GambleA­ware berichtet Erfolge der Anti Stigma Kampagne für Glücks­spiel

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GambleA­ware hat die Ergeb­nisse seiner umfas­senden drei­jäh­rigen Gesund­heits­kam­pagne veröf­fent­licht, deren Schwer­punkt darauf lag, die Stig­ma­ti­sie­rung im Zusam­men­hang mit Spiel­sucht zu verrin­gern und Betrof­fene zu ermu­tigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Ergeb­nisse zeigen ein erheb­li­ches Enga­ge­ment der Ziel­gruppen der Kampagne und bemer­kens­werte Verhal­tens­än­de­rungen im Zusam­men­hang mit der Wahr­neh­mung der Kampa­gnen­bot­schaften.

Der Bericht hebt mess­bare Verän­de­rungen im Bewusst­sein und im Verhalten von Personen hervor, die einem Glücks­spiel­ri­siko ausge­setzt sind, nachdem sie mit der Initia­tive in Kontakt gekommen sind. Er unter­streicht auch die anhal­tenden Heraus­for­de­rungen im Zusam­men­hang mit Stig­ma­ti­sie­rung in der Gesell­schaft und die erneuten Forde­rungen von GambleA­ware nach einer stren­geren Regu­lie­rung der Glücks­spiel­wer­bung.

Eine neue Initia­tive im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit mit Schwer­punkt auf Stig­ma­ti­sie­rung

Die Kampagne mit dem Titel „Let’s Open Up About Gambling” (Lasst uns offen über Glücks­spiel spre­chen) wurde zwischen April 2023 und Mai 2025 durch­ge­führt. GambleA­ware, eine unab­hän­gige Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion, die sich für die Präven­tion von Glücks­spiel­schäden und die Unter­stüt­zung der Betrof­fenen einsetzt, beschrieb diese Initia­tive als eine der ersten ihrer Art, die sich speziell auf die Verrin­ge­rung der Stig­ma­ti­sie­rung im Zusam­men­hang mit Glücks­spiel­schäden konzen­triert.

Stig­ma­ti­sie­rung im Zusam­men­hang mit schäd­li­chem Glücks­spiel wird als ein erheb­li­ches Hindernis ange­sehen, das Menschen davon abhält, ihre Erfah­rungen anzu­er­kennen und Hilfe zu suchen. Viele Menschen, die Glücks­spiel­schäden erlebt haben, verbergen ihre Probleme vor Freunden und Familie oder zögern, Hilfe zu suchen, weil sie sich schämen, sich genieren und Angst vor Vorur­teilen haben.

Stra­te­gi­sche Part­ner­schaften und krea­tive Entwick­lung

Let’s Open Up About Gambling verfolgte eine viel­schich­tige Stra­tegie, die natio­nale Werbung, Medi­en­ar­beit und Koope­ra­tionen mit externen Orga­ni­sa­tionen kombi­nierte. Krea­tive Inhalte wurden in Zusam­men­ar­beit mit Personen entwi­ckelt, die selbst Erfah­rungen mit den nega­tiven Auswir­kungen des Glücks­spiels gemacht haben. Dieser koope­ra­tive Ansatz sollte Vertrauen beim Publikum aufbauen, authen­ti­sche Erfah­rungen darstellen und Botschaften auf eine nicht wertende Weise vermit­teln.

Die Kampagne sprach das Publikum über eine breite Palette von Kanälen an, darunter Fern­sehen, digi­tale Medi­en­platt­formen und öffent­liche Instal­la­tionen. In allen diesen Medien wurde betont, dass Glücks­spiel­sucht jeden treffen kann und dass das Offen­legen persön­li­cher Erfah­rungen ein posi­tiver Schritt in Rich­tung Unter­stüt­zung und Gene­sung ist.

Unab­hän­gige Bewer­tung zeigt hohes Enga­ge­ment und Verhal­tens­än­de­rung

Eine unab­hän­gige Bewer­tung durch Ipsos bildet den Kern des Berichts von GambleA­ware über die Ergeb­nisse der Kampagne. Die Bewer­tung umfasste sowohl die Bekannt­heit der Kampa­gnen­ma­te­ria­lien als auch die selbst berich­teten Verhal­tens­än­de­rungen der Mitglieder der Ziel­gruppe.

