MiFi­nity Whist­le­b­lower zeigt Zahlungen in gesperrten Märkten

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MiFi­nity: Whist­le­b­lower-Beweise deuten auf Zahlungen in einge­schränkten Märkten hin!

Die Geschichte um MiFi­nity ist noch nicht vorbei. Letzte Woche veröf­fent­lichte Malta Media eine detail­lierte Auswer­tung von Whist­le­b­lower-Mate­rial, in dem behauptet wird, dass der Zahlungs­an­bieter Trans­ak­tionen in Hoch­ri­si­ko­länder ermög­licht habe.

Der Artikel, der hier verfügbar ist, befasst sich mit Bedenken hinsicht­lich der Aufnahme von Händ­lern, der Unter­neh­mens­füh­rung und der Gefähr­dung durch nicht lizen­zierte Betreiber. Seitdem sind weitere Beweise ans Licht gekommen, die zusätz­liche Einblicke liefern und neue Fragen zur Geschäfts­tä­tig­keit des Unter­neh­mens aufwerfen.

Diese neuen Doku­mente, kombi­niert mit struk­tu­rierten Aussagen von Whist­le­b­lo­wern, bauen auf der ursprüng­li­chen Bericht­erstat­tung auf und gehen von allge­meinen Vorwürfen zu konkre­teren Beispielen über.

Screen­shots, Zahlungs­fluss­dia­gramme und Zugriffs­pro­to­kolle weisen auf Betreiber hin, die MiFi­nity nutzen und nach­weis­lich in Märkten aktiv sind, in denen Onlin­e­glücks­spiele einge­schränkt oder verboten sind. Der Whist­le­b­lower hat Zeit­stempel und Domain-Pfade bereit­ge­stellt, die nicht nur zeigen, dass diese Websites für Spieler in Ländern wie Austra­lien und Deutsch­land verfügbar waren, sondern auch, dass MiFi­nity bei der Regis­trie­rung und Einzah­lung als inte­grierte Zahlungs­op­tion ange­zeigt wurde.

Warum sind die neuen Beweise wichtig?

Der Unter­schied zwischen Verdacht und Beweis liegt oft im Detail. Während der Bericht der letzten Woche die Exis­tenz einer großen Daten­menge hervorhob, befasst sich dieser Folge­be­richt mit konkreten Beispielen von Betrei­bern und den regu­la­to­ri­schen Rahmen­be­din­gungen, in denen sie anzu­treffen waren. Dieser Ansatz verschafft mehr Klar­heit über die Fragen, die die Regu­lie­rungs­be­hörden MiFi­nity eines Tages stellen könnten.

Austra­lien ist ein wich­tiger Fall. Nach dem Inter­ac­tive Gambling Act ist es Offshore-Onli­ne­ca­sinos verboten, austra­li­sche Einwohner anzu­spre­chen. In den letzten Jahren wurde die Durch­set­zung verschärft, und die austra­li­sche Kommu­ni­ka­tions- und Medi­en­be­hörde (ACMA) hat Hunderte von Domains gesperrt.

Das von Malta Media geprüfte Mate­rial des Whist­le­b­lo­wers zeigt jedoch, dass mindes­tens drei Casinos mit MiFi­nity-Inte­gra­tionen – Stay Casino, SkyCrown und Ricky Casino – zum Zeit­punkt des Tests aktiv austra­li­sche Spieler akzep­tierten.

Alle drei waren über „/en-AU”-Zugangswege und Regis­trie­rungs­seiten zugäng­lich, die auf eine austra­li­sche Loka­li­sie­rung hindeu­teten. In jedem Fall wurde MiFi­nity als eine der aufge­führten Einzah­lungs­me­thoden ange­zeigt.

Das gleiche Dossier hebt auch deutsch­spra­chige Werbe­pfade hervor, die Spieler zu nicht lizen­zierten Betrei­bern führten, die MiFi­nity neben anderen alter­na­tiven Zahlungs­wegen nutzten. Der deut­sche Glücks­spiel­staats­ver­trag 2021 verlangt von Betrei­bern, die Dienst­leis­tungen für deut­sche Spieler anbieten, eine natio­nale Lizenz zu besitzen.

Die Mate­ria­lien des Whist­le­b­lo­wers zeigen Website-Pfade, bei denen Sprach­lo­ka­li­sie­rung, Zahlungs­op­tionen und Einzah­lungs­be­stä­ti­gungen zusam­men­kommen und den Eindruck einer gezielten Ausrich­tung auf den deut­schen Markt erwe­cken.

