Google erwei­tert Glücks­spiel­wer­bung in 37 Märkten mit stren­geren Regeln

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Google hat wesent­liche Aktua­li­sie­rungen seiner Richt­li­nien für Glücks­spiel­wer­bung ange­kün­digt, die einen brei­teren Zugang zu seinem program­ma­ti­schen Werbe­netz­werk ermög­li­chen und gleich­zeitig die Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen für Werbe­trei­bende, die Google Ads nutzen, verschärfen. Die Ände­rungen umfassen zwei sepa­rate Richt­li­ni­en­ak­tua­li­sie­rungen, die verschie­dene Bereiche des Werbe­öko­sys­tems von Google betreffen und darauf abzielen, einen Ausgleich zwischen einem erwei­terten Markt­zu­gang und stren­geren Compli­ance­stan­dards zu schaffen.

Ab dem 10. August wird Google auto­ri­sierten Käufern über seinen program­ma­ti­schen Markt­platz „Autho­rised Buyers“ die Schal­tung von Onlin­e­glücks­spiel- und Social-Casino-Werbung in 37 berech­tigten Ländern ermög­li­chen. Später, ab dem 14. September, wird das Unter­nehmen stren­gere Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen für Glücks­spiel-Werbe­trei­bende einführen, die Google Ads nutzen, wobei der Schwer­punkt verstärkt auf der Einhal­tung gesetz­li­cher Vorschriften, dem Lizenz­status und der bishe­rigen Historie der Werbe­trei­benden liegt.

Die Aktua­li­sie­rungen spie­geln Googles fort­ge­setzte Bemü­hungen wider, verant­wor­tungs­volle Werbe­prak­tiken aufrecht­zu­er­halten und gleich­zeitig regu­lierte Glücks­spiel­an­bieter zu unter­stützen, die die gesetz­li­chen und richt­li­ni­en­be­zo­genen Anfor­de­rungen in den Rechts­räumen erfüllen, in denen sie tätig sind.

Google aktua­li­siert seine Richt­li­nien für Glücks­spiel­wer­bung

Die erste Richt­li­ni­en­ak­tua­li­sie­rung konzen­triert sich auf die program­ma­ti­sche Werbe­platt­form von Google, die den auto­ma­ti­sierten Kauf und Verkauf von digi­talem Werbe­in­ventar zwischen Publishern und Werbe­trei­benden ermög­licht.

Laut der Ankün­di­gung von Google können auto­ri­sierte Käufer Glücks­spiel­wer­bung in einem brei­teren Spek­trum regu­lierter Rechts­räume schalten, ohne dass einzelne Endwer­be­trei­bende einen sepa­raten Zerti­fi­zie­rungs­pro­zess für program­ma­ti­sche Plat­zie­rungen in diesen berech­tigten Märkten durch­laufen müssen.

Diese Anpas­sung gilt ausschließ­lich für die „Autho­rized Buyers“-Plattform von Google. Sie ändert nichts an den bestehenden Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen, die für Werbe­trei­bende gelten, die Google Ads direkt nutzen.

Durch die Tren­nung des program­ma­ti­schen Rahmens vom Google-Ads-Zerti­fi­zie­rungs­pro­zess möchte Google die Kampa­gnen­aus­lie­fe­rung für auto­ri­sierte Vermittler verein­fa­chen und gleich­zeitig die Einhal­tung der Vorschriften durch seine allge­meinen Werbe­richt­li­nien weiterhin durch­setzen.

Die Auswei­tung umfasst 37 berech­tigte Gebiete

Die über­ar­bei­tete Richt­linie für program­ma­ti­sche Werbung gilt für die folgenden Länder:

Argen­ti­nien, Austra­lien, Öster­reich, Belgien, Brasi­lien, Kanada, Tsche­chien, Däne­mark, Finn­land, Frank­reich, Deutsch­land, Grie­chen­land, Hong­kong, Ungarn, Irland, Israel, Japan, Südkorea, Lett­land, Mexiko, die Nieder­lande, Neusee­land, Norwegen, Peru, die Phil­ip­pinen, Portugal, Rumä­nien, die Russi­sche Föde­ra­tion, Serbien, Slowe­nien, Südafrika, Spanien, Schweden, die Schweiz, Taiwan, die Türkei und das Verei­nigte König­reich.

Publisher, die in diesen Märkten tätig sind, werden mögli­cher­weise ab dem Inkraft­treten der Richt­linie am 10. August eine zusätz­liche Nach­frage nach Glücks­spiel­wer­bung verzeichnen.