Die Bekannt­heit der Kampa­gnen­bot­schaften war hoch. Mehr als 90 Prozent der Personen in der Ziel­gruppe, die die Kampagne kannten, gaben an, aufgrund der Kampagne Maßnahmen ergriffen zu haben. Zu diesen Maßnahmen gehörten die Inan­spruch­nahme von Bera­tung, die Suche nach GambleA­ware-Ressourcen im Internet, die Nutzung digi­taler Tools zur Bewer­tung des eigenen Risikos für Glücks­spiel­schäden und die Ände­rung des persön­li­chen Glücks­spiel­ver­hal­tens.

Ein erheb­li­cher Teil der Befragten gab an, Gespräche über Glücks­spiel geführt zu haben, die sie sonst nicht geführt hätten. Rund zwei von fünf Personen, die mit der Kampagne in Kontakt gekommen waren, gaben an, dass sie als direkte Folge der Ausein­an­der­set­zung mit den Kampa­gnen­bot­schaften über Glücks­spiel gespro­chen hätten.

Über die gemel­deten Verhal­tens­än­de­rungen hinaus stellte die Bewer­tung auch eine zuneh­mende Nutzung der Online-Hilfs­mittel von GambleA­ware fest. Ressourcen wie der Service Finder und Selbst­be­wer­tungs­tools verzeich­neten während und nach der Kampagne einen höheren Traffic, was darauf hindeutet, dass das Bewusst­sein zu einer prak­ti­schen Verhal­tens­än­de­rung bei gefähr­deten Personen führte.

Bekämp­fung von anhal­tender Stig­ma­ti­sie­rung und gesell­schaft­li­chen Barrieren

Trotz deut­li­cher Anzei­chen für Enga­ge­ment und Verhal­tens­än­de­rungen macht der Bericht deut­lich, dass die gesell­schaft­liche Stig­ma­ti­sie­rung im Zusam­men­hang mit Glücks­spiel­sucht nach wie vor tief verwur­zelt ist. Viele Menschen urteilen immer noch negativ über Menschen mit Glücks­spiel­pro­blemen und zögern mögli­cher­weise, sich zu öffnen, aus Angst vor Blamage oder sozialen Reak­tionen.

GambleA­ware betont, dass Stig­ma­ti­sie­rung selbst eine Form der Schä­di­gung darstellt. Sie trägt dazu bei, dass Hilfe zu spät in Anspruch genommen wird, und erschwert die Gene­sung, indem sie Menschen von sozialen Netz­werken isoliert, die ihnen sonst helfen könnten.

Um dieses Problem anzu­gehen, unter­streicht der Bericht von GambleA­ware, wie wichtig es ist, auch in zukünf­tigen Kampa­gnen Menschen mit eigener Erfah­rung einzu­be­ziehen. Authen­ti­sche Berichte von Menschen, die direkt von den Schäden des Glücks­spiels betroffen sind, tragen dazu bei, Stig­ma­ti­sie­rung abzu­bauen, Empa­thie in der breiten Öffent­lich­keit zu fördern und konstruk­tive Gespräche über dieses Thema anzu­regen.

Forde­rungen nach stren­geren Beschrän­kungen für Glücks­spiel­wer­bung

Ange­sichts der Ergeb­nisse der Kampagne hat GambleA­ware seine Forde­rung nach einer stren­geren Regu­lie­rung der Glücks­spiel­wer­bung bekräf­tigt. Die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion stellt fest, dass Glücks­spiel­an­bieter in Groß­bri­tan­nien stark in Marke­ting und Werbung inves­tieren, wobei die Marke­ting­aus­gaben der Branche die Ausgaben für öffent­liche Gesund­heits­auf­klä­rung, die sich auf Präven­tion und Unter­stüt­zung konzen­triert, deut­lich über­steigen.

GambleA­ware argu­men­tiert, dass die Verbrei­tung von Glücks­spiel­wer­bung in der Gesell­schaft zur Norma­li­sie­rung des Glücks­spiel­ver­hal­tens beiträgt und die Bemü­hungen um eine offene Diskus­sion über die Schäden unter­gräbt. Die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion fordert Gesund­heits­war­nungen auf allen Glücks­spiel­an­zeigen und eine klarere Beschil­de­rung, um gefähr­dete Personen auf Hilfs­an­ge­bote hinzu­weisen.