Span­nungen im Compli­ance­mo­dell von MiFi­nity

Diese Beispiele beweisen kein Fehl­ver­halten von MiFi­nity selbst. Betreiber listen manchmal Zahlungs­me­thoden ohne formelle Geneh­mi­gung auf. Und Wieder­ver­käufer oder Dritt­an­bieter können Inte­gra­tionen ohne direkte Kenntnis des Zahlungs­an­bie­ters ermög­li­chen. Das Mate­rial wirft jedoch Fragen zur Robust­heit der Über­wa­chungs­pro­zesse von MiFi­nity auf.

Hätte MiFi­nity wirk­same Kontrollen zur Iden­ti­fi­zie­rung des Miss­brauchs seines Logos einge­richtet, wäre eine schnelle Inter­ven­tion zu erwarten gewesen, als Betreiber seine Dienste offen in einge­schränkten Märkten anboten. Statt­dessen behauptet der Whist­le­b­lower, dass solche Inte­gra­tionen über längere Zeit­räume aktiv blieben, was entweder auf eine begrenzte Aufsicht oder einen Mangel an Bereit­schaft hindeutet, umsatz­starke Kunden in Frage zu stellen.

Die Doku­mente beschreiben auch interne Diskus­sionen, in denen Compli­ance-Warnungen angeb­lich zugunsten von Vertriebs­prio­ri­täten beiseite geschoben wurden, eine Behaup­tung, die den Eindruck einer schwa­chen internen Gover­nance verstärkt.

Die Präsenz mehrerer Unter­nehmen in Malta, Irland und dem Verei­nigten König­reich erschwert die Rechen­schafts­pflicht zusätz­lich. Wie im ersten Artikel scheint es aufgrund der viel­schich­tigen Struktur von MiFi­nity schwierig zu sein, genau zu bestimmen, welches Unter­nehmen für eine bestimmte Händ­ler­be­zie­hung verant­wort­lich ist.

Die Aussage des Whist­le­b­lo­wers deutet darauf hin, dass diese Undurch­sich­tig­keit kein Zufall war, sondern viel­mehr das Ergebnis einer bewussten Unter­neh­mens­struk­tu­rie­rung.

Austra­lien als Test­fall

Der Fokus auf Austra­lien verdeut­licht, wie der Druck zur Durch­set­zung nicht nur auf Betreiber, sondern auch auf Vermittler ausgeübt werden kann. Stay Casino und SkyCrown boten beide spezi­elle Regis­trie­rungs­wege für Austra­lien an und führten MiFi­nity als akzep­tierte Einzah­lungs­me­thode auf.

Ricky Casino ging noch einen Schritt weiter und präsen­tierte sich mit einem offen­sicht­li­chen austra­li­schen Bran­ding, einschließ­lich einer Kunden­be­treuung mit Sitz in Sydney.

Dies sind keine trivialen Ange­le­gen­heiten. Wenn ein Betreiber in loka­li­siertes Bran­ding und länder­spe­zi­fi­sche Einstiegs­seiten inves­tiert, lässt sich kaum behaupten, dass austra­li­sche Spieler zufällig akzep­tiert werden. Die Inte­gra­tion von MiFi­nity in diese Umge­bungen bringt das Zahlungs­un­ter­nehmen in den Compli­ance­rahmen.

Die Tatsache, dass die ACMA keine Aufzeich­nungen über Lizenzen für diese Betreiber hat, verstärkt den Eindruck, dass die Systeme von MiFi­nity mögli­cher­weise unter Verstoß gegen austra­li­sches Recht genutzt wurden.

Deutsch­land und die DACH-Region

Der deut­sche Fall ist subtiler, aber ebenso bedeutsam. Hier handelt es sich nicht um einen direkten Konflikt mit dem Lizenz­re­gister, sondern um das Vorhan­den­sein deutsch­spra­chiger Funnels, die für Casino-Einzah­lungen über MiFi­nity werben. Der deut­sche Rechts­rahmen seit 2021 ist eindeutig: Nicht lizen­zierte Betreiber dürfen keine deut­schen Verbrau­cher anspre­chen, und Zahlungs­mit­tler müssen diese Grenzen respek­tieren.

Das Mate­rial des Whist­le­b­lo­wers zeigt Schritt-für-Schritt-Anlei­tungen für Einzah­lungs­seiten, Werbe­ak­tionen in deut­scher Sprache und die Akzep­tanz von MiFi­nity als Zahlungs­op­tion. Auch wenn MiFi­nity selbst keine Werbung bei deut­schen Verbrau­chern betrieben hat, ist der Effekt derselbe: Seine Dienste schienen das Spielen in einem Markt zu erleich­tern, in dem die betref­fenden Betreiber keine gültige Lizenz besaßen.

