Die Landschaft der Glücksspielbesteuerung im Vereinigten Königreich ist derzeit Gegenstand hitziger Debatten, da Regierungsvorschläge eine Überarbeitung des Steuersystems für verschiedene Bereiche des Onlineglücksspiels vorsehen. Im Mittelpunkt der Kontroverse steht der Vorschlag des Finanzministeriums, eine einheitliche Fernwett- und Glücksspielsteuer (Remote Betting and Gaming Duty, RBGD) einzuführen, um die Steuersätze in der gesamten Glücksspielbranche zu harmonisieren. Dieser Plan stößt jedoch auf Widerstand bei wichtigen Interessengruppen wie Buchmachern und der British Horseracing Authority, die argumentieren, dass der Vorschlag die Pferdewetten unverhältnismäßig belasten könnte, da die Branche bereits mit erheblichen finanziellen Herausforderungen zu kämpfen hat.
Die niederländische Glücksspielaufsichtsbehörde Kansspelautoriteit (KSA) hat die Ernennung von zwei renommierten Fachleuten, Marjolein Hoogland und Prof. Dr. Ingmar Franken, in ihren Beirat bekannt gegeben. Diese Entscheidung soll die Wissensbasis des Beirats erweitern und die Aufsichtsbehörde dabei unterstützen, den sich wandelnden Komplexitäten innerhalb des niederländischen Glücksspielsektors gerecht zu werden.