Die Posi­tion der Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion wird durch Daten zur öffent­li­chen Meinung gestützt, aus denen hervor­geht, dass eine Mehr­heit der Bevöl­ke­rung der Meinung ist, dass Glücks­spiel­wer­bung allge­gen­wärtig ist und zu Risiken beiträgt. Viele Erwach­sene erin­nern sich daran, schon in jungen Jahren Glücks­spiel­an­zeigen gesehen zu haben, wobei ein bemer­kens­werter Anteil angibt, bereits vor Errei­chen des Erwach­se­nen­al­ters mit Glücks­spiel­wer­bung in Berüh­rung gekommen zu sein.

Kampa­gnen gegen Ungleich­heit und zur Unter­stüt­zung margi­na­li­sierter Gemein­schaften

Der Fokus von GambleA­ware auf die Verrin­ge­rung von Stig­ma­ti­sie­rung steht im Einklang mit seinen umfas­sen­deren Bemü­hungen, sich mit der Frage ausein­an­der­zu­setzen, wie soziale Ungleich­heiten zu den Schäden durch Glücks­spiel beitragen. Die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion hat die unver­hält­nis­mä­ßigen Auswir­kungen hervor­ge­hoben, die Glücks­spiel­schäden auf margi­na­li­sierte Gemein­schaften haben können. Struk­tu­relle Ungleich­heiten in der Gesell­schaft können die Schäden verschlim­mern, indem sie den Zugang zu Unter­stüt­zung einschränken, die Expo­si­tion gegen­über risi­ko­rei­chen Glücks­spiel­um­ge­bungen erhöhen und die Möglich­keiten für früh­zei­tige Inter­ven­tionen verrin­gern.

Im November 2025 star­tete GambleA­ware ein inter­ak­tives Rahmen­werk, um zu veran­schau­li­chen, wie soziale Benach­tei­li­gung und Ungleich­heit mit den Schäden durch Glücks­spiel zusam­men­hängen. Das Rahmen­werk sollte ein tieferes Verständnis der Risi­ko­fak­toren und der Art und Weise vermit­teln, wie Stig­ma­ti­sie­rung und struk­tu­relle Hinder­nisse die Schäden für gefähr­dete Bevöl­ke­rungs­gruppen verstärken.

Der brei­tere Kontext der Schäden durch Glücks­spiel in der Gesell­schaft

Während die Auswer­tung der Kampagne Fort­schritte in Bezug auf Enga­ge­ment und Verhal­tens­än­de­rungen zeigt, deuten umfas­sen­dere Daten darauf hin, dass viele Erwach­sene immer noch Schwie­rig­keiten haben, ihr Glücks­spiel­ver­halten zu kontrol­lieren. Eine sepa­rate Analyse zeigt, dass Millionen von Erwach­senen in ganz Groß­bri­tan­nien den Wunsch geäu­ßert haben, ihr Glücks­spiel zu redu­zieren oder ganz einzu­stellen. Ein erheb­li­cher Teil dieser Gruppe erfüllt zwar nicht die klini­schen Krite­rien für proble­ma­ti­sches Glücks­spiel, möchte aber dennoch sein Verhalten ändern, was darauf hindeutet, dass viele Menschen mit subkli­ni­schen Schäden oder wach­senden Bedenken hinsicht­lich der Auswir­kungen des Glücks­spiels auf ihr Leben zu kämpfen haben.

Dieser brei­tere Kontext unter­streicht die Komple­xität der Schäden durch Glücks­spiel als Problem der öffent­li­chen Gesund­heit. Er verdeut­licht, wie wichtig es ist, Stig­ma­ti­sie­rung abzu­bauen, damit Betrof­fene sich in der Lage fühlen, früh­zeitig Hilfe zu suchen, bevor die Probleme eska­lieren.

Ausblick: Nächste Schritte und Empfeh­lungen

Da GambleA­ware in den kommenden Jahren seine Forschungs- und Behand­lungs­auf­träge an neue staat­liche Stellen über­trägt, enthält der Bericht der Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion mehrere Empfeh­lungen für künf­tige Maßnahmen.

Im Mittel­punkt steht dabei die Fort­set­zung von Kampa­gnen im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit, die gemeinsam mit Menschen entwi­ckelt werden, die selbst Erfah­rungen damit gemacht haben. Indem die Stimmen derje­nigen, die direkt von den Schäden durch Glücks­spiel betroffen sind, in den Mittel­punkt der Botschaften gestellt werden, können zukünf­tige Kampa­gnen auf dem bereits aufge­bauten Vertrauen aufbauen und die Suche nach Hilfe weiter norma­li­sieren.