Google hat jedoch klar­ge­stellt, dass die erwei­terten Zulas­sungs­kri­te­rien die natio­nalen Glücks­spiel­ge­setze weder ersetzen noch außer Kraft setzen. Die Werbe­trei­benden sind weiterhin dafür verant­wort­lich, sicher­zu­stellen, dass jede Kampagne den geltenden Gesetzen und regu­la­to­ri­schen Anfor­de­rungen in jeder Rechts­ord­nung entspricht, in der die Anzeigen geschaltet werden.

Umfasste Arten von Glücks­spiel­pro­dukten

Der aktua­li­sierte Rahmen gilt für ein breites Spek­trum an regu­lierten Glücks­spiel­pro­dukten und damit verbun­denen Dienst­leis­tungen.

Zu den zuläs­sigen Kate­go­rien gehören:

  • Onli­ne­ca­sinos
  • Sport­wetten
  • Sport­wet­ten­an­bieter
  • Online-Bingo
  • Online-Spiel­au­to­maten
  • Online-Lotte­rie­pro­dukte
  • Social-Casi­no­spiele
  • Spiele, die virtu­elle Währungen mit realem Wert verwenden
  • Spiele mit In-Game-Gegen­ständen, die einen Geld­wert besitzen

Google erklärte, dass Anzeigen, die für diese Produkte werben, weiterhin den lokalen Vorschriften sowie den eigenen Werbe­stan­dards von Google entspre­chen müssen.

Das Unter­nehmen erwartet außerdem, dass Werbe­trei­bende und Vermittler die Lizenz­an­for­de­rungen kennen, bevor sie Kampa­gnen in einer der von der erwei­terten Richt­linie erfassten Rechts­ord­nungen starten.

Program­ma­ti­sche Werbung unter­liegt weiterhin den bestehenden Sicher­heits­vor­keh­rungen

Obwohl Google die Markt­ver­füg­bar­keit erhöht, hat das Unter­nehmen die bereits in seine Werbe­sys­teme inte­grierten Compli­ance-Mecha­nismen nicht entfernt.

Die bestehende Richt­linie für auto­ri­sierte Käufer im Bereich Glücks­spiel nutzt länder­spe­zi­fi­sche Geneh­mi­gungs­ta­bellen, die fest­legen, wo Werbe­mittel zum Thema Glücks­spiel geschaltet werden dürfen.

Anzeigen, die auf Länder außer­halb der zuge­las­senen Märkte abzielen, werden in den meisten Fällen weiterhin abge­lehnt.

Begrenzte Ausnahmen sind weiterhin im Rahmen bestimmter Publisher-Verein­ba­rungen möglich, darunter „Preferred Deals“ und „Program­matic Guaranteed“-Vereinbarungen, bei denen die Einstel­lungen zur Aufhe­bung von Publisher-Sperren akti­viert wurden.

Diese Kontroll­mög­lich­keiten bleiben im Rahmen der jüngsten Richt­li­ni­en­über­ar­bei­tung unver­än­dert.

Google bestä­tigte außerdem, dass Publisher weiterhin Zugriff auf Content-Manage­ment-Tools im „Ad Review Center“ haben werden.

Diese Kontroll­mög­lich­keiten ermög­li­chen es Publishern:

  • Einzelne Werbe­trei­bende zu blockieren
  • Bestimmte auto­ri­sierte Käufer einzu­schränken
  • Glücks­spiel­ka­te­go­rien gege­be­nen­falls auszu­schließen
  • Sensible Werbe­ka­te­go­rien zu verwalten
  • Anzeigen vor der Veröf­fent­li­chung zu prüfen

Diese Funk­tionen bieten Publishern weiterhin Flexi­bi­lität hinsicht­lich der Arten von Werbung, die auf ihren Websites ange­zeigt werden.

Stren­gere Zerti­fi­zie­rungs­stan­dards treten im September in Kraft

Eine zweite Richt­li­ni­en­än­de­rung tritt am 14. September in Kraft und betrifft insbe­son­dere Werbe­trei­bende, die Google Ads nutzen.

Im Gegen­satz zum program­ma­ti­schen Update vom August verschärft diese Über­ar­bei­tung Googles Zerti­fi­zie­rungs­pro­zess für Werbe­trei­bende aus dem Glücks­spiel­be­reich.

