Rechts­ana­lysen

AFJEL wider­spricht dem ANJ Bericht zum Online Wetten in Frank­reich

Im Jahr 2024 erzielte der Onlin­e­glücks­spiel­sektor in Frank­reich einen noch nie dage­we­senen Erfolg: Die Brut­to­spie­ler­träge (GGR) stiegen auf ein Allzeit­hoch von 2,6 Milli­arden Euro. Laut den von der fran­zö­si­schen Glücks­spiel­auf­sichts­be­hörde L’Au­to­rité Natio­nale des Jeux (ANJ) veröf­fent­lichten Zahlen wurde dieser Anstieg um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vor allem durch einen Anstieg der Sport­wetten verur­sacht. Dieser Sektor trug 1,8 Milli­arden Euro zu den Brut­to­spie­ler­trägen bei, was einen Anstieg von 19 Prozent gegen­über dem Vorjahr bedeutet.

Der recht­liche Rahmen schützt schwarze Schafe im iGaming

iGaming hat sich schnell zu einem lukra­tiven Sektor entwi­ckelt, der sowohl Spieler als auch Inves­toren anzieht. Doch mit dem Wachstum ist ein besorg­nis­er­re­gendes Phänomen aufge­treten: Die recht­li­chen Rahmen­be­din­gungen, die die Branche angeb­lich regu­lieren, können manchmal dazu führen, dass schlechte Akteure gedeihen. Dieser Beitrag unter­sucht die Fein­heiten dieser Vorschriften und zeigt auf, wie Schlupf­lö­cher und juris­dik­tio­nelle Unter­schiede als Deck­mantel für skru­pel­lose Betreiber dienen können, was mögli­cher­weise die Sicher­heit der Spieler und die Inte­grität des Onlin­e­glücks­spiels insge­samt gefährdet.

EU Gericht prüft Forde­rungen wegen Spiel­ver­lusten im Ausland

Der Gerichtshof der Euro­päi­schen Union (EuGH) bereitet sich auf ein bahn­bre­chendes Urteil vor, das die Land­schaft der Onlin­e­glücks­spiele in Europa umge­stalten könnte. Im Mittel­punkt dieses Rechts­streits steht die Klage eines deut­schen Spie­lers gegen den in Malta ansäs­sigen Glücks­spiel­an­bieter Lotto­land. In dem Rechts­streit geht es um die Recht­mä­ßig­keit des Zugangs zu Glücks­spiel­platt­formen, die im Heimat­land des Spie­lers nicht zuge­lassen sind, und wirft allge­mei­nere Fragen zur grenz­über­schrei­tenden Regu­lie­rung, zum Verbrau­cher­schutz und zur Frei­heit, digi­tale Dienst­leis­tungen in der Euro­päi­schen Union anzu­bieten, auf.

Gericht in Rotterdam verpflichtet Betsson zur Rück­zah­lung von 385.000 Euro an Spieler

In einem Grund­satz­ur­teil hat das Bezirks­ge­richt Rotterdam die Onlin­e­glücks­spiel­be­treiber BML Group und Corona Limited, Toch­ter­ge­sell­schaften von Betsson AB, dazu verur­teilt, einem nieder­län­di­schen Spieler, der das Geld vor der Lega­li­sie­rung des Onlin­e­glücks­spiels in den Nieder­landen auf ihren Platt­formen verloren hatte, 385.378 Euro zurück­zu­zahlen. Die Entschei­dung des Gerichts, die Anfang April 2025 erging, verpflichtet die Beklagten außerdem zur Über­nahme von Verfah­rens­kosten in Höhe von 5 751 Euro.

AskGam­blers klärt 70 Millionen US Dollar in Casino Streit­fällen

Der AskGam­blers Casino Complaint Service hat einen bemer­kens­werten Meilen­stein erreicht: Er hat über 70 Millionen Dollar an unbe­zahlten, verzö­gerten oder zu Unrecht beschlag­nahmten Geldern für Onli­ne­ca­si­no­spieler erfolg­reich zurück­ge­holt. Diese Errun­gen­schaft stellt einen bedeu­tenden Schritt nach vorne im Verbrau­cher­schutz inner­halb der iGaming-Branche dar und unter­streicht das Enga­ge­ment der Platt­form für Fair­ness und Trans­pa­renz.

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