GambleA­ware fordert außerdem poli­ti­sche Entschei­dungs­träger, Inter­es­sen­ver­treter der Branche und Partner im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit auf, gemeinsam daran zu arbeiten, die gesell­schaft­liche Stig­ma­ti­sie­rung zu verrin­gern und den Zugang zu Dienst­leis­tungen zu verbes­sern. Eine klarere Regu­lie­rung der Glücks­spiel­wer­bung, obli­ga­to­ri­sche Gesund­heits­war­nungen und eine deut­li­chere Beschil­de­rung zur Unter­stüt­zung von Hilfs­an­ge­boten gehören zu den Maßnahmen, die die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tion zum Schutz von Personen, die von Glücks­spiel­schäden bedroht sind, befür­wortet.

Letzt­end­lich kommt der Bericht zu dem Schluss, dass die Kampagne zur Verrin­ge­rung der Stig­ma­ti­sie­rung zwar nach­weis­bare Ergeb­nisse in Bezug auf das Enga­ge­ment und die selbst gemel­deten Verhal­tens­än­de­rungen erzielt hat, lang­fris­tige Fort­schritte jedoch nach­hal­tige Anstren­gungen, gemein­same Verant­wor­tung und poli­ti­sche Maßnahmen erfor­dern, die den Ergeb­nissen im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit Vorrang einräumen.

Fazit

Die Kampagne „Let’s Open Up About Gambling” zeigt, dass sorg­fältig konzi­pierte Initia­tiven im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit einen spür­baren Einfluss auf die Bekämp­fung tief verwur­zelter sozialer Stig­ma­ti­sie­rung haben können. Durch die Kombi­na­tion von authen­ti­schem Storytel­ling, der Zusam­men­ar­beit mit Menschen, die selbst Erfah­rungen mit Glücks­spiel gemacht haben, und einem Multi-Channel-Medi­en­an­satz hat die Kampagne nicht nur das Bewusst­sein geschärft, sondern auch Wissen in sinn­volle Verhal­tens­än­de­rungen umge­setzt. Die Befragten gaben an, dass sie Rat gesucht, digi­tale Tools genutzt und Gespräche über Glücks­spiel geführt haben – Maßnahmen, die eine mess­bare Verän­de­rung in der öffent­li­chen Meinung und im persön­li­chen Handeln wider­spie­geln.

Die Ergeb­nisse der Kampagne unter­strei­chen jedoch auch, dass Bewusst­seins­bil­dung allein nicht ausreicht. Anhal­tende gesell­schaft­liche Stig­ma­ti­sie­rung, die Allge­gen­wart von Glücks­spiel­wer­bung und struk­tu­relle Ungleich­heiten verstärken weiterhin den Schaden und schränken den Zugang zu Unter­stüt­zung für gefähr­dete Bevöl­ke­rungs­gruppen ein. Der im Vergleich zu Gesund­heits­bot­schaften unver­hält­nis­mäßig große Einfluss von Marke­ting­aus­gaben unter­streicht die drin­gende Notwen­dig­keit stren­gerer regu­la­to­ri­scher Rahmen­be­din­gungen, Gesund­heits­war­nungen und zugäng­li­cher Ressourcen, die Einzel­per­sonen in die Lage versetzen, fundierte Entschei­dungen zu treffen.

Mit Blick auf die Zukunft bieten die Lehren aus dieser Initia­tive einen Entwurf für künf­tige Kampa­gnen im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit. Die gemein­same Gestal­tung mit Betrof­fenen, gezielte Botschaften und inte­grierte Unter­stüt­zungs­wege erweisen sich als wesent­liche Elemente, um Stig­ma­ti­sie­rung abzu­bauen und das Suchen von Hilfe zu fördern. In Kombi­na­tion mit poli­ti­schen Maßnahmen, die schäd­liche Werbung einschränken und den Zugang zu Unter­stüt­zung verbes­sern, haben diese Bemü­hungen das Poten­zial, die gesell­schaft­liche Wahr­neh­mung der Schäden durch Glücks­spiel zu verän­dern und eine Kultur der Offen­heit, Empa­thie und Präven­tion zu fördern.

Letzt­end­lich erin­nert der Erfolg von „Let’s Open Up About Gambling” daran, dass die Bekämp­fung von Stig­ma­ti­sie­rung nicht nur eine Aufgabe der öffent­li­chen Gesund­heit, sondern auch eine mora­li­sche und gesell­schaft­liche Verant­wor­tung ist. Eine nach­hal­tige Zusam­men­ar­beit zwischen Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tionen, poli­ti­schen Entschei­dungs­trä­gern, Regu­lie­rungs­be­hörden und Gemeinden ist uner­läss­lich, um sicher­zu­stellen, dass Menschen, die von den Gefahren des Glücks­spiels betroffen sind, ohne Angst vor Vorur­teilen Hilfe suchen können und dass die Ergeb­nisse im Bereich der öffent­li­chen Gesund­heit weiterhin im Vorder­grund der Prio­ri­täten der Branche und der Gesell­schaft stehen.

