Double­Down CEO: Chancen und Heraus­for­de­rungen im iGaming

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Der CEO von Double­Down Inter­ac­tive, Keuk Kim, sieht viel Poten­tial im iGaming-Bereich nach einem Umsatz­rück­gang im Q2. Double­Down Q2 Der Umsatz von Double­Down Q2 war im Vergleich zum Vorjahr um 6,7% auf 75,2 Millionen US-Dollar (ca. 59,0 Millionen Pfund bzw. 68,5 Millionen Euro) gesunken. Der Entwickler von Social Games erklärte den Rück­gang mit einer Rück­kehr zur Norma­lität der Spieler nach Aufhe­bung der Covid-Einschrän­kungen und einer Rück­kehr zu gewohntem Konsum­ver­halten im Bereich Unter­hal­tung.

Der Entwickler wies außerdem auf Auswir­kungen von Verän­de­rungen im Spie­ler­ver­halten aufgrund von Infla­tion und globalen wirt­schaft­li­chen Bedenken hin.

CEO Kim über Möglich­keiten im Echt­geld-Sektor

Dennoch blieb CEO Kim opti­mis­tisch über zukünf­tige Aussichten und verwies auf die bevor­ste­hende Über­nahme von SuprNa­tion als High­light. Die Verein­ba­rung, die später in diesem Jahr abge­schlossen werden soll, sieht vor, dass Double­Down in das Echt­geld-Gaming expan­diert.

“Unsere Fähig­keit, konstant posi­tive Cash­flows zu gene­rieren, kombi­niert mit unserer starken Bilanz von mehr als 150,0 Millionen US-Dollar (ca. 117,6 Millionen Pfund bzw. 136,6 Millionen Euro) an unge­bun­denem Kapital, verschafft uns die Flexi­bi­lität, in neue Gaming-Kate­go­rien und hoch adres­sier­bare Markt­chancen zu inves­tieren”, sagte Kim.

“Dazu gehört auch das iGaming durch unsere geplante Über­nahme von SuprNa­tion, die voraus­sicht­lich später in diesem Jahr abge­schlossen wird. Wir sind von unserer Leis­tung in der ersten Jahres­hälfte ermu­tigt und erwarten, auch im rest­li­chen Verlauf des Jahres 2023 und darüber hinaus attrak­tive Cash­flows zu gene­rieren.”

Double­Down Q2: Höhere Einnahmen, nied­ri­gere Kosten

Der Grup­pen­um­satz für das Quartal belief sich auf 75,2 Millionen US-Dollar und lag damit unter den 80,6 Millionen US-Dollar des Vorjahres und 3,1% unter den 77,6 Millionen US-Dollar im Q1.

Die monat­lich aktiven Nutzer (MAUs) gingen eben­falls um 22,5% im Vergleich zum Vorjahr auf 1,8 Millionen zurück, ebenso wie die täglich aktiven Nutzer (DAUs) auf 793.000. Aller­dings stieg der durch­schnitt­liche monat­liche Umsatz pro Spieler leicht auf 235 US-Dollar.

Bei den Ausgaben waren die Betriebs­kosten mit 47,7 Millionen US-Dollar um 62,9% nied­riger. Dies lag haupt­säch­lich daran, dass die Zahlen des Vorjahres die Kosten im Zusam­men­hang mit dem Washing­toner Sammel­kla­ge­fall enthielten.

Double­Down wies außerdem Einnahmen in Höhe von 4,4 Millionen US-Dollar im Zusam­men­hang mit Finanz­ge­schäften aus, einschließ­lich Zins­ein­nahmen und Gewinnen aus der Umrech­nung von Fremd­wäh­rungen. Infol­ge­dessen erreichte der Vorsteu­er­ge­winn 31,9 Millionen US-Dollar, im Vergleich zu einem Verlust von 46,1 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Der Entwickler zahlte 7,6 Millionen US-Dollar Steuern, was einen Netto­ge­winn von 24,4 Millionen US-Dollar ergab, im Gegen­satz zu einem Verlust von 34,1 Millionen US-Dollar im Jahr 2022. Nach Berück­sich­ti­gung von Pensi­ons­an­pas­sungen und Umrech­nung von Fremd­wäh­rungen betrug der Netto­ge­winn 24,2 Millionen US-Dollar, vergli­chen mit einem Netto­ge­winn von 37,3 Millionen US-Dollar im Jahr 2022.

Das berei­nigte EBITDA stieg eben­falls von 25,0 Millionen US-Dollar auf 27,6 Millionen US-Dollar.

