Glücks­spiel­recht & Besteue­rung

Malta führt ab Oktober 2026 neue iGaming Steu­er­re­formen ein

Malta bereitet die Einfüh­rung einer Reihe gezielter Reformen vor, die darauf abzielen, das Steu­er­system für den iGaming-Sektor zu opti­mieren – ein Schritt, der das lang­jäh­rige Enga­ge­ment des Landes für die Beibe­hal­tung seiner Posi­tion als führender euro­päi­scher Standort für regu­liertes Onlin­e­glücks­spiel wider­spie­gelt. Die von der malte­si­schen Steuer- und Zoll­be­hörde sowie der Malta Gaming Autho­rity ange­kün­digten Ände­rungen sollen am 1. Oktober 2026 in Kraft treten.

UK Glücks­spiel­steuer steigt: Folgen und Markt­ri­siken

Am 1. April 2026 hat die briti­sche Regie­rung eine der aggres­sivsten steu­er­li­chen Maßnahmen ergriffen, die wir je auf einem regu­lierten Glücks­spiel­markt gesehen haben. Die „Remote Gaming Duty“ stieg von 21 % auf 40 %, wodurch sich die Steu­er­last für den profi­ta­belsten Teil der Branche effektiv verdop­pelte. Gleich­zeitig ist die nächste Erhö­hung bereits geplant: Ab 2027 soll die Steuer auf Online­wetten auf 25 % steigen. Auf dem Papier sieht das ganz einfach aus. Man erhöht die Steuern, gene­riert über 1 Milli­arde Pfund an zusätz­li­chen Einnahmen und präsen­tiert dies als verant­wor­tungs­volle poli­ti­sche Entschei­dung, die auf einen Sektor abzielt, der oft als proble­ma­tisch darge­stellt wird.

Brasi­liens Wett­markt unter Steu­er­druck durch Reform und Regu­lie­rung

Der regu­lierte Markt für Fest­quo­ten­wetten in Brasi­lien verzeichnet auch im zweiten Jahr seines offi­zi­ellen Bestehens weiterhin ein bemer­kens­wertes Wachstum. Nach einer erfolg­rei­chen Start­phase im Jahr 2025 hat sich der Sektor sowohl hinsicht­lich seiner Größe als auch seines wirt­schaft­li­chen Beitrags weiter­ent­wi­ckelt. Aktu­ellen Schät­zungen zufolge umfasst der Markt 83 lizen­zierte Betreiber und etwa 29,4 Millionen aktive Nutzer. Die aus diesem Sektor gene­rierten öffent­li­chen Einnahmen belaufen sich auf rund 37 Milli­arden R$, was seine Bedeu­tung für die natio­nale Wirt­schaft unter­streicht.

UKGC reagiert auf Remote Gaming Duty und Schwarz­markt­ri­siken

Die briti­sche Glücks­spiel­kom­mis­sion hat offi­ziell auf die wach­senden Bedenken der Branche hinsicht­lich einer mögli­chen Erhö­hung der Fern­spiel­steuer (Remote Gaming Duty, oft als RGD bezeichnet) reagiert und gleich­zeitig die Grenzen ihrer insti­tu­tio­nellen Rolle bekräf­tigt. Während die Diskus­sionen über eine mögliche Anhe­bung des Steu­er­satzes auf bis zu 40 Prozent weiter­gehen, hat die Aufsichts­be­hörde deut­lich gemacht, dass finanz­po­li­ti­sche Entschei­dungen nicht in ihren Zustän­dig­keits­be­reich fallen.

Betting and Gaming Council warnt vor Schwarz­markt nach Steu­er­an­stieg

Der Betting and Gaming Council hat eindring­lich davor gewarnt, dass der ille­gale Glücks­spiel­markt im Verei­nigten König­reich bereits in besorg­nis­er­re­gendem Tempo wächst und sich diese Entwick­lung ange­sichts der jüngsten steu­er­li­chen und regu­la­to­ri­schen Maßnahmen der Regie­rung noch weiter beschleu­nigen könnte.

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