Antonio Zanghi steht wegen schwerer Vorwürfe unter Druck

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Antonio Zanghi: Wenn ein „Compli­ance­ex­perte” mit schwer­wie­genden Vorwürfen der Mani­pu­la­tion, des Rassismus und der finan­zi­ellen Nöti­gung konfron­tiert wird!

Der Artikel der letzten Woche beschrieb den Schaden für das Unter­nehmen. Diese Woche verla­gern wir den Fokus.

In den letzten Wochen haben sich mehrere Personen, die für oder mit Antonio Zanghi gear­beitet haben, gemeldet, um ihre Erfah­rungen zu teilen. Viele baten um Anony­mität. Andere, die bereit sind, sich öffent­lich zu äußern, werden in einem kommenden Artikel mit dem Titel „Antonio Zanghi und die Compli­ance-Illu­sion: Eine Chro­no­logie von Miss­erfolgen, Schulden und Unter­neh­mens­hin­ter­zie­hung” zitiert.

Wir verfügen über die voll­stän­digen Unter­lagen zu diesen Aussagen, einschließ­lich Zeit­plänen, Verträgen und Korre­spon­denz. Um die betrof­fenen Personen vor mögli­chen beruf­li­chen oder recht­li­chen Konse­quenzen zu schützen, haben wir uns jedoch entschieden, diese Details nicht öffent­lich zu machen.

Aller­dings erklärte sich die über­wie­gende Mehr­heit der von uns befragten Personen bereit, diese Vorwürfe unter Eid zu wieder­holen, sollte es zu einem Gerichts­ver­fahren kommen. Ihre Aussagen, die sich zwar hinsicht­lich Ort und Rolle unter­scheiden, offen­baren ein beun­ru­hi­gendes Muster hinter der glän­zenden Fassade von Bran­chen­pa­nels, Marken­ein­füh­rungen und Compli­ance-Rhetorik.

Ein ehema­liger Auftrag­nehmer beschrieb, dass er über einen längeren Zeit­raum finan­ziell in einer prekären Lage war. Trotz eines formellen Vertrags und eines wett­be­werbs­fä­higen Tarifs wurden die Zahlungen laut Angaben des Auftrag­neh­mers ständig verzö­gert oder zurück­ge­halten. Als er um die ausste­henden Beträge bat, um die Schul­ge­bühren seiner Kinder zu bezahlen, erhielt er vage Verspre­chungen und, laut Angaben des Auftrag­neh­mers, gefälschte Screen­shots von angeb­li­chen Bank­über­wei­sungen. „Er hat mich prak­tisch als Geisel gehalten“, schrieb der Auftrag­nehmer. „Er wusste, dass ich es mir nicht leisten konnte, zu kündigen, ohne alles zu verlieren, was er mir schul­dete.“

Er gab auch an, dass sein Arbeits­pensum ohne Vorwar­nung abrupt halbiert wurde, woraufhin der Vertrag ohne Abschluss­zah­lung voll­ständig gekün­digt wurde. Als er die ausste­henden Gelder einfor­derte, wurde ihm vorge­worfen, Kunden abge­worben zu haben. Diese Behaup­tungen waren laut dem Auftrag­nehmer unbe­gründet und wurden von keinem Kunden bestä­tigt. Später stellte er fest, dass ein spani­scher Anwalt beauf­tragt worden war, die Ange­le­gen­heit mit formellen recht­li­chen Drohungen zu verfolgen.

Mehrere Mitwir­kende beschrieben eine ähnliche Behand­lung: plötz­liche Entlas­sungen, öffent­liche Bloß­stel­lung und einschüch­ternde recht­liche Taktiken. In einem gemel­deten Fall wurde behauptet, dass während interner Bespre­chungen diskri­mi­nie­rende und abfäl­lige Bemer­kungen gemacht wurden. Eine Person erin­nerte sich: „Er machte anti­se­mi­ti­sche Bemer­kungen, bezeich­nete jüdi­sche Menschen als ‚verdammte Juden‘ und erklärte, dass er nicht mit ihnen arbeiten wolle. Er beschrieb einen ägyp­ti­schen Kollegen als ‚wie einen Terro­risten ausse­hend‘ und ‚wie die Taliban‘.“ Er zeigte durchweg Feind­se­lig­keit gegen­über Frauen, insbe­son­dere gegen­über denen, die Betreu­ungs­auf­gaben hatten oder in Macht- oder Führungs­po­si­tionen waren. Sein Verhalten war zutiefst beun­ru­hi­gend und seiner Meinung nach gefähr­lich.