Das aktua­li­sierte Rahmen­werk legt verstärktes Augen­merk auf mehrere Compli­ance-Faktoren, darunter:

  • Gültige Glücks­spiel­li­zenzen
  • Einhal­tung gesetz­li­cher Vorschriften
  • Bishe­rige Einhal­tung der Richt­li­nien
  • Verlauf des Werbe­kun­den­kontos
  • Laufende Über­wa­chung der Compli­ance

Google hat nicht ange­deutet, dass alle bestehenden Werbe­kunden ihre Zerti­fi­zie­rung verlieren werden. Statt­dessen erhöht das Unter­nehmen die Stan­dards, die für den Erhalt und die Aufrecht­erhal­tung der Zerti­fi­zie­rung inner­halb von Google Ads erfor­der­lich sind.

Der über­ar­bei­tete Ansatz soll sicher­stellen, dass Werbe­kunden konse­quent die Einhal­tung geltender Gesetze sowie der Werbe­richt­li­nien von Google nach­weisen.

Warum die Richt­li­ni­en­än­de­rungen von Bedeu­tung sind

Der Bereich der Glücks­spiel­wer­bung entwi­ckelt sich weiter, da immer mehr Länder regu­lierte Online-Glücks­spiel­märkte einrichten und gleich­zeitig die Maßnahmen zum Verbrau­cher­schutz verstärken.

Tech­no­lo­gie­platt­formen wie Google müssen ihre Werbe­richt­li­nien regel­mäßig anpassen, um den sich wandelnden recht­li­chen Rahmen­be­din­gungen in verschie­denen Ländern Rech­nung zu tragen.

Durch die Auswei­tung des auto­ri­sierten program­ma­ti­schen Zugangs bei gleich­zei­tiger Anhe­bung der Zerti­fi­zie­rungs­stan­dards scheint Google zwei sich ergän­zende Ziele zu verfolgen.

Erstens erleich­tert das Unter­nehmen auto­ri­sierten Vermitt­lern die Schal­tung von Werbung in regu­lierten Märkten.

Zwei­tens verstärkt es die Kontrolle über Werbe­trei­bende, die Glücks­spiel­pro­dukte über seine primäre Werbe­platt­form bewerben möchten.

Für lizen­zierte Betreiber könnten die Ände­rungen zusätz­liche Möglich­keiten schaffen, Verbrau­cher in zuläs­sigen Märkten zu errei­chen, voraus­ge­setzt, sie halten sich strikt an die lokalen Vorschriften und die Werbe­richt­li­nien von Google.

Für Publisher könnte die Aktua­li­sie­rung die Werbe­nach­frage und poten­zi­elle Umsatz­chancen stei­gern, während bestehende Kontroll­mög­lich­keiten erhalten bleiben, mit denen sie selbst bestimmen können, ob Glücks­spiel­wer­bung auf ihren Websites erscheint.

Die Einhal­tung gesetz­li­cher Vorschriften bleibt die zentrale Anfor­de­rung

Trotz des erwei­terten program­ma­ti­schen Zugangs bekräf­tigt Google in seiner Ankün­di­gung immer wieder, dass die Einhal­tung gesetz­li­cher Vorschriften weiterhin zwin­gend erfor­der­lich ist.

Die Werbe­zu­las­sung gemäß den Richt­li­nien von Google ersetzt nicht die von Regie­rungen oder Glücks­spiel­auf­sichts­be­hörden aufer­legten Lizenz­ver­pflich­tungen.

Betreiber, Partner, Werbe­agen­turen und auto­ri­sierte Einkäufer müssen weiterhin jeden Markt einzeln prüfen, bevor sie Kampa­gnen starten.

Die Nicht­ein­hal­tung lokaler Gesetze oder der Werbe­richt­li­nien von Google kann weiterhin zur Ableh­nung von Anzeigen, zu Konto­ein­schrän­kungen oder zu Zerti­fi­zie­rungs­pro­blemen führen.

Google bestä­tigte zudem, dass die über­ar­bei­teten Richt­li­nien für auto­ri­sierte Einkäufer auf den offi­zi­ellen Richt­li­ni­en­seiten des Unter­neh­mens veröf­fent­licht werden, sobald die Ände­rungen in Kraft treten.

Fazit

Die jüngsten Richt­li­ni­en­ak­tua­li­sie­rungen von Google stellen eine maßvolle Anpas­sung seines Ansatzes in Bezug auf Glücks­spiel­wer­bung dar. Das Unter­nehmen erwei­tert die Möglich­keiten für auto­ri­sierte Einkäufer, regu­lierte Glücks­spiel­wer­bung in 37 zuläs­sigen Märkten zu schalten, führt jedoch gleich­zeitig stren­gere Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen für Werbe­trei­bende ein, die Google Ads nutzen.