Für die Regu­lie­rungs­be­hörden reicht diese Optik aus, um eine genauere Unter­su­chung zu recht­fer­tigen.

Die Rolle der Unter­neh­mens­struktur

Ein Groß­teil der Aufmerk­sam­keit des Whist­le­b­lo­wers richtet sich auf die Komple­xität der MiFi­nity-Konzern­ge­sell­schaften. Die Liste der Unter­nehmen: MiFi­nity UK Limited, MiFi­nity Malta Limited, MiFi­nity Holdings Limited (Malta), PK Paytech Limited und KN Paytech Limited in Irland sowie MiFi­nity Payments Limited offen­bart ein Netz, das sich über mehrere Gerichts­bar­keiten erstreckt.

Für sich genommen mögen diese Struk­turen legi­time Steuer- und Lizen­zie­rungs­in­stru­mente sein. Sie schaffen jedoch Hinder­nisse für die Trans­pa­renz und erschweren es Außen­ste­henden, die Verant­wort­lich­keiten nach­zu­voll­ziehen.

Wenn ein Unter­nehmen den Händler unter Vertrag nimmt, ein anderes die Zahlungen abwi­ckelt und ein drittes sich um Compli­ance-Anfragen kümmert, ist das Risiko einer frag­men­tierten Aufsicht offen­sicht­lich. Der Whist­le­b­lower argu­men­tiert, dass diese Frag­men­tie­rung es für Banken, Karten­sys­teme und Aufsichts­be­hörden schwie­riger gemacht habe, das tatsäch­liche Risiko der Gruppe einzu­schätzen.

MiFi­nity mag diese Struktur zwar als bran­chen­üb­liche Praxis vertei­digen, doch bleibt der Eindruck, dass die Komple­xität als Schutz­schild gegen die Rechen­schafts­pflicht genutzt wird.

Regu­la­to­ri­sches Risiko und Repu­ta­ti­ons­ri­siko

Die kombi­nierte Wirkung dieser Vorwürfe ist ein Repu­ta­ti­ons­druck. Auch wenn MiFi­nity nicht absicht­lich ille­gale Akti­vi­täten ermög­licht hat, ist der Anschein davon schäd­lich. Die Aufsichts­be­hörden in Austra­lien und Deutsch­land haben gezeigt, dass sie bereit sind, sowohl gegen Betreiber als auch gegen Zahlungs­in­ter­me­diäre vorzu­gehen. Banken und Karten­sys­teme, die eine Verbin­dung mit nicht lizen­zierten Glücks­spielen scheuen, könnten ihre Bezie­hungen über­denken, wenn MiFi­nity keine über­zeu­genden Zusi­che­rungen macht. Die finan­zi­ellen Auswir­kungen beschränken sich nicht auf Geld­strafen oder Sank­tionen. In einer Branche, in der der Wett­be­werb um die Inte­gra­tion von Betrei­bern sehr groß ist, kann jeder Hinweis auf regu­la­to­ri­sche Schwä­chen dazu führen, dass Partner zu Wett­be­wer­bern abwan­dern. Das Whist­le­b­lower-Mate­rial, das mitt­ler­weile in mehreren Gerichts­bar­keiten doku­men­tiert ist, erhöht dieses Risiko erheb­lich.

Die Glaub­wür­dig­keit eines Whist­le­b­lo­wers

Der Whist­le­b­lower in diesem Fall hat umfang­reiche Unter­lagen vorge­legt, darunter Dateien mit einem Umfang von über 60 Mega­byte. Das Mate­rial besteht nicht aus einer Samm­lung vager Anschul­di­gungen, sondern umfasst detail­lierte Screen­shots, Domain-Aufzeich­nungen und Zahlungs­ströme. Die Tatsache, dass es sich bei der Quelle um einen ehema­ligen Compli­ance-Mitar­beiter handelt, stärkt eben­falls die Glaub­wür­dig­keit, da dieser Einblick in Entschei­dungs­pro­zesse und interne Eska­la­tionen hatte.

Der Whist­le­b­lower erklärt, dass Versuche, intern Alarm zu schlagen, nur auf begrenzte Reso­nanz stießen. Der Druck des Vertriebs­teams, den Umsatz zu prio­ri­sieren, habe angeb­lich die Compli­ance-Bedenken über­trumpft. Schließ­lich entschied sich die Quelle, das Unter­nehmen zu verlassen und das Mate­rial extern offen­zu­legen. Diese Abfolge von Ereig­nissen entspricht den übli­chen Mustern von Whist­le­b­lo­wern im Finanz­dienst­leis­tungs­be­reich und verleiht ihrer Darstel­lung zusätz­li­ches Gewicht.