Diese Ansicht wurde von anderen geteilt, die von einer durch­gän­gigen unter­schwel­ligen Feind­se­lig­keit gegen­über weib­li­chen Fach­kräften berich­teten, insbe­son­dere gegen­über denen in Führungs­po­si­tionen oder mit Betreu­ungs­auf­gaben.

Mehrere sagten, dass allein­er­zie­hende Mütter regel­mäßig von wich­tigen Entschei­dungen ausge­schlossen oder ohne Erklä­rung über­gangen wurden.

In vielen Fällen wurden Gehälter mona­te­lang nicht gezahlt, obwohl die Mitar­beiter ihre Pflichten erfüllten und Einnahmen erzielten. Ein Vertriebs­leiter gab an, dass er in seinem ersten Jahr drei Monate lang kein Gehalt erhalten habe – und dasselbe wieder­holte sich in seinem zweiten Jahr. Obwohl er den Groß­teil der Einnahmen des Unter­neh­mens erzielte, stellte er später fest, dass die erfor­der­li­chen Sozi­al­ver­si­che­rungs- und Steu­er­ab­gaben nicht gezahlt worden waren. Er kündigte seinen Vertrag wegen wesent­li­cher Vertrags­ver­let­zungen auf dem Rechtsweg.

Er wurde anschlie­ßend zweimal vor verschie­denen Gerichten aufgrund einer Wett­be­werbs­klausel verklagt, obwohl es zu wesent­li­chen Vertrags­ver­let­zungen gekommen war und er über einen längeren Zeit­raum nicht bezahlt worden war. Dieser Fall wurde laut seiner Aussage später zurück­ge­zogen, nachdem vor Gericht Beweise für finan­zi­elle Unre­gel­mä­ßig­keiten vorge­legt worden waren. Er fasste den Wider­spruch klar zusammen: Obwohl er mona­te­lang nicht bezahlt worden war, wurde von ihm weiterhin erwartet, dass er nicht ander­weitig arbei­tete.

Ein anderer ehema­liger Kollege berich­tete, dass die unbe­zahlten Rech­nungen weit über die Gehälter hinaus­gingen. Er behaup­tete, dass wich­tige Infra­struk­tur­anbieter, darunter Micro­soft Azure, ohne Bezah­lung blieben, wodurch die Lizenzen und Dienste der Kunden gefährdet waren. In einem gemel­deten Fall wurde das Unter­nehmen unter Druck gesetzt, Geld direkt an Zanghi zu über­weisen, um System­aus­fälle zu verhin­dern.

Auch die emotio­nalen und psycho­lo­gi­schen Belas­tungen wurden klar beschrieben. In einer anonymen Nach­richt hieß es: „Ich hätte fast meine Familie (und mögli­cher­weise mein Leben) verloren, nachdem ich eine Stelle bei Maxima ange­nommen hatte.“ Andere verwiesen auf lang­fris­tige psychi­sche Belas­tungen, Schäden für ihren beruf­li­chen Ruf und anhal­tende recht­liche oder finan­zi­elle Folgen aufgrund von versäumten Renten­bei­trägen und unbe­zahlten Rech­nungen.

Wir haben Herrn Zanghi vor der Veröf­fent­li­chung dieses Arti­kels um eine Stel­lung­nahme gebeten. Hier ist seine Antwort:

Sehr geehrter Herr Michael,

bitte beachten Sie, dass ich mich ange­sichts des böswil­ligen, diffa­mie­renden Charak­ters des Inhalts, von dem einige Vorwürfe derzeit von briti­schen Gerichten geprüft werden, weigere, zu Ihrer „Arbeit“ Stel­lung zu nehmen.