Anstatt eine allge­meine Locke­rung der Regeln für Glücks­spiel­wer­bung zu signa­li­sieren, unter­strei­chen die Ände­rungen Googles Fokus auf verant­wor­tungs­volle Werbung, die Einhal­tung gesetz­li­cher Vorschriften und die Rechen­schafts­pflicht der Werbe­trei­benden. Lizen­zierte Betreiber können von einer größeren program­ma­ti­schen Reich­weite profi­tieren, doch der Erfolg wird weiterhin davon abhängen, dass neben den sich weiter­ent­wi­ckelnden Werbe­stan­dards von Google auch die natio­nalen gesetz­li­chen Anfor­de­rungen erfüllt werden. Ange­sichts der welt­weiten Expan­sion regu­lierter Online-Glücks­spiel­märkte zeigen diese Richt­li­ni­en­ak­tua­li­sie­rungen Googles Bemü­hungen, seriöse Unter­nehmen zu unter­stützen und gleich­zeitig Schutz­maß­nahmen für Publisher, Werbe­trei­bende und Verbrau­cher aufrecht­zu­er­halten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Ände­rungen hat Google für Glücks­spiel­an­zeigen ange­kün­digt?
Google wird ab dem 10. August die program­ma­ti­sche Glücks­spiel­wer­bung auf 37 berech­tigte Länder ausweiten und ab dem 14. September stren­gere Zerti­fi­zie­rungs­stan­dards für Google Ads einführen.

Wann tritt die neue Richt­linie für program­ma­ti­sche Werbung in Kraft?
Die über­ar­bei­tete Richt­linie für auto­ri­sierte Käufer tritt am 10. August in Kraft.

Wann treten die neuen Zerti­fi­zie­rungs­re­geln für Werbe­trei­bende von Google in Kraft?
Die aktua­li­sierten Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen für Google Ads gelten ab dem 14. September.

Betrifft die Richt­linie Google Ads und „Autho­rised Buyers“ glei­cher­maßen?
Nein. Die Aktua­li­sie­rung im August gilt für „Autho­rised Buyers“, während die Aktua­li­sie­rung im September speziell die Google Ads-Zerti­fi­zie­rung betrifft.

Welche Glücks­spiel­pro­dukte fallen unter die neue Richt­linie?
Die Richt­linie umfasst Onli­ne­ca­sinos, Sport­wet­ten­an­bieter, Sport­wetten, Bingo, Spiel­au­to­maten, Online-Lotte­rien, Social-Casi­no­spiele und bestimmte Spiele mit virtu­ellen Währungen.

Werden Glücks­spiel­an­zeigen aufgrund der Aktua­li­sie­rung durch Google überall legal?
Nein. Werbe­trei­bende müssen weiterhin alle geltenden natio­nalen Gesetze und Glücks­spiel­vor­schriften in jeder Rechts­ord­nung einhalten, in der Anzeigen geschaltet werden.

Können Publisher Glücks­spiel­an­zeigen weiterhin blockieren?
Ja. Publisher behalten den Zugriff auf das Ad Review Center, wo sie Werbe­trei­bende blockieren, auto­ri­sierte Käufer einschränken und sensible Werbe­ka­te­go­rien verwalten können.

Warum verschärft Google die Zerti­fi­zie­rungs­stan­dards?
Google gibt an, dass stren­gere Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen dazu beitragen, sicher­zu­stellen, dass Werbe­trei­bende die Lizenz­an­for­de­rungen erfüllen, die Richt­li­nien einhalten und verant­wor­tungs­be­wusste Werbe­prak­tiken pflegen.

Benö­tigen alle Werbe­trei­benden im Glücks­spiel­be­reich Lizenzen?
Die Lizenz­an­for­de­rungen hängen von den Gesetzen der jewei­ligen Rechts­ord­nung ab. Googles aktua­li­siertes Zerti­fi­zie­rungs­ver­fahren legt, sofern zutref­fend, größeren Wert auf gültige Lizenzen.

Werden durch das Update im August alle Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen aufge­hoben?
Nein. Das Update im August hebt bestimmte Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen für Endwer­be­trei­bende ausschließ­lich inner­halb des program­ma­ti­schen Rahmens „Autho­rized Buyers“ auf. Sepa­rate Zerti­fi­zie­rungs­an­for­de­rungen von Google Ads gelten weiterhin.

Anna Amstill
Anna Amstill
I am an avid Blogger and Writer with more than 6 years of experience with Content Writing. An Online Marketing expert specializing in Blog writing, Article writing, Website content, SEO specific Keyword content and much more. Education B.A. - business management, York University, Canada, Graduated 2016.

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