Das Schweigen von MiFi­nity

Wie im vorhe­rigen Artikel erwähnt, hat MiFi­nity keine öffent­liche Stel­lung­nahme zu den Fragen von Malta Media abge­geben. Diese Fragen, die an leitende Mitar­beiter wie Paul Kava­nagh, Stella Boneva und Stephanie Agius gerichtet waren, bezogen sich auf die Aufnahme von Versus Odds B.V., einem in Curaçao lizen­zierten Betreiber, der mehrere euro­päi­sche Märkte bedient.

Das dama­lige Ausbleiben einer Antwort und das anhal­tende Schweigen hinter­lassen eine Lücke, in der Speku­la­tionen gedeihen.

Ein proak­ti­verer Ansatz wäre eine trans­pa­rente Erklä­rung der Stan­dards für die Aufnahme von Händ­lern, der Über­wa­chungs­prak­tiken und der Abhil­fe­maß­nahmen. Ohne diese Klar­heit besteht die Gefahr, dass (begrün­dete oder unbe­grün­dete) Vorwürfe die Debatte domi­nieren.

Warum ist dies über MiFi­nity hinaus von Bedeu­tung?

Der Fall MiFi­nity verdeut­licht ein allge­mei­neres Problem im Zahlungs­ver­kehrs­sektor. Anbieter, die an der Grenze zwischen regu­lierten und unre­gu­lierten Märkten operieren, sehen sich oft mit wider­sprüch­li­chen Anreizen konfron­tiert. Einer­seits erfor­dert die Einhal­tung der Vorschriften einen strikten Ausschluss von risi­ko­rei­chen Betrei­bern.

Ande­rer­seits drängt der Umsatz­druck dazu, so viele Händler wie möglich aufzu­nehmen. Es ist nicht einfach, diesen Spagat zu meis­tern, aber wenn dies nicht gelingt, setzen sich Unter­nehmen regu­la­to­ri­schen Maßnahmen und Repu­ta­ti­ons­schäden aus.

Für Whist­le­b­lower zeigen solche Fälle, warum eine externe Offen­le­gung oft der einzige Weg ist, wenn interne Warnungen igno­riert werden. In diesem Sinne geht es im Fall MiFi­nity nicht nur um ein einzelnes Unter­nehmen, sondern um die Compli­ance-Kultur bei Zahlungs­dienst­leis­tern im Allge­meinen.

Der Weg nach vorn

Die Regu­lie­rungs­be­hörden stehen nun vor der Aufgabe, zu entscheiden, ob das Verhalten von MiFi­nity einen Geset­zes­ver­stoß oder ein Versäumnis der Aufsicht darstellt. Selbst wenn keine Sank­tionen folgen, wird MiFi­nity im Rahmen dieses Verfah­rens detail­lierte Infor­ma­tionen über seine Systeme und Struk­turen offen­legen müssen.

Dies allein wird die Robust­heit der Unter­neh­mens­füh­rung auf die Probe stellen.

Für MiFi­nity besteht weiterhin die Möglich­keit, konstruktiv zu reagieren. Eine klare Kommu­ni­ka­tion über die Risi­ko­be­wer­tung, die Über­wa­chung der Händ­ler­ak­ti­vi­täten und die Zusam­men­ar­beit mit den Aufsichts­be­hörden könnte dazu beitragen, das Vertrauen wieder­her­zu­stellen. Ohne solche Schritte läuft das Unter­nehmen Gefahr, ausschließ­lich durch die Vorwürfe von Whist­le­b­lo­wern und Medi­en­be­richte defi­niert zu werden.

Weitere Unter­su­chungen stehen noch aus

Dieser Artikel konzen­triert sich zwar auf MiFi­nity, es ist jedoch wichtig zu wissen, dass auch andere Unter­nehmen, die im Bereich Zahlungs- und Glücks­spiel­dienste tätig sind, derzeit einer Prüfung unter­zogen werden. Cash­to­Code, das mit Jens Bader in Verbin­dung steht, wird in den Unter­lagen der Whist­le­b­lower erwähnt, aller­dings werden diese Hinweise in einer kommenden Veröf­fent­li­chung separat behan­delt.

Much­Better unter der Leitung von Israel Rosen­thal sieht sich eben­falls mit regu­la­to­ri­schen und recht­li­chen Verfahren konfron­tiert, darunter ein Gerichts­ver­fahren, an dem MIR Limited und andere Aktio­näre betei­ligt sind.

