Recher­chen & Analysen

Belgi­scher Glücks­spiel­markt verzeichnet 2024 erst­mals Umsatz­rück­gang

Der regu­lierte Glücks­spiel­markt in Belgien verzeich­nete im Jahr 2024 einen deut­li­chen Rück­gang, was den ersten jähr­li­chen Rück­gang seit den welt­weiten Turbu­lenzen infolge der Covid-19-Pandemie darstellt. Neu veröf­fent­lichte Zahlen der belgi­schen Glücks­spiel­kom­mis­sion deuten darauf hin, dass der Sektor, der zuvor eine starke Erho­lung und Expan­sion verzeichnet hatte, nun in eine Phase der Anpas­sung einge­treten ist.

Öster­rei­chi­sches Gericht macht Glücks­spiel­chefs für Spie­ler­ver­luste haftbar

Ein aktu­elles Urteil des Obersten Gerichts­hofs Öster­reichs hat eine bedeu­tende recht­liche Entwick­lung für die inter­na­tio­nale Glücks­spiel­branche mit sich gebracht. In einer Entschei­dung, die die Stan­dards der Rechen­schafts­pflicht in ganz Europa neu gestalten könnte, hat das Gericht fest­ge­stellt, dass Geschäfts­führer von Glücks­spiel­un­ter­nehmen unter bestimmten Voraus­set­zungen persön­lich für Verluste von Spie­lern haftbar gemacht werden können, die durch rechts­wid­rige Geschäfts­prak­tiken entstanden sind.

DOCV stellt GGL Zahlen zum deut­schen Online Schwarz­markt infrage

Die Debatte um die Größe und den Einfluss des deut­schen Schwarz­marktes für Onlin­e­glücks­spiele hat sich nach neuer Kritik seitens des Deut­schen Onli­ne­ca­sino-Verbandes (DOCV) verschärft. Der Verband hat die jüngsten Schät­zungen der Gemein­samen Glücks­spiel­be­hörde der Länder (GGL) offen in Frage gestellt und argu­men­tiert, dass die Zahlen der Regu­lie­rungs­be­hörde das tatsäch­liche Ausmaß der nicht lizen­zierten Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten deut­lich unter­schätzen.

Malta Bill 55 gerät nach einem Tipico Lizenz­gut­achten unter EU Prüfung

Ein kürz­lich von einem Gene­ral­an­walt am Gerichtshof der Euro­päi­schen Union abge­ge­benes Rechts­gut­achten hat die Debatte über den recht­li­chen Rahmen rund um Maltas umstrit­tenen Gesetz­ent­wurf 55 neu entfacht. Auch wenn das Gutachten kein bindendes Urteil darstellt, bietet es eine detail­lierte Ausle­gung des EU-Rechts, die Einfluss darauf haben könnte, wie natio­nale Gerichte und Regu­lie­rungs­be­hörden grenz­über­schrei­tende Strei­tig­keiten im Bereich des Glücks­spiels behan­deln.

Deutsch­lands 77 Prozent Behaup­tung zum Glücks­spiel: Realität oder Illu­sion

Das ist eine dieser Zahlen, die in einer Pres­se­mit­tei­lung fantas­tisch aussehen, aber sofort für Stirn­run­zeln sorgen, sobald man diese Blase verlässt. Die Gemein­same Glücks­spiel­be­hörde der Länder gibt nun an, dass 77 % des Onlin­e­glücks­spiels in Deutsch­land bei lizen­zierten Anbie­tern statt­finden. Nur 23 % entfallen auf den Schwarz­markt. Wäre das tatsäch­lich wahr, wäre Deutsch­land still und leise der leis­tungs­stärkste regu­lierte Markt in Europa. Das Komi­sche daran ist, dass offenbar niemand, der in diesem Markt tätig ist, dies wahr­nimmt.

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