Glücks­spiel­recht & Besteue­rung

Nord­iri­sche Abge­ord­nete fordern höhere Glücks­spiel­steuer in Groß­bri­tan­nien

Aus Nord­ir­land kommt eine neue Welle poli­ti­schen Drucks, da sich die Gesetz­geber der laufenden Debatte im Verei­nigten König­reich über die Besteue­rung von Glücks­spiel­ak­ti­vi­täten anschließen. Während Finanz­mi­nis­terin Rachel Reeves ihren Herbst­haus­halt vorbe­reitet, steht die Frage, wie die Glücks­spiel­branche regu­liert und besteuert werden soll, erneut im Mittel­punkt.

Bosnien lenkt Glücks­spie­ler­löse in Gesund­heit und Soziales um

Ein neuer Vorschlag, der dem Parla­ment der Föde­ra­tion Bosnien und Herze­go­wina vorliegt, zielt darauf ab, einen Teil der Glücks­spiel­ein­nahmen des Landes für wich­tige öffent­liche Dienst­leis­tungen wie Gesund­heits­ver­sor­gung und Sozi­al­für­sorge umzu­widmen. Die Initia­tive unter der Leitung des Abge­ord­neten Dennis Gratz sieht eine Ände­rung des Glücks­spiel­ge­setzes vor, um sicher­zu­stellen, dass die durch Glücks­spiele gene­rierten Mittel für brei­tere soziale Zwecke verwendet werden, insbe­son­dere für die Behand­lung von Pati­enten mit schweren Erkran­kungen, einschließ­lich solcher, die eine medi­zi­ni­sche Versor­gung im Ausland benö­tigen.

Bulga­rien erhöht Glücks­spiel­steuer ab Januar 2026 auf 25 Prozent

Die bulga­ri­sche Regie­rung hat offi­ziell eine Erhö­hung der natio­nalen Glücks­spiel­steuer von 20 % auf 25 % des Brut­to­spie­ler­trags (GGR) mit Wirkung zum Januar 2026 beschlossen. Diese Maßnahme, die in den neu verab­schie­deten Staats­haus­halt des Landes aufge­nommen wurde, ist Teil einer umfas­sen­deren Finanz­stra­tegie, die darauf abzielt, das öffent­liche Defizit Bulga­riens zu redu­zieren und sich an die sich entwi­ckelnde Steu­er­po­litik in der Euro­päi­schen Union anzu­passen.

Nord­iri­sche Versamm­lung fordert höhere Glücks­spiel­steuer

Die Allpar­tei­en­gruppe (APG) der Nord­iri­schen Versamm­lung zur Redu­zie­rung von Schäden im Zusam­men­hang mit Glücks­spielen hat die briti­sche Regie­rung aufge­for­dert, ihre Pläne zur Harmo­ni­sie­rung der Steu­er­sätze für Fern­glücks­spiele zu über­denken. In einem formellen Schreiben an den Finanz­mi­nister warnte die Gruppe, dass die Anglei­chung der Steu­er­sätze für verschie­dene Formen des Fern­glücks­spiels – wie Online­wetten, Casi­no­spiele und Spiel­au­to­maten – unbe­ab­sich­tigt einen „Anreiz” für Glücks­spiel­an­bieter darstellen könnte, stärker süchtig machende Produkte zu bewerben, wodurch das Risiko von Schäden für die Spieler erhöht würde.

Estland plant nied­ri­gere Glücks­spiel­steuer von 6% auf 4%

Die estni­sche Regie­rung hat einen Vorschlag zur Ände­rung des Glücks­spiel­steu­er­ge­setzes gebil­ligt, mit dem der Steu­er­satz für Onlin­e­glücks­spiele von 6 % auf 4 % gesenkt wird. Die Maßnahme zielt laut den Behörden darauf ab, die lang­fris­tige Finan­zie­rung des Sport- und Kultur­sek­tors des Landes zu verbes­sern und gleich­zeitig den regu­lierten Glücks­spiel­markt Estlands für inlän­di­sche und inter­na­tio­nale Betreiber attrak­tiver zu machen.

Popular

Subscribe