Häufig gestellte Fragen

Was war das Ziel der Kampagne „Let’s Open Up About Gambling”?
Die Kampagne zielte darauf ab, die Stig­ma­ti­sie­rung im Zusam­men­hang mit den nega­tiven Auswir­kungen des Glücks­spiels zu verrin­gern und gefähr­dete Personen zu ermu­tigen, sich zu öffnen und Unter­stüt­zung durch Ressourcen wie Online­tools und Hotlines in Anspruch zu nehmen.

Wer hat die unab­hän­gige Bewer­tung der Kampagne durch­ge­führt?
Eine unab­hän­gige Forschungs­or­ga­ni­sa­tion, Ipsos, bewer­tete die Reich­weite, den Bekannt­heits­grad und die selbst gemel­deten Verhal­tens­än­de­rungen der Ziel­gruppe.

Welche Maßnahmen haben die Menschen nach dem Betrachten der Kampa­gnen­bot­schaften ergriffen?
Viele Menschen gaben an, dass sie nach dem Betrachten der Kampa­gnen­in­halte weitere Infor­ma­tionen gesucht, Online­tools zur Risi­ko­be­wer­tung genutzt und mit anderen über ihr Glücks­spiel­ver­halten gespro­chen haben.

Warum wird Stig­ma­ti­sie­rung im Zusam­men­hang mit Glücks­spielen als schäd­lich ange­sehen?
Stig­ma­ti­sie­rung kann Menschen davon abhalten, sich einzu­ge­stehen, dass sie Schaden erleiden, und Hilfe zu suchen, was finan­zi­elle, emotio­nale und soziale Probleme verschlim­mern kann.

Wie wurden Menschen mit eigener Erfah­rung in die Kampagne einbe­zogen?
Die Inhalte und krea­tiven Botschaften der Kampagne wurden gemeinsam mit Personen entwi­ckelt, die selbst Erfah­rungen mit den nega­tiven Auswir­kungen des Glücks­spiels gemacht haben, um die Authen­ti­zität und das Vertrauen zu stärken.

Welche Verän­de­rungen wünscht sich GambleA­ware in der Glücks­spiel­wer­bung?
GambleA­ware fordert klarere Gesund­heits­war­nungen in Glücks­spiel­an­zeigen und stren­gere Beschrän­kungen hinsicht­lich der Art und Weise und der Orte, an denen für Glücks­spiele geworben wird.

Hat die Kampagne zu einer verstärkten Nutzung der Unter­stüt­zungs­an­ge­bote von GambleA­ware geführt?
Ja, die Auswer­tung ergab, dass nach der Kampagne die Nutzung von Online-Hilfs­mit­teln wie dem Service Finder und Selbst­be­wer­tungs­in­stru­menten zuge­nommen hat.

Welche Heraus­for­de­rungen bleiben nach der Kampagne bestehen?
Das gesell­schaft­liche Stigma und tief verwur­zelte Einstel­lungen gegen­über Glücks­spiel­schäden bestehen weiterhin, sodass weitere Anstren­gungen erfor­der­lich sind, um die Inan­spruch­nahme von Hilfe zu norma­li­sieren und Vorur­teile abzu­bauen.

Wie wirkt sich Glücks­spiel­wer­bung auf die öffent­liche Wahr­neh­mung aus?
Allge­gen­wär­tige Glücks­spiel­wer­bung kann Glücks­spiel als harmlos norma­li­sieren, was es für Einzel­per­sonen schwie­riger machen kann, Risiken zu erkennen oder früh­zeitig Hilfe zu suchen.

Welche weiter­ge­henden Bemü­hungen unter­nimmt GambleA­ware über diese Kampagne hinaus?
GambleA­ware arbeitet an Rahmen­werken, um zu unter­su­chen, wie soziale Ungleich­heiten zu Glücks­spiel­schäden beitragen, und setzt sich weiterhin für poli­ti­sche Ände­rungen ein, um gefähr­dete Personen zu unter­stützen.

Paula Nancy
Paula Nancy
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