zierter Betreiber in der gesamten Euro­päi­schen Union. Obwohl regu­lierte Glücks­spiel­rah­men­be­din­gungen einge­führt wurden, um Verbrau­cher­schutz, Trans­pa­renz und Steu­er­kon­for­mität zu gewähr­leisten, deutet die neueste Analyse, die von der Euro­pean Casino Asso­cia­tion (ECA) in Auftrag gegeben und vom Tech­no­logie-Infor­ma­ti­ons­un­ter­nehmen Yield Sec erstellt wurde, darauf hin, dass ille­gale Betreiber mitt­ler­weile fest im euro­päi­schen digi­talen Markt etabliert sind.

Schweden kriti­siert Verzö­ge­rung beim Selbst­aus­schluss

Der schwe­di­sche parla­men­ta­ri­sche Ombuds­mann, die Behörde, die mit der Über­wa­chung öffent­li­cher Einrich­tungen und der Sicher­stel­lung ihrer Einhal­tung von Gesetzen und Vorschriften beauf­tragt ist, hat die schwe­di­sche Glücks­spiel­be­hörde Spelin­spek­tionen öffent­lich für ihre Unzu­läng­lich­keiten bei der Unter­stüt­zung von Personen kriti­siert, die sich ohne digi­tale Iden­ti­fi­zie­rung vom Glücks­spiel ausschließen lassen möchten. Die Kritik unter­streicht die allge­meinen Bedenken hinsicht­lich der Zugäng­lich­keit inner­halb des schwe­di­schen Rahmens für verant­wor­tungs­be­wusstes Glücks­spiel und hebt eine Lücke hervor, die gefähr­dete Gruppen betrifft, die mögli­cher­weise einem Glücks­spiel­ri­siko ausge­setzt sind.

UKGC setzt Dead­heat Racing Lizenz wegen Compli­ance Fragen aus

Die briti­sche Glücks­spiel­kom­mis­sion (UKGC) hat regu­la­to­ri­sche Maßnahmen gegen Dead­heat Racing Ltd ergriffen und die Betriebs­li­zenz des Unter­neh­mens ausge­setzt, nachdem Bedenken aufge­kommen waren, dass der Betreiber mögli­cher­weise gegen wich­tige Lizenz­be­din­gungen verstoßen hat. Nach Angaben der Regu­lie­rungs­be­hörde geht es um mögliche Mängel im Zusam­men­hang mit den Verpflich­tungen zur sozialen Verant­wor­tung und den Kontrollen zur Bekämp­fung der Geld­wä­sche (AML) – zwei Bereiche, die die Kommis­sion als grund­le­gend für den Verbrau­cher­schutz und die Inte­grität des regu­lierten Glücks­spiels erachtet.

Litauen verschärft Maßnahmen gegen ille­gales Glücks­spiel

Litauen hat kürz­lich seine Bemü­hungen verstärkt, um gegen den erheb­li­chen Anstieg ille­galer Fern­spiel­ak­ti­vi­täten und betrü­ge­ri­scher Online-Domains vorzu­gehen. Als Reak­tion auf die wach­sende Besorgnis über Verbrau­cher­schäden, digi­tale Finanz­kri­mi­na­lität und die zuneh­mende Raffi­nesse von Online-Betrü­ge­reien haben sich hoch­ran­gige Regie­rungs­in­sti­tu­tionen zusam­men­ge­setzt, um stren­gere, schnel­lere und besser koor­di­nierte Maßnahmen zu erör­tern. Ziel ist es, sicher­zu­stellen, dass der Rechts­rahmen Litauens wider­stands­fähig, wirksam und anpas­sungs­fähig gegen­über zuneh­menden digi­talen Bedro­hungen bleibt.

Spelin­spek­tionen rügt Skil­lOnNet wegen Compli­ance Verstößen

Die schwe­di­sche Glücks­spiel­be­hörde Spelin­spek­tionen hat eine formelle Bemer­kung an den Betreiber Skil­lOnNet gerichtet, nachdem sie Mängel auf einer der lizen­zierten Platt­formen des Unter­neh­mens fest­ge­stellt hatte. Das Problem ist zwar von geringem Ausmaß, betrifft jedoch einen zentralen Pfeiler des schwe­di­schen Glücks­spiel­rechts: die Verpflich­tung lizen­zierter Betreiber, gut sicht­bare Tools für verant­wor­tungs­be­wusstes Spielen und damit verbun­dene Infor­ma­tionen bereit­zu­stellen. Da das schwe­di­sche Lizenz­system großen Wert auf den Verbrau­cher­schutz legt, wird jede Abwei­chung von diesen Stan­dards, selbst eine tech­ni­sche Unter­las­sung, von den Aufsichts­be­hörden genau­es­tens geprüft.

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