Darüber hinaus tauchen die Namen von Personen, die mit Unter­nehmen wie Reload Hero, Calida Finan­cial, Campam­ocha Holding Ltd und SETH Ventures in Verbin­dung stehen, in verschie­denen Unter­neh­mens­un­ter­lagen auf, was auf mitein­ander verfloch­tene Geschäfts­be­zie­hungen hindeutet.

Malta Media setzt seine umfas­senden Unter­su­chungen zu diesen und anderen Unter­nehmen fort, darunter The Payments Group, TWBS und weitere Vermittler, die im Bereich Onlin­e­glücks­spiele und Zahlungs­ab­wick­lung tätig sind.

FAQs

Worum geht es beim MiFi­nity-Whist­le­b­lower-Fall?
Der Fall betrifft Vorwürfe, dass MiFi­nity Zahlungen an Betreiber in gesperrten oder nicht lizen­zierten Glücks­spiel­märkten erleich­tert haben soll.

Welche Länder werden in den Whist­le­b­lower-Mate­ria­lien hervor­ge­hoben?
Austra­lien und Deutsch­land stehen im Mittel­punkt, da Onlin­e­glücks­spiel dort streng regu­liert ist und MiFi­nity angeb­lich genutzt wurde.

Beweisen die Beweise ille­gales Handeln von MiFi­nity?
Nein, die Mate­ria­lien zeigen mögliche Nutzung durch Betreiber, aber kein direktes Fehl­ver­halten von MiFi­nity selbst.

Welche Betreiber nutzten MiFi­nity in gesperrten Märkten?
Stay Casino, SkyCrown und Ricky Casino sollen austra­li­sche Spieler über MiFi­nity akzep­tiert haben.

Warum ist Austra­lien ein kriti­scher Fall im Bericht?
Austra­lien hat strenge Onlin­e­glücks­spiel­ge­setze, und MiFi­nity war auf Seiten inte­griert, die gezielt austra­li­sche Spieler anspre­chen.

Welche Rolle spielt Deutsch­land bei den MiFi­nity-Vorwürfen?
Deutsch­spra­chige Promo­tions und Zahlungs­wege zeigen, dass MiFi­nity mögli­cher­weise in unli­zen­zierte deut­sche Märkte invol­viert war.

Wie wirkt sich die Unter­neh­mens­struktur von MiFi­nity auf die Verant­wort­lich­keit aus?
Die Gruppe erstreckt sich über Malta, Irland und das Verei­nigte König­reich, was die Trans­pa­renz erschwert und Verant­wort­lich­keiten verwischt.

Welches regu­la­to­ri­sche Risiko droht MiFi­nity?
Selbst ohne nach­ge­wie­senes Fehl­ver­halten kann der Eindruck von Zahlungen in gesperrten Märkten Repu­ta­tions- und Prüfungs­ri­siken verur­sa­chen.

Hat MiFi­nity öffent­lich auf die Vorwürfe reagiert?
Nein, das Unter­nehmen hat sich nicht geäu­ßert, wodurch Speku­la­tionen und Whist­le­b­lower-Aussagen domi­nieren.

Warum ist der Fall für die gesamte Zahlungs­branche rele­vant?
Er zeigt die Span­nung zwischen Umsatz­druck und Compli­ance und unter­streicht die Bedeu­tung starker Kontrollen bei Zahlungs­an­bie­tern.

Anmer­kung der Redak­tion: Dieser Artikel basiert auf Infor­ma­tionen von Whist­le­b­lo­wern, öffent­lich zugäng­li­chen Unter­lagen und früheren Medi­en­be­richten. Malta Media unter­stellt oder impli­ziert kein straf­bares Verhalten seitens der genannten Personen oder Unter­nehmen. Ziel ist es, Fragen der behörd­li­chen Aufsicht und Compli­ance zu unter­su­chen, die für das allge­meine öffent­liche Inter­esse rele­vant sind. Die darge­stellten Infor­ma­tionen spie­geln uns vorge­legte Behaup­tungen und Doku­mente wider, die nicht voll­ständig unab­hängig über­prüft wurden. Die Verant­wor­tung für die Fest­stel­lung der Rich­tig­keit dieser Behaup­tungen liegt bei den zustän­digen Aufsichts­be­hörden und Gerichten, nicht bei Malta Media.

Michael Schmitt
Michael Schmitthttps://michaelschmitt.co.uk
Michael Schmitt ist Gründer von TRIDER.UK und Herausgeber von Malta-Media.de. Er berichtet über iGaming, Glücksspielregulierung, Unternehmensstrukturen, Finanzdienstleistungen und Marktintegrität und verbindet investigativen Journalismus mit fast drei Jahrzehnten Erfahrung im Unternehmensservice und internationalen Geschäft.

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