Mit dieser Nach­richt werden Sie auch auf recht­liche Schritte gegen Sie und Ihre Veröf­fent­li­chungen hinge­wiesen, sollten Sie diesen Artikel veröf­fent­li­chen wollen.

Mit freund­li­chen Grüßen, Antonio

 

Wir veröf­fent­li­chen diese Aussagen mit größter recht­li­cher Vorsicht. Es wurden keine Iden­ti­täten preis­ge­geben. Diese Veröf­fent­li­chung enthält keine direkten Anschul­di­gungen. Es handelt sich um anony­mi­sierte Berichte, die nach unserer redak­tio­nellen Einschät­zung im öffent­li­chen Inter­esse veröf­fent­licht werden sollten, insbe­son­dere da Herr Zanghi weiterhin ein neues „Compliance”-Geschäft in ganz Europa fördert.

FAQs

Welche zentralen Vorwürfe gibt es gegen Antonio Zanghi?
Ihm wird Mani­pu­la­tion, Rassismus, finan­zi­elle Nöti­gung und das Vorent­halten von Gehäl­tern vorge­worfen.

Wer hat diese Aussagen gegen Antonio Zanghi gemacht?
Ehema­lige Mitar­bei­tende und Auftrag­nehmer haben unter Wahrung ihrer Anony­mität umfas­sende Aussagen gemacht, die durch Doku­mente gestützt werden.

Sind diese Vorwürfe recht­lich bestä­tigt?
Noch nicht gericht­lich bestä­tigt, jedoch sind viele bereit, bei künf­tigen Verfahren unter Eid auszu­sagen.

Welche finan­zi­ellen Unre­gel­mä­ßig­keiten werden ihm vorge­worfen?
Berichtet wird über verspä­tete oder ausge­blie­bene Zahlungen, fingierte Über­wei­sungs­nach­weise und fehlende Sozi­al­ab­gaben.

Gibt es Hinweise auf diskri­mi­nie­rendes Verhalten?
Mehrere Berichte beschreiben anti­se­mi­ti­sche, rassis­ti­sche und sexis­ti­sche Äuße­rungen sowie syste­ma­ti­sche Benach­tei­li­gung von Frauen.

Wie hat Antonio Zanghi auf die Vorwürfe reagiert?
Er verwei­gerte eine Stel­lung­nahme, bezeich­nete die Veröf­fent­li­chung als verleum­de­risch und drohte mit recht­li­chen Schritten.

Laufen derzeit juris­ti­sche Verfahren gegen Antonio Zanghi?
Einige Ange­le­gen­heiten sollen derzeit von briti­schen Gerichten geprüft werden, andere Verfahren wurden zurück­ge­zogen.

Wie wirkt sich das auf ehema­lige Mitar­bei­tende aus?
Die Aussagen beschreiben starke emotio­nale Belas­tung, finan­zi­elle Schäden und lang­fris­tige psychi­sche Folgen.

Mit welchen Firmen stehen diese Vorwürfe in Verbin­dung?
Nament­lich genannt wurde Maxima, andere Unter­nehmen werden anony­mi­siert erwähnt, insbe­son­dere im Zusam­men­hang mit Gehalts­aus­fällen.

Warum wird dieser Artikel jetzt veröf­fent­licht?
Die Redak­tion sieht ein öffent­li­ches Inter­esse, da Antonio Zanghi weiterhin als Compli­ance­ex­perte in Europa auftritt.

Michael Schmitt
Michael Schmitthttps://michaelschmitt.co.uk
Michael Schmitt ist Gründer von TRIDER.UK und Herausgeber von Malta-Media.de. Er berichtet über iGaming, Glücksspielregulierung, Unternehmensstrukturen, Finanzdienstleistungen und Marktintegrität und verbindet investigativen Journalismus mit fast drei Jahrzehnten Erfahrung im Unternehmensservice und internationalen Geschäft.

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