Regu­lie­rung & Lizen­zie­rung

Brasi­lien startet zentrales Selbst­sperr­system für Glücks­spiel

Das Sekre­ta­riat für Preise und Wetten (SPA), die Aufsichts­be­hörde für den Glücks­spiel­sektor in Brasi­lien, hat einen wich­tigen Schritt in Rich­tung verant­wor­tungs­be­wusstes Spielen ange­kün­digt: die Einfüh­rung eines zentra­li­sierten Selbst­aus­schluss-Systems, dessen Start für Ende 2025 geplant ist. Diese Initia­tive ist Teil der Regu­lie­rungs­agenda 2025–2026 des SPA und unter­streicht dessen Enga­ge­ment für Spie­ler­schutz, verant­wor­tungs­be­wusstes Spielen und Daten­trans­pa­renz.

PwC warnt vor wach­sendem Schwarz­markt durch höhere Glücks­spiel­steuern

Eine aktu­elle Studie von PwC, die vom Betting and Gaming Council (BGC) in Auftrag gegeben wurde, hat aufge­zeigt, wie sich erhöhte Glücks­spiel­steuern und stren­gere Vorschriften in ganz Europa auf das Markt­wachstum, das Verbrau­cher­ver­halten und die Staats­ein­nahmen ausge­wirkt haben. Die Ergeb­nisse deuten auf eine komplexe und oft kontra­pro­duk­tive Bezie­hung zwischen der Fiskal­po­litik und der Akti­vität der Spieler hin, wobei höhere Steu­er­sätze offenbar die Abwan­de­rung zu nicht lizen­zierten Offshore-Glücks­spiel­platt­formen beschleu­nigen.

Nord­iri­sche Abge­ord­nete fordern höhere Glücks­spiel­steuer in Groß­bri­tan­nien

Aus Nord­ir­land kommt eine neue Welle poli­ti­schen Drucks, da sich die Gesetz­geber der laufenden Debatte im Verei­nigten König­reich über die Besteue­rung von Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten anschließen. Während Finanz­mi­nis­terin Rachel Reeves ihren Herbst­haus­halt vorbe­reitet, steht die Frage, wie die Glücks­spiel­branche regu­liert und besteuert werden soll, erneut im Mittel­punkt.

Bosnien lenkt Glücks­spie­ler­löse in Gesund­heit und Soziales um

Ein neuer Vorschlag, der dem Parla­ment der Föde­ra­tion Bosnien und Herze­go­wina vorliegt, zielt darauf ab, einen Teil der Glücks­spiel­ein­nahmen des Landes für wich­tige öffent­liche Dienst­leis­tungen wie Gesund­heits­ver­sor­gung und Sozi­al­für­sorge umzu­widmen. Die Initia­tive unter der Leitung des Abge­ord­neten Dennis Gratz sieht eine Ände­rung des Glücks­spiel­ge­setzes vor, um sicher­zu­stellen, dass die durch Glücks­spiele gene­rierten Mittel für brei­tere soziale Zwecke verwendet werden, insbe­son­dere für die Behand­lung von Pati­enten mit schweren Erkran­kungen, einschließ­lich solcher, die eine medi­zi­ni­sche Versor­gung im Ausland benö­tigen.

Bulga­rien erhöht Glücks­spiel­steuer ab Januar 2026 auf 25 Prozent

Die bulga­ri­sche Regie­rung hat offi­ziell eine Erhö­hung der natio­nalen Glücks­spiel­steuer von 20 % auf 25 % des Brut­to­spie­ler­trags (GGR) mit Wirkung zum Januar 2026 beschlossen. Diese Maßnahme, die in den neu verab­schie­deten Staats­haus­halt des Landes aufge­nommen wurde, ist Teil einer umfas­sen­deren Finanz­stra­tegie, die darauf abzielt, das öffent­liche Defizit Bulga­riens zu redu­zieren und sich an die sich entwi­ckelnde Steu­er­po­litik in der Euro­päi­schen Union anzu­passen.

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