Double­Down H1: Ähnli­ches Muster wie Q2

Blickend auf die erste Hälfte des Jahres betrug der Umsatz für die sechs Monate bis Ende Juni 152,8 Millionen US-Dollar, ein Rück­gang von 8,0% im Vergleich zum Vorjahr.

Die Betriebs­kosten wurden um 47,3% auf 99,9 Millionen US-Dollar redu­ziert, erneut aufgrund von Kosten im Zusam­men­hang mit der recht­li­chen Eini­gung. Finanz­ein­nahmen beliefen sich auf 9,4 Millionen US-Dollar, was zu einem Vorsteu­er­ge­winn von 62,3 Millionen US-Dollar führte, im krassen Gegen­satz zum Netto­ver­lust von 21,6 Millionen US-Dollar im Jahr 2022.

Double­Down zahlte 14,3 Millionen US-Dollar Steuern und erzielte damit einen Netto­ge­winn von 48,0 Millionen US-Dollar, vergli­chen mit einem Verlust von 15,6 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Unter Berück­sich­ti­gung von Pensi­ons­an­pas­sungen und Umrech­nung von Fremd­wäh­rungen betrug der Netto­ge­winn 46,6 Millionen US-Dollar, vergli­chen mit einem Netto­ge­winn von 20,8 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Zusätz­lich stieg das berei­nigte EBITDA um 2,1% auf 53,0 Millionen US-Dollar.

“Double­Downs attrak­tives Geschäfts­mo­dell in Kombi­na­tion mit unserem diszi­pli­nierten Fokus auf die Verwal­tung von Betriebs­aus­gaben liefert solide berei­nigte EBITDA-Margen, wie durch die 34,7%ige Marge in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 demons­triert wird”, so Kim abschlie­ßend.

Fazit

Die iGaming-Branche steht vor span­nenden Möglich­keiten und Heraus­for­de­rungen, wie aus dem Bericht von Double­Down Inter­ac­tive hervor­geht. Trotz eines Umsatz­rück­gangs im Q2 bleibt CEO Kim opti­mis­tisch und sieht im Erwerb von SuprNa­tion eine Chance, das Port­folio des Unter­neh­mens zu erwei­tern und im Echt­geld-Gaming Fuß zu fassen.

Häufig Gestellte Fragen (FAQs)

Was sind die Gründe für den Umsatz­rück­gang von Double­Down Q2?

Der Umsatz­rück­gang von Double­Down Q2 wird auf die Rück­kehr zur Norma­lität der Spieler nach Aufhe­bung der Covid-Einschrän­kungen und Verän­de­rungen im Spie­ler­ver­halten aufgrund von Infla­tion und wirt­schaft­li­chen Bedenken zurück­ge­führt.

Wie sieht CEO Kim die Zukunfts­aus­sichten für Double­Down?

CEO Kim ist trotz des Umsatz­rück­gangs opti­mis­tisch und sieht die Über­nahme von SuprNa­tion als Chance, in das Echt­geld-Gaming einzu­steigen und attrak­tive Cash­flows zu gene­rieren.

Wie haben sich die Nutzer­zahlen bei Double­Down entwi­ckelt?

Die monat­lich aktiven Nutzer (MAUs) und täglich aktiven Nutzer (DAUs) sind im Vergleich zum Vorjahr zurück­ge­gangen. Der durch­schnitt­liche monat­liche Umsatz pro Spieler ist jedoch leicht gestiegen.

Welche Auswir­kungen hatten die Betriebs­kosten auf Double­Downs Q2?

Die Betriebs­kosten waren aufgrund von Kosten im Zusam­men­hang mit recht­li­chen Eini­gungen um 62,9% nied­riger.

Wie sieht die Gesamt­bi­lanz für Double­Down im ersten Halb­jahr aus?

Im ersten Halb­jahr betrug der Umsatz 152,8 Millionen US-Dollar, während die Betriebs­kosten redu­ziert wurden. CEO Kim hebt die soliden berei­nigten EBITDA-Margen hervor, die das Unter­nehmen verzeichnet hat.

Michael Schmitt
Michael Schmitthttps://michaelschmitt.co.uk
Michael Schmitt ist Gründer von TRIDER.UK und Herausgeber von Malta-Media.de. Er berichtet über iGaming, Glücksspielregulierung, Unternehmensstrukturen, Finanzdienstleistungen und Marktintegrität und verbindet investigativen Journalismus mit fast drei Jahrzehnten Erfahrung im Unternehmensservice und internationalen Geschäft.

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